Herausforderndes Verhalten auf Autismus zurückzuführen?

Hier könnt ihr euch rund ums Thema Autismus austauschen.

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Sibylleplus5
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Herausforderndes Verhalten auf Autismus zurückzuführen?

Beitrag von Sibylleplus5 »

Hallo,

ich habe folgende Frage: mein Sohn, fast 18 - ein schwieriges Thema für sich - fällt in seiner Wohngruppe laut der Betreuer seit einiger Zeit durch sehr unangenehmes Verhalten auf. Insbesondere ist er sehr beleidigend, sagt beispielsweise "halt's Maul" zu seiner Betreuerin, und das ist im Umgang mit einigen Betreuern und auch Mitbewohnern zum Grundton geworden. Er neigt dazu, sich in verletzender Art über andere lustig zu machen, hält sich für kognitiv überlegen. Seine am meisten verhasste Betreuerin zweifelt nun an der Autismusdiagnose. In der Vergangenheit musste schon einmal ein Mitbewohner die Gruppe verlassen, weil die Diagnose von Asperger-Autismus auf dissoziale Persönlichkeitsstörung geändert wurde. Mir bereitet das große Sorgen. Ich frage mich, ob dissoziales Verhalten nicht auch im Rahmen einer ASS auftreten kann. Ich kenne dieses unangenehme Verhalten meines Sohnes und weiß, wie verletzend es ist. Die Frage ist eben, woher es rührt.

Ich bin dankbar für jede Rückmeldung, Nachfrage, Einschätzung...

Liebe Grüße

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Engrid
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Beitrag von Engrid »

Hallo,

natürlich kann es das auch bei Autisten geben, und es kann auch aus dem Autismus beim Einzelnen folgern. Mein Sohn kommt so drauf, wenn er sich nicht akzeptiert fühlt, und/oder überfordert ist.
Vielleicht tut Deinem Sohn die WG nicht gut? Gibts Alternativen? Was sagt Dein Sohn dazu?

„Dissoziales“ Verhalten - der Begriff ist ja auch rein beschreibend, oder? „Herausforderndes Verhalten“ ist auch rein beschreibend: Verhalten, das uns (pädagogisch) herausfordert. :wink:

Eine „dissoziale Persönlichkeitsstörung“ ist dann nochmal ein paar Schaufeln draufgepackt. Dafür, finde ich, muss schon Schlimmeres (Tätlichkeiten, schwere Regelbrüche, Stehlen, ...) dazukommen und zwar nicht nur gelegentlich oder in einer Phase, sondern als Teil der Persönlichkeit erscheinen (was auch dann nicht heißt, dass es „festgewachsen“ ist). Ist er denn so (dort, oder generell), oder sieht die Frau ihn nur so?? Ansonsten, wenn sie ihm nur das Schlechteste dort zutrauen, wundert es mich nicht, dass er dann auch in die Richtung geht. Vielleicht schaukelt sich das auf? Nicht sehr professionell dann.

Wie ist das zuhause mit den verbalen Aggressionen?


Eine Depression kann sich übrigens auch in Aggressionen zeigen.
https://www.neurologen-und-psychiater-i ... -symptome/
Autisten entwickeln aufgrund problematischer biographischer Verläufe (zb langjähriger Schulstress, fehlende Perspektiven, wenig Freunde, ...) überdurchschnittlich häufig Depressionen.

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

Michaela44
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Beitrag von Michaela44 »

Mein 17jähriger Aspiesohn verhält sich genauso. Laut Tony Attwood ist diese Überheblichkeit eine von 4 Anpassungsstrategien, die entwickelt werden, wenn die Jugendlichen merken, dass sie anders sind (die anderen 3 sind Depression, Rückzug in Fantasiewelten oder Nachahmen).

Was auch noch mit hineinspielen kann sind mangelnder Selbstwert, das Gefühl, nicht verstanden oder unfair behandelt zu werden, fehlender Perspektivwechsel ("ist doch gar nicht schlimm, was ich sage"), Pubertät, Abnabelung/Abgrenzung, Überforderung,....

Ich habe sogar mal einen 3 stündigen Vortrag über herausforderndes Verhalten von Autisten gehört (von Dr. Leppert, vielleicht findest du was im Internet). Dein Sohn steht nicht alleine da.

Was mich jedoch stutzig macht, sind die Zweifel der Fachkraft an der Autismusdiagnose aufgrund seines Verhaltens. :? Warum soll er kein Autist sein können, wenn er überheblich ist?! Manche Vorurteile bringen mich immer wieder zum staunen.
Asperger Autistin
mit neurodiverser Familie

Bika
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Beitrag von Bika »

Hallo,

Machst du dir denn jetzt wirklich Sorgen, dass dein Sohn dort rausfliegen könnte?
Das musst du bestimmt nicht, nur weil eine genervte und gekränkte Betreuerin Probleme hat, professionelle Objektivität zu wahren.

Finde ich ja echt drollig ihre Ansichten.
Wieso sollten Autisten nicht wütend und verbal aggressiv sein dürfen?
Sind da nur “brave“ Autisten erwünscht?
Alles, was nicht in ihr erwünschtes Schema passt, ist einfach kein Autist mehr?
Ernsthaft?
Oder fehlen da doch noch weitere Informationen, um so eine absurde Einstellung zu verstehen?


Ich habe deinen Eingangsthread gelesen und wenn man dort liest, was dein Sohn schon alles durchgemacht hat, finde ich es (wenn ich mal ganz ehrlich bin), erstaunlich, dass er “nur“ verbal aggressiv ist
.....fürchte nur, das könnte sich ändern, wenn er weiterhin auf diese Person trifft. :lol:

Ich kenne einen 14jährigen, hochbegabten und extrem herausfordernden
Jungen, der all seine Wut, seinen Frust, sein Unverstandensein dadurch kompensiert, dass er dauernd (wirklich fast ununterbrochen) provoziert.
Zwar weiß ich nicht, ob er ins autistische Spektrum fällt, würde aber alle meine Finger darauf verwetten.
Leider rutscht er immer mehr in einen Teufekskreislauf—-> er ist wütend, weil er sich nicht vollständig respektiert, geschweige denn akzeptiert fühlt und aus diesem verzweifelten Frust heraus, tut er alles, damit die Ablehnung wenigstens gerechtfertigt ist.
Dabei ist er ein toller Junge und es ist verdammt Schade, dass das so wenige merken. :(

ich hoffe sehr für euch, dass dein Sohn emotional stabiler werden wird

(ob das in der Einrichtung gelingen kann, ist zumindest fraglich)

LG

ehemalige Userin

Beitrag von ehemalige Userin »

Ich möchte zu diesem Aspekt etwas beitragen:
Sibylleplus5 hat geschrieben:Er neigt dazu, sich in verletzender Art über andere lustig zu machen, hält sich für kognitiv überlegen
Ich muss zugeben, ich war in dem Alter auch so, das sich mich fast ausschließlich über meinen Intellekt definiert und oft genug auch damit kokettiert habe. Im Nachhinein bedauere ich das, aber mit der Lebenserfahrung von heute kann ich verstehen, warum ich früher so war: Im Teeangeralter wurde mir sukzessive bewusst, dass ich mit Jugendlichen meines Alters in vieler Hinsicht (sozial, emotional, Selbstständigkeit, Lebenstüchtigkeit usw.) nicht mithalten konnte, was mich traurig und oft auch hilflos machte.

Also konzentrierte ich mich auf das einzige Gebiet, auf dem ich das Gefühl hatte, dass ich anderen Menschen ebenbürtig oder sogar überlegen war: Auf der reinen Wissensebene konnte ich mit anderen Jugendlichen problemlos mithalten, konnte sie (und auch die Lehrer) mit schulischen Fachwissen beeindrucken, das nur wenige hatten.

In Sachen sozialer und emotionaler Entwicklung hatte ich längst den Anschluss verloren und fühlte mich extrem unsicher. Von daher bekam die Wissens- und Verstandesebene eine immer größere Bedeutung für mich, denn sie war das einzige, woraus ich Erfolgserlebnisse und ein Mindestmaß an Selbstbewusstsein ziehen konnte.

Ich kann mir vorstellen, dass bei deinem Sohn ein ähnliches Muster dahintersteckt. Jeder konzentriert sich halt lieber auf seine Stärken und nicht auf das, was ihn runterzieht und verunsichert. Vielleicht bringt es langfristig etwas, wenn ihr eurem Sohn das Gefühl vermittelt, dass es nicht allein sein Intellekt und seine kognitiven Fähigkeiten sind, die ihn als Mensch liebenswert machen, sondern auch ganz andere Qualitäten. In der Schule bekommt er wahrscheinlich nur selten die Rückmeldung, dass er als Mensch geschätzt und anerkennt wird; dass er dazu gehört und akzeptiert wird wie er ist.

Umso mehr würde ich die Chance nutzen, ihm in der Familie ein anderes Bild zu vermitteln; dass er seinen Intellekt gar nicht so überhöhen und in den Vordergrund stellen muss, um als Mensch geliebt und geschätzt zu werden.

Das sind wahrscheinlich keine schnellen Erfolge zu erwarten (ich will auch nicht behaupten, dass ihr das nicht ohnehin schon tut) , aber das ist auch meiner Sicht das Grundmuster, wenn (Asperger-)Autisten sich auf übertriebene Weise über ihren Intellekt definieren: Es ist eine Art „Schutzschild", um die vielen Unsicherheiten im zwischenmenschlichen Bereich zu kaschieren, um sich nicht ausschließlich als defizitär und als Versager fühlen müssen, denn genau diesen Gefühl haben viele autistische Jugendliche (bzw. bekommen es von außen vermittelt), wage ich aus eigener Erfahrung zu behaupten. Damals waren mir die Zusammenhänge noch nicht so bewusst, aber heute ‒ mit mehr als 30 Jahren Abstand zu meiner Schulzeit ‒ sehe ich es so.

Was die „Dissoziale Persönlichkeitsstörung“ betrifft, bin ich ganz bei Engrid: Das wäre eine sehr heftige Einschätzung für einen erst 17-jährigen autistischen Jugendlichen, der schon so viele belastende Erfahrungen durchmachen musste. Beleidigungen und respektloses Verhalten muss man zwar nicht tolerieren – sie sind auch keine zwangsläufige Folge des Autismus – aber sie hängen ganz bestimmt damit zusammen.

Mit meiner Geschichte hätte man mir früher auch locker eine „Dissoziale Persönlichkeitsstörung“ bescheinigen können, wenn man das gewollt hätte. Ich bin froh, dass man mich damals nicht so beurteilt hat, denn dann hätte ich mich im Erwachsenenalter ganz bestimmt nicht so positiv weiterentwickelt.

Gerade die „Dissoziale Persönlichkeitsstörung“ hat etwas sehr Endgültiges und Pessimistisches, wo man nicht mehr daran glaubt (oder daran glauben will), dass ein Jugendlicher sich noch weiterentwickeln kann, sofern man ihm eine faire Chance gibt. Solche harten und stigmatisierenden Diagnosen können bei so jungen Menschen dagegen auch zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden, davon bin ich überzeugt.

JennyK
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Beitrag von JennyK »

Vielen lieben Dank für deinen Beitrag, Dario! Unser Sohn ist ähnlich wie du warst, und deine Erklärung ist so logisch und verständlich... Da fallen mir Schuppen von den Augen und ich verstehe noch besser, wie es in ihm aussieht.
Kannst du rückblickend sagen, was dir da raus geholfen hat? Also konkret? Oder war das ein langer Prozess?
Sohn 1 (2006), ADS und Asperger Autismus; PG 3; SBA 50 mit B, G, H
Sohn 2 (2013), Asperger Autismus, Verdacht auf ADS; PG 3; SBA 70 mit B, G, H

Sibylleplus5
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Beitrag von Sibylleplus5 »

Von mir auch vielen Dank für eure Beiträge! Ich antworte später nochmal ausführlich darauf. Wir sind gerade unterwegs, 18. Geburtstag feiern :D :torte: :parcel:
Sibylle mit Sohn Jg. 2001 Asperger, Sohn Jg. 2010 neurotypisch Förderschwerpunkt ESE, Sohn Jg. 2013 atypischer Autist, Tochter Jg. 2018 bis jetzt nichts Auffälliges

ehemalige Userin

Beitrag von ehemalige Userin »

JennyK hat geschrieben:Vielen lieben Dank für deinen Beitrag, Dario! Unser Sohn ist ähnlich wie du warst, und deine Erklärung ist so logisch und verständlich... Da fallen mir Schuppen von den Augen und ich verstehe noch besser, wie es in ihm aussieht.
Kannst du rückblickend sagen, was dir da raus geholfen hat? Also konkret? Oder war das ein langer Prozess?
Es war ein langer Prozess, der sich über viele Jahre hinzog. Wichtig finde ich, dass autistische Jugendliche die Möglichkeit haben, Erfolgserlebnisse zu sammeln und ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen. Bei mir war das leider erst im Erwachsenenalter war. Und leider kann das auch von Bedingungen abhängen (z.B. die schulische Situation), die man als Elternteil nicht immer in der Hand hat, zumindest nicht allein.

Ich glaube, diese Überbetonung des eigenen Intellekts ist für einige Asperger-Jugendliche so etwas wie ein Statussymbol, so wie andere Jugendliche andere Statussymbole (z.B. Smartphones, Markenklamotten usw.) haben. Die Chance besteht aber, dass sich das mit dem Älter- und Reiferwerden wieder relativiert.

Irgendwann im Erwachsenenalter habe ich für mich realisiert (durch rein kognitive Erkenntnis übrigens), wie schnell so eine Haltung auch zum sprichwörtlichen Bumerang (RW) werden kann. Wenn ich mich aufgrund meines Intellekts für was Besseres halte, werde ich immer irgendwo auf Menschen treffen, die in bestimmten Bereichen noch besser sind als ich. Die noch begabter sind, noch mehr Fachwissen haben usw. Und dann? Dann habe ich wieder das gleiche Selbstwertproblem wie vorher! Das wird zu einem Erfolgsdruck ohne Ende, wenn es zu Ende denkt. Es war irgendwann die zunehmende Lebenserfahrung, dass mir diesen Druck selber mehr antun wollte, sondern einfach nur noch meinen eigenen Weg gehen und damit glücklich werden wollte.

Ich hab auch irgendwann gemerkt, wenn mich Menschen schätzen und mögen, dann weniger aufgrund dessen, was ich intellektuell leiste - oder überhaupt leiste, sondern aufgrund bestimmter und charakterlicher Qualitäten. Solche Erfahrungen machen autistische Jugendliche leider viel zu selten und könne deshalb nur schwer ein realistische Selbstbild aufbauen.

Ich würde Jugendlichen mit Asperger deshalb realistische Rückmeldungen geben, wofür man sie als Mensch schätzt und liebt, denn das ist ganz bestimmt mehr als der Intellekt und das Spezialwissen in bestimmten Bereichen.

ehemalige Userin

Re: Herausforderndes Verhalten auf Autismus zurückzuführen?

Beitrag von ehemalige Userin »

Dazu noch ein Gedanke:
Sibylleplus5 hat geschrieben:Insbesondere ist er sehr beleidigend, sagt beispielsweise "halt's Maul" zu seiner Betreuerin, und das ist im Umgang mit einigen Betreuern und auch Mitbewohnern zum Grundton geworden. Er neigt dazu, sich in verletzender Art über andere lustig zu machen, hält sich für kognitiv überlegen.
Hier könnte man vielleicht versuchen, deinen Sohn bei der Ehre zu packen und ihm klar zu machen, dass plumpe Beleidigungen wie "Halt´s Maul" bestimmt nicht dazu führen, dass andere Menschen ihn als besonders intelligent wahrnehmen. Wenn er sich für kognitiv überlegen hält, dann sollten ihm eigentlich andere Wege der Auseinandersetzung offen stehen. ;-)

Das wird sicherlich nicht dazu führen, dass er dieses Verhalten von heute auf morgen ablegt, aber ich würde ihn schon auf diesen offensichtlichen Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit hinweisen, weil er es selbst wahrscheinlich nicht so wahrnimmt.

Sibylleplus5
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Beitrag von Sibylleplus5 »

Hallo,

vielen Dank! Eure Beiträge helfen mir wirklich sehr ! Mich martern diese ständige Unsicherheit und Zerrissenheit, die generell durch die Diskrepanzen zwischen engen, teilweise fragwürdigen gesellschaftlichen Anforderungen und besonders bei daraus resultierenden Konflikten und meinem Sohn entstehen. Ich habe tatsächlich den Eindruck, dass in seiner Wohngruppe zu sehr versucht wird, ihm preußische Tugenden beizubringen und ihn zu einen "normalen" funktionierenden Menschen zurechtzubiegen. Und das Scheitern daran wird möglicherweise damit kompensiert, dass die Diagnose infrage gestellt wird.

Es gab auch in der Familie brenzlige Situationen. Dabei drehte es sich meistens um die Themen Schule und Mediennutzung. Wieviel Leid würde Familien erspart bleiben, wenn unsere Schulen nicht so einem enggezurrten Drucksystem unterliegen würden! Und die Medien wurden mehr und mehr zum Rückzugs- und Zufluchtort - aber sie sind eben auch sein absolutes Fachgebiet, das er in vielfältiger Weise nutzt und beherscht.

Vielleicht sollte ich ihn wirklich aus der WG holen, zumal das sogenannte Krisenappartment, in dem er nun bis zum nächsten HPG bleiben soll, eine echte Zumutung ist. Und der dahintersteckende pädagogische Ansatz scheint mir ohnehin nicht passend. Aber wohin dann mit ihm? Natürlich habe ich als Mutter den ganz tief sitzenden Wunsch, ihn nach Hause zu holen. Aber vor diesem Schritt werde ich immer wieder von verschiedenen Seiten gewarnt mit dem Hinweis auf mögliche Überbelastung des ganzen familiären Systems. Was meint ihr? Welche Möglichkeiten gibt es? Könnten wir uns nicht auch für zu Hause Unterstützungssysteme schaffen?
Sibylle mit Sohn Jg. 2001 Asperger, Sohn Jg. 2010 neurotypisch Förderschwerpunkt ESE, Sohn Jg. 2013 atypischer Autist, Tochter Jg. 2018 bis jetzt nichts Auffälliges

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