Muss mir einfach mal Luft machen

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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HeikeLeo
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Beitragvon HeikeLeo » 04.03.2019, 10:26

Vor allen hat er jetzt soviel Stoff verloren da ich nicht mal wagen kann ihn wieder zurückzuschulen.


Liebe Ilona,

aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass man den Schulstoff leicht überschätzt. Ich würde Zurückschulen nicht so ohne Weiteres ausschließen. Je früher Ihr zurückschult umso kleiner ist der Stoffverlust.
Gegebenenfalls wäre ja ein Wiederholen der Klasse auch noch eine Option. Habt Ihr mit der "alten" Schule noch Kontakt und hältst Du die "alte" Schule an sich für kooperativer?

Die jetzige Schule scheint mir nicht viel Perspektive zu bieten. Ich fürchte, auch aus einem Clearing-Verfahren werden Menschen, die so denken, nicht die richtigen Schlussfolgerungen ziehen.

Liebe Grüße
Heike

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Beitragvon IlonaN » 04.03.2019, 10:30

Ich hatte schon Rücksprache mit der alten Schule genommen, sie sehen da Probleme was den Stoff angeht, jedoch würden sie ihn mit Begleitung auch wieder aufnehmen. Ach Mensch ich weis nicht, wenn er sich da wieder so unter Druck setzt und zu Hause dann wieder alles gegen die Wand läuft, haben wir auch nichts gewonnen. :(
Ich 1961 Ösophagusatresie
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Beitragvon IlonaN » 14.03.2019, 10:37

So nun bin ich genauso schlau wie vorher. Es ist einfach nur traurig. Nach 2 Hospitationen von zwei fachstellen steht fest das zwar mein Junge eine Begleitung braucht aber auch die Schule damit "überfordert" ist, da schon soviele Erwachsene im raum sind, man solle einen kompromis - boah, also soll nun mein Junge den kürzeren ziehen weil die Rahmenbedingungen für die 9 Kinder nicht stimmen.
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Beitragvon HeikeLeo » 14.03.2019, 10:53

Liebe Ilona,

so läuft es auch bei uns. Die Schulen können nicht mehr, dann müssen die Kinder eben über die Klinge springen.

Mit Verkürzung der Schulzeit kann ich mein Kind sehr unterstützen. Da wird es aber nie eine offizielle Stellungnahme geben. Die Schulzeitverkürzung wird von Schule und Schulamt geduldet, aber für uns fühlt es sich wie Robin-Hood-Risiko an. Sohn geht seit diesem Schuljahr nur noch einen Vormittag pro Woche zur Schule. Es ist meine einzige Möglichkeit ihn vor Übergriffen der Lehrerin zu schützen. Einen Vormittag pro Woche kann ich ihm gerade noch so zumuten. Lernen geht ohenhin nur zu Hause.

Liebe Grüße
Heike

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Beitragvon IlonaN » 14.03.2019, 10:58

Hallo HeikeLeo,
boah, das ist ja heftig :evil: :evil: :evil:
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Beitragvon Lisaneu » 14.03.2019, 12:45

IlonaN hat geschrieben:Ich hatte schon Rücksprache mit der alten Schule genommen, sie sehen da Probleme was den Stoff angeht, jedoch würden sie ihn mit Begleitung auch wieder aufnehmen. Ach Mensch ich weis nicht, wenn er sich da wieder so unter Druck setzt und zu Hause dann wieder alles gegen die Wand läuft, haben wir auch nichts gewonnen. :(


Du hast aktuell eine Situation die grottenschlecht ist und eine Option, von der du noch nicht weißt, wie sie laufen wird. Ich glaube, da ist die Entscheidung gar nicht so schwer. Man kann bei Veränderungen nie im Vorhinein wissen, ob sie Besserung bringen. Aber wenn die Grundsituation schon sehr schlecht ist, sollte man sie meiner Erfahrung nach trotzdem wagen. Ich hatte eine ähnliche Situation mit dem Hort meines älteren Sohnes und dort hat ein Wechsel eine DEUTLICH merkbare Verbesserung gebracht. Das wiegt sogar den Mehraufwand (Fahrtendienst quer durch Wien) locker auf!

Alles Gute!
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Autist + ADHS
Sohn 7/2012, gehörlos + kurzsichtig + frühkindlicher Autist
Mama und Papa stark kurzsichtig (Kommentar eines Optikers: Wie habt ihr euch überhaupt gefunden?)


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