Sozialverhalten/ Unsicherheit/ Adhs

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RikemitSohn
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Sozialverhalten/ Unsicherheit/ Adhs

Beitragvon RikemitSohn » 26.02.2019, 12:55

Hallo,

ich hatte jetzt ein Gespräch mit der Therapeutin meines Sohnes. Vorweg muss ich sagen, dass mein Sohn in meinen Augen große Fortschritte gemacht hat, aber natürlich die Probleme nicht weg sind. Allerdings fand ich die Therapeutin auch sehr hart in ihrem Urteil.
Es geht darum, dass mein Sohn sehr ruppig und abweisend sein kann, besonders in Situationen, die ihn überfordern. Er wirkt dann auch leicht arrogant, obwohl er nur unsicher ist. Z.B. bemängelte sie, dass mein Sohn andere Mitarbeiter der Praxis nicht grüßt, sondern geradeaus guckend alle versucht zu ignorieren. Ausserdem hat er ein jüngeres Kind angemotzt, das ihn mehrfach ansprach und er erst nicht reagierte. Ich kenne die Probleme meines Sohnes und habe auch immer wieder darauf hingewiesen im Laufe seiner vielen Therapien. Ich habe da nie etwas wirklich Bahnbrechendes gehört. Das Ignorieren ist natürlich unpassend, aber irgendwie von ihm ein Schutz.
Was mich interessieren würde, wie das sich bei euren Kindern entwickelt hat? Konnten die sozialen Probleme wegtherapiert werden? Ich bin da gerade etwas hilflos, weil mir nichts mehr einfällt, außer immer wieder besprechen. Nur versteht mein Sohn gewisse soziale Interaktionen nicht. Bei dem kleinen Kind sieht er nicht, dass er der Große ist. Oder sah er besonders frrüher nicht den Sinn einfach jemanden zu Grüßen, wenn man sich nicht wirklich freut. Ich kann ihm Verhalten in Situationen beibringen, aber eine neue Sichtweise erlernen geht das? Die Therapeutin sagt, da muss etwas getan werden, aber kann ein Kind mit Adhs so umgekrempelt werden oder ist ein Rest an Schwierigkeit einfach zu akzeptieren?

LG Rike
Mama mit Sohn 2004 ADHS und HB

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Engrid
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Beitragvon Engrid » 26.02.2019, 13:07

Hallo Rike,

für Autismus fände ich das ziemlich klassisch. Fehlende Perspektivübernahme. Für AD(H)S finde ich, sollte man das im Jugendalter schön langsam über die Einsicht und Impulskontrolle in den Griff kriegen. Also dass man allerlei doof finden kann, das aber halt für sich behält. Dass Grüßen Vorteile hat, und man es sich zur Gewohnheit machen sollte.
Was ich schon kenne bei AD(H)S: Wenn der Fokus grade auf etwas liegt, und schon leichte Überlastung da ist, dann „reicht“ es nicht mehr fürs höflich und geduldig bleiben. Da kann man sich dann aber hinterher entschuldigen.

Wenn es also wirklich „nur“ ADHS ist, dann sollten sich Strategien entwickeln lassen, wie er sozialverträglich mit seiner Überlastung umgeht. Also zb passenden Text ausdenken.

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

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Beitragvon IlonaN » 26.02.2019, 13:14

Hallo RikemitSohn,
mein leiblicher Sohn hat ja auch ADHS. Heute ist er 20 Jahre alt und ich muß sagen das er nie aber wirklich nie als unhöflich galt oder gilt. Hier kann ich keinen Zusammenhang erkennen. Er ist zerstreut, Zappelig, wuselig, unkonzentriert aber nie war oder ist er unhöflich. Er wurde und wird immer als äußerst höflich beschrieben. ab und an stößt er mit seiner art zwar auch mal an, da höre ich bzw. er dann mal so Sachen er würde arrogant wirken, aber das ist äußerst selten gewesen.
Mein Pflegesohn hat neben ADHS noch eine schwere Bindungsstörung und FASD bei normalem IQ, er allerdings stößt mit seiner unhöflichen art schon so manchen vor den Kopf mit seinen 11 Jahren.
Ich glaube also nicht das diese Unhöfliche Art am ADHS liegt.
Ich 1961 Ösophagusatresie
Großfamilie mit leibl.Kindern/Ado-Kind und Pflegekindern mit FASD, ADHS, Autismus, Bindungsstörung mit Enthemmung ,Asthma, Neurodermitis u.v.m.

RikemitSohn
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Beitragvon RikemitSohn » 26.02.2019, 13:57

Hallo,

danke für eure Antworten. Mein Sohn ist nicht grundsätzlich unhöflich. Er reagiert unpassend, wenn er in Stress gerät. Z.B. wenn eine Familienfeier ist und alle durcheinander wuseln, wird er motzig, hört sehr viel schwerer. Was aber durch Medis schon viel besser geworden ist.
Das Problem ist, dass er viele Dinge im Miteinander nicht versteht und sich dadurch angegriffen fühlt und natürlich in Stress gerät. So passieren dann Situationen wie mit dem kleinen Kind. Er fühlte sich angegriffen und das Kind hat nicht locker gelassen. Bei meinen Neffen klappt es mittlerweile nach viel reden und viel üben gut im Umgang. Aber mein Sohn kann das nicht übertragen.
Ist er in einer Situation, die ihm vertraut ist und stressfrei, läuft der Umgang mittlerweile ganz gut. Er hat Freunde, viele Hobbies. Trotzdem würde ich ihm wünschen, auch bei Stress besser zurecht zu kommen.

LG Rike
Mama mit Sohn 2004 ADHS und HB

Bika
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Beitragvon Bika » 26.02.2019, 14:01

Hallo,

Für mich fällt das Beschriebene unter
Höflichkeit/sozial etwünschtes Verhalten.
Dagegen zu verstoßen verursacht Irritation aber keinen eklatanten Schaden bei den Mitmenschen. Nur für ihn bedeutet es einen großen Nachteil, über diese “soft skills“ nicht souverän zu verfügen.
Du sagst, sein brüskes Verhalten sei Selbstschutz.
Er kaschiere damit seine Unsicherheit.
Warum ist er so unsicher?
Weil er soziale Interaktion nicht versteht oder weil er Angst vor seiner eigenen Impulsivität hat, sich selbst und seiner Aussenwirkung nicht vertraut?

Meine Kinder sind grundverschieden (ADS und Asperger). Aber so, wie du oben berichtest, könnten sich beide verhalten.
Bei meinem Sohn wäre die Ursache das fehlende intuitive Verständnis für soziale Interaktion, bei meiner Tochter, das Bedürfnis keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, damit man sie in Ruhe lässt und sie ihren inneren Gedanken nachhängen kann.
Macht man sie auf unhöfliches Verhalten aufmerksam, reagiert sie sofort und verhält sich “vorbildlich“.
Mein Sohn (Asperger) bemüht sich immerzu sein Verhalten den sozialen Konvertionen anzupassen, scheitert aber öfter, weil er die unzähligen und unterschiedlichen Signale aus Mimik, Gestik und Gesprochenem nicht sicher und situationsabhängig interpretieren kann.

Ein Beispiel als er so 8 Jahre alt war:
Ich hatte meinem Sohn eingeimpft, bei einem Besuch die Gastgeber ausdrücklich zu grüssen.
Als der Gastgeber uns die Tür öffnete , begrüßten wir uns herzlich, dann signalisierte er kurz, durch eine hinweisende Geste auf seine Frau, dass diese noch kurz beschäftigt sei, mit einem wichtigen Telefonat.
Das hielt meinen Sohn aber nicht davon ab, sich demonstrativ vor unsere Bekannte zu stellen und laut “Hallo“ zu rufen. :lol:

Das waren immer so blöde Situationen, weil von meinem intelligenten Sohn erwartet wurde, dass er sich sozial angemessen verhält.
Hat er ja versucht. :cry:

Meiner Tochter wäre so etwas aber nie passiert.

Ich schließe mich @engrid an.
Autistische Merkmale sind wahrnehmbar.
Ist das jemals eindeutig ausgeschlossen worden?

LG

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Beitragvon RikemitSohn » 26.02.2019, 14:32

Hallo Bika,

erst einmal muss ich sagen, dass die Situation mit deinem Sohn natürlich doof war, aber irgendwie auch sehr süß ist. Das ist auch schwierig zu verstehen.
Mein Sohn ist früher immer angeeckt mit seiner Impulsivität und ihm wurde immer gesagt, dass er ruhig bleiben soll. Er hat ruhig bleiben ausserhalb der Familie an sich gut gelernt, aber es rumort trotzdem in ihm. Diese ruhige Reaktion macht auf Aussenstehende eine arroganten und unhöflichen Eindruck.
Als Beispiel: Früher war es ein Problem, wenn wir unterwegs jemanden unerwartet trafen. Er ist dann immer ausgeflippt, weil ich doch gesagt habe, dass WIR Einkaufen gehen. Wir haben dann konkret geübt. Er muss keinen Smalltalk(er tut sich sehr schwer mit Smalltalk) machen, aber er muss ruhig bleiben. Er hat sich dann immer ein Stück weiter hingesetzt und böse geguckt, aber nichts gesagt. Gegen schlagen und treten ein super Erfolg und für mich Erleichterung. Für andere war er dann merkwürdig.
Er ist in der Vergangenheit auch immer wieder auf Unverständniss gestoßen, was vielleicht auch mit rein spielt. Z.B. hat er den Sinn von Abschreiben nicht verstanden, denn da lernt man doch nichts. Das hat er den Mitschülern auch so erklärt und wollte ihnen dann beim Verständnis helfen. Das Ende vom Lied- alle waren sauer auf ihn.
Für Autismus habe ich mal Bögen ausgefüllt und die KJP meinte, beim entscheidenen Bogen wäre er ihm Normbereich und die anderen Bögen wären bei ADHS auch erhöht.
Ich habe manchmal das Gefühl, dass er seine eigenen sozialen Regeln im Kopf hat, die aber mit der Normwelt nicht immer zusammenpassen.

LG Rike
Mama mit Sohn 2004 ADHS und HB

Bika
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Beitragvon Bika » 26.02.2019, 15:24

Hallo Rike,

Hier ist die Zusammenfassung einer Ringvorlesung, die sich mit den 3 Phänomenen
Autismus, HB und AD(H)S beschäftigt:

http://www.praxis-drbachmann.de/media/H ... eitrag.pdf

Wenn du zu “Asperger“ runterscrollst, wirst du vielleicht doch Parallelen zu deinem Sohn finden.

@Lisaneu hat doch auch einen Sohn mit dieser 3er Kombination, vielleicht schreibt sie ja noch hier.
Als unbeteilligte Leserin sehe ich da viele Gemeinsamkeiten.
Für die Erstellung von Doppeldiagnosen braucht man sehr erfahrene Fachleute, auf die trifft man nicht so selbstverständlich.

Die Verhaltenstherapien bei ADS setzen ja meist ihren Fokus auf die Beherrschung der Impulskontrolle.
Die Fähigkeit, soziale Signale intuitiv zu verstehen, ist aber (so empfinde ich das) eine Voraussetzung, um die eigne Selbstkontrolle zu trainieren und sich situationsangemessen zu verhalten.
Sollte dein Sohn das nicht können, muss ihn das alles sehr frustrieren.

Unter diesen Umständen, müsste man seine Fortschritte auch ganz anders bewerten, sehr viel positiver. :D

LG

Konrad02
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Beitragvon Konrad02 » 26.02.2019, 17:57

Hallo Rike,

liegen ADHS und ASS vor, maskiert das ADHS oft lange die ASS. Typischerweise im Jugendalter sind dann die autistischen Merkmale viel deutlicher zu erkennen und führen zu "späten" Diagnosen von ASS.

Vielleicht sollte nochmal eine ASS-Diagnostik in Erwägung gezogen werden?

Viele Grüße
Konra02

RikemitSohn
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Beitragvon RikemitSohn » 02.03.2019, 16:34

Hallo,

danke für die Anregungen.
Es ist für mich schwierig, denn vieles passt zu Autismus tatsächlich nicht. Aber die vielen Rituale, Wahrnehmungsschwierigkeiten und sozialen Unsicherheiten durchaus schon. Mal sehen, was ich da erreichen kann für eine Diagnostik.
Ich hätte noch eine Frage: Gibt es bestimmte Therapieformen/-möglichkeiten, die für Autisten das Leben erleichtern und die auch für ein Kind ohne Diagnose durchgeführt werden können. Hat jemand Ideen, die bei der Problematik meines Sohnes helfen könnten. Mit Diagnose wird ja einiges angeboten, aber lassen sich auch Dinge bei "normalen" Therapeuten erreichen.

LG Rike
Mama mit Sohn 2004 ADHS und HB

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Lisaneu
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Beitragvon Lisaneu » 02.03.2019, 17:55

RikemitSohn hat geschrieben:Hallo,

danke für die Anregungen.
Es ist für mich schwierig, denn vieles passt zu Autismus tatsächlich nicht. Aber die vielen Rituale, Wahrnehmungsschwierigkeiten und sozialen Unsicherheiten durchaus schon. Mal sehen, was ich da erreichen kann für eine Diagnostik.
Ich hätte noch eine Frage: Gibt es bestimmte Therapieformen/-möglichkeiten, die für Autisten das Leben erleichtern und die auch für ein Kind ohne Diagnose durchgeführt werden können. Hat jemand Ideen, die bei der Problematik meines Sohnes helfen könnten. Mit Diagnose wird ja einiges angeboten, aber lassen sich auch Dinge bei "normalen" Therapeuten erreichen.

LG Rike


Hallo Rike,

ich bin Mutter von zwei autistischen Söhnen, wovon der ältere außerdem noch ADHS hat und der jüngere außerdem gehörlos ist. Beim älteren Sohn wurde zuerst Autimus diagnostiziert wurde. Das war erst mit 7 Jahren, da mit 4 Jahren sowohl ASS als auch ADHS von einem SPZ explizit ausgeschlossen wurden. Mit 8 Jahren kam die ADHS-Diagnose dazu.

Die ADHS-bedingten Besonderheiten sind immer auffälliger als die autistischen, die er durch seine Klugheit gut kompensieren kann. Während man bei der ADHS eine ganze Palette an Auffälligkeiten deutlich bemerkt (Überdrehtheit, geringe Frustrationsschwelle, Konzentrationsschwierigkeiten, lautes und auffälliges Verhalten), sieht man von den ASS-Problemen immer nur die Spitze des Eisberges. Beim Eisberg sind ja auch 7/8 unterhalt des Wasserspiegels.

Bei meinem älteren Sohn zeigt sich der Autismus in zwei Dingen: Sozialverhalten und Emfindsamkeit. Er hat weder Tics noch Stereotypen (wie sein Bruder), ist trotz Hochbegabung kein Mathe-Genie und sprachlich sehr gewandt. ABER: er mißversteht ganz "normale" soziale Situationen. Wenn ihm ein anderes Kind im Hort z.B. sagt "Heute sind wir in der blauen Gruppe!" fühlt sich mein Sohn provoziert, weil der Hortbetreuer ohnehin am Vortag gesagt hat, dass am Fenstertag alle in der blauen Gruppe sind. Warum also sagt ihm das andere Kind das? Sicher, um ihn zu provozieren! Auch der Hort-Ausflug ist bestimmt als Provokation gegen ihn angesetzt, denn die Hortbetreuerin, die ihn angekündigt hat, weiß schließlich, dass ER keine Ausflüge mag. Zur letzten Geburtstagsfeier plante er z.B auch, Kinder einzuladen, die er NICHT mag, um ihnen dann demonstrativ "nur ein ganz kleines Stück Torte" zu geben.

Die Empfindsamkeit betrifft Geschmack, Temperatur, Gefühl. Essen darf auf keinen Fall zu heiß sein (das ist es bei ihm auch manchmal, wenn es lauwarm ist), enge Hosen oder kratzige Pullover sind vollkommen unmöglich auch die Schmerzschwelle ist niedrig. Witzig ist, dass seinem Bruder all das (kratzige Pullis, enge Jeans, heißes Essen,...) gar nichts ausmacht und dass der eine deutlich vermindertes Schmerzempfinden hat - und das trotz derselben Störung!

Wegen Therapien habe ich die Erfahrung gemacht, dass erst mal eine Diagnose wichtig ist. Das MUSS nicht Autismus sein, mit einer ADHS-Diagnose gibt es auch Möglichkeiten, aber eben nicht alle. Mein Sohn geht z.B. in Kinder-Psychotherapie. Da wir das privat bezahlen spielt die Diagnose keine Rolle.

Wir hätten von der Autistenhilfe die Möglichkeit eines Sozialkompetenztrainings in der Gruppe bekommen, nur leider war uns das zeitlich nicht möglich. Aber das hätte auch 45 Euro pro Stunde gekostet.

Für den heilpädagogischen Hort war nur eine Diagnose nötig und damals hatten wir nur eine Autismus-Diagnose. Eine ADHS-Diagnose wäre aber auch gegangen. Man muss sich eben explizit erkundigen, wo eine Diagnose nötig ist und ob es eine Autismus-Diagnose sein MUSS oder nicht.

Ich bin übrigens froh, jetzt über beide Störungen meines älteren Sohnes im Bilde zu sein. Dass er "anders" war stand (neben seiner offensichtlichen Klugheit) eigentlich schon mit 4 Jahren fest. Die ASS-Diagnose wollte ich zuerst gar nicht glauben, weil sein Bruder (damals schon diagnostizierter Autist) eben so komplett anders tickt. Dann, als ich mich näher damit beschäftigt habe, war es doch logisch für mich, hat aber längst nicht alles erklärt. Jetzt, wo wir beide Diagnosen haben, ist so ziemlich alles für mich stimmig.
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Autist + ADHS
Sohn 7/2012, gehörlos + kurzsichtig + frühkindlicher Autist
Mama und Papa stark kurzsichtig (Kommentar eines Optikers: Wie habt ihr euch überhaupt gefunden?)


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