Rechtsanspruch Kindergartenplatz und Schulkindi/Ferien??

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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Silvia & Iris
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Beitragvon Silvia & Iris » 23.02.2019, 13:27

Hallo Katrin,

also bei mit ist die Konsequenz, dass ich keiner Arbeit nach gehen kann...

3 Monate schulfrei, 3 Monate Therapie wo ich dabei sein muss, die regelmäßigen KH Kontrolltermine... - da habe ich auf dem Arbeitsmarkt einfach keine Chancen... - und zu Hause habe ich auch keine Möglichkeit effektiv zu arbeiten, das Führen von 2 Haushalten parallel ist schon sehr anstrengend... (wegen Schule) - also mir reicht das... :oops:

LG
Silvia
Liebe Grüße
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Juli2014
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Beitragvon Juli2014 » 23.02.2019, 15:07

Hallo LasseundJohannes,

uns geht es ganz genauso. Julian geht in eine Außengruppe eines Schulkindergartens der Lebenshilfe; übernächste Woche sind bei uns "Faschingsferien" :evil: Kein Mensch brauch eine ganze Woche frei, zumal am A(r)schermittwoch eh alles vorbei ist!
Wir haben letztes Jahr im Sommer zum 1.Mal die 6 Wochen Ferien gehabt (davor nur 3 Wochen im Regelkindi) und 2 davon haben wir über die Ferienbetreuung der Lebenshilfe, abgerechnet über Verhinderungspflege) abgedeckt. Mein Mann kann 3 Wochen Urlaub und überstundenfrei machen, aber dann bleiben immer noch 1-2 Wochen übrig; die anderen Ferien müssen wir auch sehen, was wir da machen!
Der Kindergarten ist für uns schon ein Segen, auch mit Fahrdienst - aber die Ferien sind schon ein Graus! Julian muss dann ständig beschäftigt werden und das ist gar nicht so einfach, wenn nur Teilinteressen bestehen, die dann auch noch ständig wiederholt werden müssen :roll: Schwimmbad, Spielarena (Indoorspielplatz), Tiere füttern, vielleicht noch Einkaufen und Eis essen :wink:

Da das ja ein privater Träger ist, wird man über die Kommune/Stadt nichts ausrichten können. Wer ist bei Euch der Träger?
Ich bin Mitglied bei der Lebenshilfe und könnte mal nachfragen, ob es da eine andere Lösung geben könnte! Weil irgendwann ist auch eine Verhinderungspflege aufgebraucht bzw. die Plätze ausgebucht im Ferienprogramm!

Ich gebe dann mal Bescheid, sobald ich etwas weiß!
Gruß Stephy
Stephanie (1976), Autistin und Julian (2014) , Autist, ADHS, expressive Sprachstörung; PG 4, SBA 80 mit B, G und H; Integrationskindergartenkind...ein begnadeter Sänger und ein süßer, "kleiner" Junge mit einem tollen Lachen!

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. (Antoine de Saint-Exupéry)

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LasseUndJohannes
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Beitragvon LasseUndJohannes » 23.02.2019, 18:42

Hi zusammen,
wir sind also nicht alleine mit dem Problem. Der Punkt, es mit viel Reden und dem Behindertenbeauftragten usw. zu versuchen ist gut. Wird aber dann vermutlich erst der nächsten Kindergartengeneration zugute kommen.

Mit einem irgendwie gearteten Anspruch wäre es leichter den Kampf aufzunehmen. Ich kann nicht einfach auf ein anderes Betreungsangebot ausweichen, wenn es sie denn gäbe. Benedikt war bis vor einem halben Jahr quasi unbetreubar. Die Eingewöhnung hat 4 Wochen gebraucht, wobei die ersten 1-2 Wochen nur dafür drauf gingen, ihn an den Ort zu gewöhnen. Und da hätte keiner mehr daran geglaubt, dass das noch klappt. Nun, keiner hat aufgegeben.

Eine Woche Ferienbetreuung der Diakonie werde ich jetzt für Sommer anmelden. Als Versuch und es ist eine ihm gut vertraute Person dabei. Aber ein anderer Ort. Mal sehen, ob es geht.

Ich bräuchte also tatsächlich weniger Schließtage in der gleichen Einrichtung.

@Juli: Es ist ein Fröbelkindergarten. Träger ist der Kreis.

@Kati: Unser "schulpflichtiges" Kind ist nicht mein Problem. Da habe ich eine Betreuung: Meine Frau. Sie arbeitet nicht, kann aber aufgrund gesundhaltlicher Beeinträchtigungen den Kleinen seit einem Jahr (fast) nicht mehr übernehmen. Deshalb bin ich seit Sommer in Pflegezeit mit 15 Wochenstunden. Und deshlab tuen mir die 40 zusätzlichen Schließtage auch so weh. Ich will arbeiten, ich habe den Job dazu, mein Chef hat massig Arbeit und keine Leute, ich brauche das Geld ... und ich kann nicht. Weil der Kindergarten Schul(!!!)-Ferien macht :-(
Johannes 2008, SBA 50% B H, PG3, extremes ADHS (nach Fehldiagnose (?) Autismus)
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Beitragvon Michaela44 » 23.02.2019, 19:07

Auch private Kitas erhalten Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln und haben dafür Verträge mit der öffentlichen Hand. Dort wird auch der Betreuungsumfang festgelegt. Aus eigener Erfahrung möchte ich auch raten: werdet laut und unbequem und schließt euch dazu mit möglichst vielen Eltern eurer Kita zusammen. Bestimmt einen Sprecher und geht alle zusammen in die Ausschußsitzungen eurer Stadtvertretung. Stellt euch mit eurem Kindern vors Rathaus und macht Lärm. Holt euch die Presse auf eure Seite. Bleibt sachlich, aber fordernd (nicht zurückhaltend und lieb), prangert euer Problem und die Ungerechtigkeit an. Die meisten Kommunalpolitiker und Verwaltungsmitarbeiter wissen gar nichts von euren Problemen oder "kommen nicht aus den Puschen". Seit solange unbequem, bis sie handeln. Da die Räumlichkeiten in den Kitas vorhanden sind, braucht es auch keine Jahre, die Situation zu ändern. So lange niemand protestiert, wird sich nichts ändern. Fpr keine Generation.
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Beitragvon Lisaneu » 23.02.2019, 20:14

LasseUndJohannes hat geschrieben:Deshalb bin ich seit Sommer in Pflegezeit mit 15 Wochenstunden. Und deshlab tuen mir die 40 zusätzlichen Schließtage auch so weh. Ich will arbeiten, ich habe den Job dazu, mein Chef hat massig Arbeit und keine Leute, ich brauche das Geld ... und ich kann nicht. Weil der Kindergarten Schul(!!!)-Ferien macht :-(


Ich bin in exakt derselben Situation wie du! Ich arbeite aktuell 16 Stunden pro Woche, würde gern auf ca. 25 Stunden erhöhen, mein Dienstgeber würde das auch begrüßen, ich kann aber nicht, weil ich Überstunden und Betreungs-Stunden für die Ferien "ansparen" muss! Wir haben allein schon 9 Wochen Sommerferien und dann noch den ganzen Rest (Herbst, Weihnachten, Semester, Ostern und Pfingsten)!

Und ich habe keine Aussicht auf ein Ende, denn selbst wenn Alexander nur in der Pflichtschulezeit die Schle besucht, sind das noch mehr als 8 Jahre! Wobei später vielleicht doch einmal ein Internat in Frage kommt. Aber im Moment ist das keine Option für uns.
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Re: Rechtsanspruch Kindergartenplatz und Schulkindi/Ferien??

Beitragvon JustinsMum » 23.02.2019, 20:47

LasseUndJohannes hat geschrieben:Hallo zusammen,
wir haben unseren Sohn jetzt endlich erfolgreich und zuverlässig im Kindergarten. Der Wermutstropfen, es ist ein Schulkindergarten und das bedeutet in den Schulferien ist geschlossen, das macht dieses Jahr 64(!!) Schließtage.

Nun gibt es ja einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz (§ 24 Abs. 3 SGB VIII). Für "normale" Kindergärten regeln Landesgesetze/Verordnungen die maximale Anzahl Schließtage, meist auf höchstens 30 Tage oder weniger. Dadurch wird mein Sohn auf Grund seiner Behinderung signifikant schlechter gestellt als ein gesundes Kind bzw. ein Kind, das einen normalen Kindi besuchen kann. Wir hatten keine Wahl, eine Betreuung (auch mit extra Begleitung) im normalen Kindi wäre aussichtslos gewesen.

Weiß jemand hierzu mehr? Hat sich schon mal jemand versucht diesbezüglich gegen die mehr als doppelte Anzahl Schließtage bei der Kommune zu wehren?


Wir haben es versucht für das Kind, dass wir betreuen. Und sind im Kindergartenbereich gescheitert, wobei das auch nicht mehr gelohnt hat das Ganze zu Ende zu diskutieren. bei uns war aber die Situation noch etwas anders, da der Kindergarten tatsächlich auch noch integrativ arbeitet und zusätzlich Regelkinder aufnimmt, für die andere Öfgfnungszeiten und weniger Schließzeiten gelten. Da bekomme ich immer noch leichte Aggressionen, wenn ich nur daran denke. Eine Bekannte von mir hat dann die Diskussion allerdings weiter geführt und in der 1. Klasse dann durchgesetzt, dass ihr Kind zwar die Schule dort besucht, aber nachmittags im Hort im Heimatort betreut wird und damit auch eine Ferienbetreuung zur Verfügung steht. Damit war das leidige Thema Tagesmütter endlich vom Tisch, zudem diese überhaupt keine Lust hätten für ein paar Stunden pro Woche einen Platz zu vergeben. Ich habe zur Leitung mal gesagt, dass ich mein Kind wegen dieser Öffnungszeiten grundsätzlich nur inklusive in den Kindergarten schicken würde und solange hier nicht alle Eltern endlich mal was tun, wird sich meiner Meinung nach nichts ändern, denn hier gilt: War schon immer so... wird immer so sein... Ich war übrigens als Lösung für das Kindergartenproblem gedacht und sollt Mittwochs 1,5 h bestreuen, inkl. Abholen und Nachhause bringen. Habe ich verweigert. Schon alleine weil ich dem Kindergarten nicht noch bei dieser Diskriminierung unterstütze.

Grüße

justinsMum

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Beitragvon Lisaneu » 24.02.2019, 12:50

Silvia & Iris hat geschrieben:Liebe Lisa,

ja, es ist ein Problem... die Betreuung eines Kindes in den Nicht-Schulzeiten kostet sehr viel und es gibt fast niemanden (Links habe ich dir schon geschickt) der das macht...

Wenn du dann nach Angeboten suchst, müssen auch die Eltern des Öfteren für die Pflege des Kindes ebenfalls anwesend sein... - oder du zahlst sehr viel dafür... die meisten Angebote enden eh mit dem 15. Geburtstag des Kindes, danach ist es eigentlich vorbei... :oops: :oops:

LG
Silvia


Hallo liebe Silvia,

deine Links habe ich damals bekommen, vielen lieben Dank noch! Aber das ist eine Ferienbetreuung in einem Camp mit Übernachtung dort und außerdem erst ab 8 Jahre. Alexander ist erst 6 Jahre alt. Später kann ich mir durchaus mal vorstellen, dass er bei so was mitmacht, aber das deckt gerade mal 1 Woche ab bei 9 Wochen Ferien. Das wäre eher so eine Gewöhnung ans selbstständig-sein für Alexander als eine echte Entlastung für mich. Aber es wäre sicher interessant, wie viele fremde Betten Alexander in so einem Camp pro Nacht besuchen würde :P .

Und ganz ehrlich - bevor ich Alexander in eine Betreuung gebe, wo ich auch anwesend sein muß, mache ich lieber individuell was mit ihm. Da zahle ich nichts, habe keine Zeit- oder Terminvorgaben und kann mich ganz auf Alexander und seine Bedürfnisse einstellen. Wenn nötig nehme ich auch noch seinen älteren Bruder mit.

Was ich suchen würde, wäre ein ganz "normaler" Hort mit gutem Betreuungsschlüssel und mindestens einer gebärdensprachkompetenten Betreuungsperson für Montag bis Freitag (während der Ferien) tagsüber. Und selbst da nicht alle Tage, weil er noch 10 Wochenstunden 1:1 Betreuung durch das Diakoniewerk bekommt. Und wenn ich ohnehin frei habe kann ich Alexander da auch rausnehmen. Der Hort seines Bruders ist im August geschlossen, da wechseln sich mein Mann und ich mit Urlaub ab.
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Beitragvon Silvia & Iris » 24.02.2019, 18:33

Liebe Lisaneu,

mehr habe ich auch nicht... es gibt leider wirklich nicht vieles... in vielen - selbst Sonderschulen - ist es nicht einmal vorgesehen, dass es Hort am Nachmittag gibt... - Viele stehen da auf der Barrikade mit Kindern, die in die Sonderschulen gehen...

LG
Silvia
Liebe Grüße

Silvia

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Beitragvon Lisaneu » 24.02.2019, 19:01

Silvia & Iris hat geschrieben:Liebe Lisaneu,

mehr habe ich auch nicht... es gibt leider wirklich nicht vieles... in vielen - selbst Sonderschulen - ist es nicht einmal vorgesehen, dass es Hort am Nachmittag gibt... - Viele stehen da auf der Barrikade mit Kindern, die in die Sonderschulen gehen...

LG
Silvia


In NÖ ist die generelle Nachmittags-Betreuungs-Situation schlechter. In Wien haben die meisten Schule Horte angeschlossen, wo bis mindestens 17h Betreuung angeboten wird. Wenn es für Alexander wenigstens was am anderen Ende der Stadt geben würde...aber es gibt GAR NICHTS.

Eine Ferien-Betreuungs-Woche ist nett, aber nicht für diesen Zweck. Und die Euro 990,- die diese Woche kostet, verdiene ich nicht mal pro Monat!

Darum habe ich jetzt ja dem Behindertenanwalt geschrieben. Ich musste in meiner Firma schon unterschreiben, dass der Rechtsanspruch auf Teilzeit an Alexanders 7. Geburtstag erlischt, und mir meine 16-Stunden-Woche ab dann "freiwillig" gewährt wird. Ist mir schon klar, ist ja rechtlich auch so.

Was mich nur ärgert ist, dass Alexander jetzt, in der Schulzeit, eigentlich in Schule und Hort sowie mit der Integrationshelferin super-gut betreut ist und meine geringe Arbeitszeit gar nicht notwendig wäre. Ich brauche zwar etwas Zeit für mich, aber aktuell habe ich davon mehr als notwendig. So ca. 25 Stunden/Woche Arbeit wäre sowohl zeitlich als auch finanziell super und auch machbar. Aber eben nur in der Schulzeit.

Die Integrationshelferin ist schon in Vorausschau auf die Sommerferien 10 Stunden pro Woche bewilligt (sonst hätten uns 8 Stunden gereicht). Da "spare" ich jetzt jede Woche 2 Stunden, damit in den 5-6 Wochen Sommerferien, wo weder mein Mann noch ich Urlaub bekommen, genug Stunden beisammen sind, um die Betreuung zu gewährleisten, während ich arbeite.

Aber das ist sogar bei nur 16 Wochenstunden keine Dauerlösung! Ich überlege ja auch, mich irgendwie selbstständig zu machen, weil ich absolut nicht weiß, wie das weitergehen soll. Selbst wenn Alexander wirklich nur die Pflichtschulzeit in die Schule gehen sollte, sind das über 8 Jahre. 8 Jahre, in denen ich so wenig verdiene, dass ich weder einen Kredit bewilligt bekomme noch Amazon Prime Mitglied werden kann...

Und was danach (mit Alexander) geschieht, steht noch in den Sternen. Dann bin ich 56 Jahre alt uns stehe über 40 Jahr im Berufsleben. Der Anspruch auf Arbeitslosengeld ist lächerlich bei meinem Verdienst. Und Notstandshilfe bekäme ich gar keine, weil mein Mann "zu viel" verdient. Apropos: wie es aussehen würde wenn mein Mann nicht noch da wäre, wage ich mir nicht mal auszumalen.
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Beitragvon Silvia & Iris » 26.02.2019, 10:36

Liebe Lisa,

ich kenne die Situation ohne Mann auch... wenn dann das Kind in eine weiterführende betreute Einrichtung geht... und du aus Altersgründen oder auch anderen Überforderungsgründen (z. B. aggressives Verhalten) nicht mehr in der Lage bist für das volljährige Kind zu sorgen, dann stehen die auch gleich im Grundbuch (Artikel aus dem Erbrecht...) - das Kind erbt ja dann dein Haus... - und damit fällt es dem Staat zu... falls Geschwisterkinder da sein sollten, dann müssen sie das behinderte Geschwisterchen auszahlen... - aber es gibt sicherlich auch andere Möglichkeiten, doch so ganz bin ich noch nicht in der Materie drinnen, und das Kind, welches ich jetzt kenne, ist ein Einzelkind... die Mutter läuft inzwischen auch schon alles ab, Informationen erhält man ja nur tröpfchenweise... und bis man alles verstanden hat und zusammen hat... - und die bei derzeitigen Lage der Gesetze... bis man dann wirklich ablebt ist wieder alles anders... :roll:

Das vorausschauende Planen ist nicht einfach...

LG
Silvia
Liebe Grüße

Silvia

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