Aschau für oder gegen Botox, Erfahrungen gesucht

Mit einem besonderen Kind sind Eltern oft Dauergäste beim Kinderarzt. Hinzu kommen Krankenhausaufenthalte und Besuche bei Spezialisten und im Sozialpädiatrischen Zentrum.
Welche Untersuchungen machen Sinn? Wo ist mein Kind in guten Händen? Zahlt die Krankenkasse alle Behandlungen? Fragen über Fragen...

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Maria.K.
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Aschau für oder gegen Botox, Erfahrungen gesucht

Beitragvon Maria.K. » 21.02.2019, 08:19

Hallo
Brauche eure Erfahrungen wegen Aschau
Unser Orthopäde will Botox bei unserem Kind spritzen bevor eine Op nach Ulzibath erfolgt. Jedoch hat meine Tochter vorher noch nie Orthesen getragen und unsere Kg meinte die Sehnen seien nur leicht verkürzt mit Orthesen machbar. Und ich sollte sie mal in Aachen vorstellen. Und ihr die Chance geben erst mal mit Orthesen probieren ob Erfolg damit erzielt werden kann.

Jetzt meine Frage an euch wie steht aschau zu botox ? Wie sind eure Erfahrungen? Wie lange muss man auf einen Termin warten?

Danke lg

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LovisAnnaLarsMama
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Beitragvon LovisAnnaLarsMama » 21.02.2019, 09:21

Hallo Maria,
ihr hattet nie Orthesen? Ich sehe gerade bei meinem Mini, was alleine die Nachtlagerungsschiene bringt. Die alte passt nicht mehr und die neue ist aktuell in Arbeit, sprich er trägt gerade keine...
aktuell bekommt er den Fuß beim Laufen kaum auf den Boden. Wenn er nachts die Orthese trägt, ist der Fuß ziemlich gut gedehnt, das hält dann auch fast für den ganzen Tag.
Lg
Meine drei kleinen Wunder: Wunderkind (2009), Schneckenkind (2011) und der kleine Bruder (2015): Hemiparese, expressive Sprachenwicklungsstörung, Epilepsie und diverse Baustellen nach Asphyxie/Frühgeburt

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Jakob05
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Beitragvon Jakob05 » 21.02.2019, 09:28

Meinst du Aschau oder Aachen ? Auf jeden Fall solltet ihr erstmal gute Orthesen probieren. Auch wenn es manchmal lange dauert und für Aussenstehende schlimm aussieht, gewöhnen Kinder sich schnell und es hilft wirklich gut.
Cordula (65) mit I. (86), M. (88 mehrfachbehindert, HF-Autist), J. (†28.07.05,*02.08.05,37.SSW) + K. 10/07 (GS, HD, Rachenfehlbildung,Tracheostoma)

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Beitragvon Maria.K. » 21.02.2019, 10:25

Aschau am Chiemsee meinte ich

1 mal hatten wir welche die hat sie nicht akzeptiert und hing dann nicht mehr ich habe dann leider nach gegeben und da unser Orthopäde immer eher gehen orthesen war sondern viel barfuß gehen fand ich es nicht so schlimm. Mmh....

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Jakob05
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Beitragvon Jakob05 » 21.02.2019, 10:31

Dann solltest du das mal machen, gute Orthesen passen und werden toleriert und in Aschau verstehen die was davon! Unser Kleiner ist auch dort in Behandlung.
Cordula (65) mit I. (86), M. (88 mehrfachbehindert, HF-Autist), J. (†28.07.05,*02.08.05,37.SSW) + K. 10/07 (GS, HD, Rachenfehlbildung,Tracheostoma)

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Beitragvon Maria.K. » 21.02.2019, 12:55

Hallo Jakob
Wie läuft denn so ein Termin ab? Wird am gleichen Tag noch gegipst? Wie lange dauert so was bis die orrheden dann da sind? Lg

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Beitragvon r.bircher » 21.02.2019, 18:24

Hallo

Wenn die Physio meint, dass die Sehnen nur leicht verkürzt sind. Warum sieht man dann überhaupt Handlungsbedarf? Ich finde, mit Spitzfuss wird immer übertrieben. Ein Spitzfuss kann zum normalen Laufmuster eines Spastikers gehören. Das ist meist der fall, wenn die Waden und die Kontermuskulatur des Oberschenkels sehr schwer anzusteuern sind. Dann wird auf diese Muskeln nur eine erhöhte Spannung gegeben, so dass sie als eine art Feder fungieren. Die eigentliche Laufsteuerung läuft über den Oberschenkel und Hüftbeuger ab. Wenn man da den Bewegungsablauf genau auseinander nimmt. ist ein Spitzfuss die einzig richtige Lösung.

Ich lief fast 2,5 Jahrzehnt in einem Kauergang mit Spitzfuss. Den Kauergang hab ich immer noch. Den Spitzfuss nur noch bedingt. Nachtlagerungsschienen können unter Umständen sinnvoll sein. Das hängt aber von der Art der Spastik ab. Es gibt Spastiken die sich dabei beruhigen und locker werden und es gibt Spastiken die unter Einengung erst recht amok laufen. Im zweiten Fall sind Nachtlagerungsscheinen einfach nur eine Qual und bringen nichts.

Gruss Raphael
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Beitragvon Christine Sp. » 21.02.2019, 18:58

Hallo Maria,
soll denn eine OP nach Ulzibat gemacht werden ?
Mein Sohn bekam mehrere Jahre Botox, seit dem Eingriff nach Ulzibat benötigt er es zum Glück nicht mehr.
Dies nur als Tipp aus unserer Erfahrung.
Grüße
Christine
Christine Sp. (1970) mit Niclas (2004)
ICP mit beinbetonter Tetraparese
Seit Sept. '15 Regelschüler an einer Realschule

Fabiana
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Beitragvon Fabiana » 22.02.2019, 08:46

Hier kann ich mit unseren Erfahrungen beitragen.
Unser Sohn (4) hat eine leichte Hemiparese. Im Alter von knapp über zwei Jahren hätte ihm Botox gespritzt werden sollen, bestätigt von zwei Ärzten, der Termin stand schon. Wir wollten es zunächst aber ohne Botox versuchen und wurden in Aschau vorstellig. Die Klinik arbeitet vor Ort mit dem Hersteller Pohlig zusammen und der gesamte Herstellungsprozess der Orthesen läuft meines Erachtens sehr professionell ab.
Die Orthese hat bis jetzt einen so positiven Effekt, dass Botox bei allen Kontrollintersuchungen kein Thema mehr war. Ist momentan nicht notwendig. Seither beziehen wir alle Schienen von dort (Nachlagerungsschiene für die Hand und Fussorthesen).

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Biancamit2
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Beitragvon Biancamit2 » 22.02.2019, 09:48

Hi,
Du rufst an, bekommst einen ambulanten Termin. Dort gehst du hin, das Kind wird angeschaut. Werden Orthesen als richtige Therapie empfohlen, machen sie gleich einen Scan vom Fuß und nach etwa 2 bis 3 Wochen kannst die Orthesen in deiner Nähe abholen.
Oder du verbringst ne Woche Urlaub in Aschau, legst den Termin gleich auf Montag, dann kannst sie am Donnerstag ca anprobieren.
Allerdings musst du unterschreiben, dass du selbst bezahlst falls die Kasse es nicht tut, ansonsten wird mit der Fertigung geewarete bis die Kasse das Ok gibt.

Grüßle
Bianca mit Sohn (2004, Skoliose, LRS) und Tochter (02.2009 Frühchen 29+0, ICP, PVL, spastische Diparese, und manch anderes) und zwei Sternchen *2003 *2008 fest im Herzen


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