Autisten in der WbfM

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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Angela77
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Autisten in der WbfM

Beitragvon Angela77 » 16.02.2019, 15:18

Hallo zusammen,
angeregt durch diesen Thread:
https://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic134117.html
wollte ich gerne mal nachfragen, ob eure autistischen Kinder in einer Werkstatt arbeiten können bzw. sich auf "wohlfühlen". Welche Aufgaben haben Sie dort? War es schwierig, eine passende Tätigkeit für sie zu finden?
Sohnemann ist nonverbal, beherrscht aber die Schriftsprache. Kognitiv wohl relativ fit, kleinere Einschränkungen bei Werkzeuggebrauch (kann nicht schreiben, aber sehr schnell tippen). Kooperation bei Dingen, die nicht seinem Interesse entsprechen, eher schwierig.
Gut er ist erst Zehn, das kann sich noch sehr viel tun. Dennoch bin ich an euren Erfahrungen sehr interessiert :)
Liebe Grüße
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

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Petra62
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Beitragvon Petra62 » 16.02.2019, 20:54

Hallo Angie
Mein Sohn geht seit Dezember in die Werkstatt. Er ist Asperger Autist und hat zwei Jahre lang in einem Berufsbildungswerk verbracht. Leider traute man ihm dort nicht viel zu, so das der passende Beruf nicht gefunden wurde. Die Option der Werkstatt stand bei uns ganz hinten, da er vom Kopf her sehr fit ist . Einzig das langsame arbeiten steht ihm manchmal im Weg. Desweiteren ist er empfindlich auf Geräusche, besonder wenn es zu laut ist und viele durcheinander reden. Insgesamt kommt er in der Werkstatt sehr gut klar. Nachdem er die Eingangsphase hinter sich hatte, wird er nun zwei Jahre lang im Holzbereich sein. Ich denke, er macht seinen Weg, aber der ist lang. Wir haben uns auf unser Bauchgefühl verlassen, wenn man sich wohlfühlt, kann es gut klappen.
Viele Grüße
Petra
Wenn jeder Tag mit einem Lächeln beginnt
ist es ein guter Tag.
Petra ( 1962 )
Sohn (1998) Asperger ( Diagnose 2016 ), ADS Träumer, Scoliose, Rechtsschenkelblock, fehlender Brustmuskel.
Sohn (2002) Fit
Sohn (2004) Fit

Angela77
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Beitragvon Angela77 » 17.02.2019, 22:05

Hallo Petra,
das klingt doch sehr gut! Ich freue mich für euch!
Liebe Grüße
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin

Vorstellung plus Diäteffekte:

http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html



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Nuria
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Beitragvon Nuria » 17.02.2019, 22:17

Ein Freund meiner Tochter digitalisiert alte Schallplatten, Kassetten etc.
Für ihn scheint es zu passen.
N.
Nuria mit drei Kindern:
J.(m) geb.1995
A.(w) geb.2001, Pflegekind, V.a.FAS, leichte geistige Behinderung
L.(m) geb.2014, Pflegekind, Frühchen 24.SSW


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