Thema Vollmacht, bezüglich Pflegegeld

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

Moderator: Moderatorengruppe

sandra8374
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1334
Registriert: 09.09.2010, 12:49
Wohnort: Ruhrgebiet

Beitragvon sandra8374 » 15.02.2019, 08:06

@finnja: hinzu kommt die private Vorsorge für die Rente, die vom Erziehungsanteil getätigt werden muss.
LG Sandra

S+F mit PT(*00 FAS, Microdelitation 16p11.2, ADHS, GB, Z.n.Absencen?, Sehfehler, Lordierung LWS, Skoliose 17,8%, Beckenschiefstand, Hüftkontraktur, Korsettversorgung, mit SBA 90 HBG) u. PS (*01 ADS, GB, Sehfehler, Knick-Senk-Füße, Z.n.Epilepsie, mit SBA 60)

Werbung 1
 
finnja
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1493
Registriert: 31.08.2009, 12:52
Wohnort: BW

Beitragvon finnja » 15.02.2019, 08:30

Hi,
stimmt, darum muss ich mich DRINGEND kümmern (war ja lange Zeit angestellt)...

Wir stecken unserer PT, die inzwischen in einer Einrichtung lebt, schon einiges an Kleidung etc. zu, das Kleidergeld reicht irgendwie NIE, auch wenn sich die Bezugsbetreuerin da viel Mühe gibt...

Ach ja, Krankheit und Behinderung, teilweise sogar tödliche Krankheiten oder tatsächliche Tode eines Pflegeelternteils sind für unsere Jugendämter (waren jetzt im Laufe der Jahre ja ein paar) keine Gründe ein Pflegeverhältnis ihrerseits zu beenden, das gehört einfach zum Leben dazu....

(wenn natürlich die Betreuung und Erziehung nicht mehr geleistet werden kann, sieht es anders aus).

Es steht den leiblichen Eltern IMMER zu und ist auch gewünscht, sich im Rahmen der Hilfeplanung zu erkundigen, nachzufragen, Wünsche zu äußern, DAS ist jeweils die Grundlage für das nächste halbe Jahr, sie sollte immer gemeinsam getroffen werden.

Auch Kritik war mir immer willkommen, schließlich habe ich die Weisheit auch nicht mit Löffeln verspeist....

LG, Finnja
Sohn 06 ,SBA seit 06 mit 100 GdB und PS II (die nicht seit 06), Mutation, mit Auswirkungen in allen möglichen Bereichen,
PS 06, AVWS, V.a. FAS(D)
PT 07, FAS mit gB, lebt inzwischen in einer Einrichtung
LT 12, so normal, wie bei uns als Eltern möglich ;-)

MamavonNoelia
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 166
Registriert: 28.04.2015, 13:21

Beitragvon MamavonNoelia » 16.02.2019, 10:48

also rentner sind die beiden shcon also in private rente einzahlen fällt weg.
und ja leider ist es so, denn sie meckern sofort wenn das pflegegeld mal nicht sofort kommt.

ok so weit so gut.
ihr meint also das den leiblichen eltern in der zeit wo sie das kind betreuen anateilig etwa szusteht?
problem ists nur, das die pflegekasse das geld ja im voraus bezahlt und die termine meist immer erst dann später abgemacht werden je nach urlaub und freitage der eltern da sie ja auch am wochenede arbeiten.
also heißt mal haben die eltern das kinid einmal im monat am wochenede und einmal haben die eltern zb. in den ferien das kind 4 tage bis 7 tage.
wie kann man denn da eine regelung finden?

die vollmacht wurde in dem sinne nur ausgestellt genau das die pflegeeltern die anträge stellen können und sie eben die ganzen unterlagen dazu bekommen also nicht erst an den leiblichen eltern geht über die die kinder ja versichert sind.

wegen dem sport war nur gesagt da sie sagten sie würden alles für das kind tun es sieht aber mehr so aus, als ob sie sich auf die beeinträhctigung ausruhen und sie einfach nur frph sind noch paar euro mehr in der tasche zu haben aber wenn die eltern was möchten dann wird das immer abgelehnt.
der extra sport würde einfach dem kind gut tun und er könnte sich auch etwas austoben um seine überschüssige energie los zu werden.

ja wegen der auszahlung.
eigentlich hatten die eltern nun so gedacht, wie hier gesagt wurde, das sie das geld auf sich umleiten lasen oder von mir aus auf das konto von dem sohnemann er hat ja eines und das dürften sie auhc laut bank ihren anteil dann abziehen den sie jeden monat haben und den rest den pflegeeltenr geben.
nun ist es aber so, das die kasse meinte, dort wo er hauptsächlich lebt also die hauptbetreuung stattfindet denen steht dann wohl auch die auszahlung zu.
wie ist das wirklich rechtlich geregel?
wie ihr schreibt steht es ja generell genau dem kind zu.
er ist aber eben noch keien 18 und demnahc steht es denen zu die pflegen.
da es hier aber eine antweilige oder sagen wir mal aufgeteilte pflege gibt und bis jetzt kein entgegenkommen bezüglich der kosten kam, eben die idee, das geld nicht mehr an die pflegeeltzern direkt sondern aufs konto des sohnes überweisen zu lassen ode eines der eltern und nach abzug des eigenanateiles den rest den pflegeeltern zukommen lassen, die frage ist, geht das?

die werden das sicherlich nicht so toll finden wenn sie dann in bestimmten monaten weniger geld bekämen.

sandra8374
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1334
Registriert: 09.09.2010, 12:49
Wohnort: Ruhrgebiet

Beitragvon sandra8374 » 16.02.2019, 11:05

Sucht einen passenden RA. Ohne wird es in dem Falle nicht zu klären sein.

Die Besuchstegelung ist für Dauerpflege schon eher ungewöhnlich.
LG Sandra



S+F mit PT(*00 FAS, Microdelitation 16p11.2, ADHS, GB, Z.n.Absencen?, Sehfehler, Lordierung LWS, Skoliose 17,8%, Beckenschiefstand, Hüftkontraktur, Korsettversorgung, mit SBA 90 HBG) u. PS (*01 ADS, GB, Sehfehler, Knick-Senk-Füße, Z.n.Epilepsie, mit SBA 60)

MamavonNoelia
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 166
Registriert: 28.04.2015, 13:21

Beitragvon MamavonNoelia » 16.02.2019, 11:12

ja weil der kontakt aufrecht erhalten bleiben soll und es damals eh nur für ein jahr war es hat nur keiner mehr nachgeprüft.
eigentlich sollte das nachgeprüft werden da sind sie nun auch dabei das sie das ganze sorgerecht zurück bekommen.
und mit dem anwalt sind sie auch schon dran wegen so einiger differenzen vielleicht ist da ja was zu machen.

Benutzeravatar
MichaelK
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 14568
Registriert: 27.09.2005, 18:17
Wohnort: Zwickau (Sachsen)

Beitragvon MichaelK » 16.02.2019, 11:24

MamavonNoelia hat geschrieben:….da es hier aber eine antweilige oder sagen wir mal aufgeteilte pflege gibt und bis jetzt kein entgegenkommen bezüglich der kosten kam, eben die idee, das geld nicht mehr an die pflegeeltzern direkt sondern aufs konto des sohnes überweisen zu lassen ode eines der eltern und nach abzug des eigenanateiles den rest den pflegeeltern zukommen lassen, die frage ist, geht das?

die werden das sicherlich nicht so toll finden wenn sie dann in bestimmten monaten weniger geld bekämen.


Meine Frage dazu erstmal: Es hört sich ja so an, dass das Pflegegeld bisher auf ein Konto der Pflegeeltern gezahlt wird. Richtig? Wer hat das veranlasst und gibt es dazu irgendwelche Unterlagen? Insbesondere haben die gesetzlichen Vertreter zugestimmt? Wer war zu diesem Zeitpunkt gesetzlicher Vertreter bezüglich der finanziellen Angelegenheiten des Kindes und hat sich daran etwas geändert?

LG Michael
Michael für den Liebling der Familie: Lars, geb 04/03 Lumbale Spina bifida mit HC (v-p-Ableitung), Arnold-Chiari-Malformation Typ 2
"Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit."
(Martin Luther King)

sandra8374
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1334
Registriert: 09.09.2010, 12:49
Wohnort: Ruhrgebiet

Beitragvon sandra8374 » 16.02.2019, 11:31

Dafür gab es die Vollmacht.

Das ist grundsätzlich auch üblich, denn das Kind hat seinen Hauptwohnsitz bei den PE. Normalerweise geben die PE dann bei längeren BK entsprechend das Geld weiter.

Hier scheint aber mehr im Argen zu liegen.
LG Sandra



S+F mit PT(*00 FAS, Microdelitation 16p11.2, ADHS, GB, Z.n.Absencen?, Sehfehler, Lordierung LWS, Skoliose 17,8%, Beckenschiefstand, Hüftkontraktur, Korsettversorgung, mit SBA 90 HBG) u. PS (*01 ADS, GB, Sehfehler, Knick-Senk-Füße, Z.n.Epilepsie, mit SBA 60)

MamavonNoelia
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 166
Registriert: 28.04.2015, 13:21

Beitragvon MamavonNoelia » 16.02.2019, 11:32

genau, es ging bis jetzt auf das konto der pflegeeltern.
die leiblichen eltern hatten damlas eine vollmacht ausgestellt, das die pflegeeltern den antrag stellen dürfen und demnach auch dann das geld bekommen oder wie auch immer da sie sagten das ist alles nur für das kind und wird für das kind verwendet.
mal geld zu den besuchen wenn die leiblichen eltern das kind hatten gab es nie nicht mal 10 euro für das fahregdl die antwort immer. sie geben nix dazu und müssen auch nix.
aber da das pflegegeld eben dem kind ja zusteht für den mehrvedarf und die eltern diesen auch erbringen etc frage ich hier halt mal nach schade das schon einige jahre ins land gegangen sind und sie es vorher nicht wussten.

wie das mit dem gestezlichen vertreter des kiindes ausschuat weiß ich nicht ich weiß nur das das aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen wurde und die pflegeeltern eben die töglichen dinge des töäglichen lebens bestimmen dürfen eben auch dann die verwaltung des geldes etc.

allerdings wird ja hier nicht auch auf das recht der gegenseite geachtet das diese auch einen anspruch an den mehrbedarf haben wenn das kind in deren häuslichen gemeinschaft ist.
zum beispiel waren sie schon mit den kindern 14 tage im urlaub und habend a keinen cent bekommen die pflegeeltern aber das gane pflegegeld obwohl das kind nicht im haushalt war und das kann ja so nicht sein....

Benutzeravatar
MichaelK
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 14568
Registriert: 27.09.2005, 18:17
Wohnort: Zwickau (Sachsen)

Beitragvon MichaelK » 16.02.2019, 11:40

MamavonNoelia hat geschrieben:wie das mit dem gestezlichen vertreter des kiindes ausschuat weiß ich nicht ich weiß nur das das aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen wurde und die pflegeeltern eben die töglichen dinge des töäglichen lebens bestimmen dürfen eben auch dann die verwaltung des geldes etc....


keine Ahnung. Also mir ist das zu unklar- wozu eine Vollmacht, wenn die gesetzliche Vertretung sowieso bei den Pflegeeltern liegt?
Ich denke, dass wir das hier im Forum nicht ausreichend klären können .

LG Michael
Michael für den Liebling der Familie: Lars, geb 04/03 Lumbale Spina bifida mit HC (v-p-Ableitung), Arnold-Chiari-Malformation Typ 2

"Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit."

(Martin Luther King)

Werbung
 
sandra8374
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1334
Registriert: 09.09.2010, 12:49
Wohnort: Ruhrgebiet

Beitragvon sandra8374 » 16.02.2019, 11:45

Die gesetzliche Vertretung liegt nach der Aussage nicht bei den PE.

PE haben die Alltagssorge. JA das Aufenthaltsbestimmungsrecht und die LE den Rest des Sorgerechtes. Soweit ich die Ausführungen verstanden habe.
LG Sandra



S+F mit PT(*00 FAS, Microdelitation 16p11.2, ADHS, GB, Z.n.Absencen?, Sehfehler, Lordierung LWS, Skoliose 17,8%, Beckenschiefstand, Hüftkontraktur, Korsettversorgung, mit SBA 90 HBG) u. PS (*01 ADS, GB, Sehfehler, Knick-Senk-Füße, Z.n.Epilepsie, mit SBA 60)


Zurück zu „Rechtliches (Krankenvers., Pflegegeld etc.)“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste