Ablauf einer Klumpfuß-OP

Mit einem besonderen Kind sind Eltern oft Dauergäste beim Kinderarzt. Hinzu kommen Krankenhausaufenthalte und Besuche bei Spezialisten und im Sozialpädiatrischen Zentrum.
Welche Untersuchungen machen Sinn? Wo ist mein Kind in guten Händen? Zahlt die Krankenkasse alle Behandlungen? Fragen über Fragen...

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SommerAnna
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Ablauf einer Klumpfuß-OP

Beitragvon SommerAnna » 04.02.2019, 10:28

Hallo,

Jojo hatte bei seiner Geburt Klumpfüße, die nach Ponseti behandelt wurden. Seitdem trägt er Unterschenkelorthesen. Um Lauftraining zu machen, kann ein Oberschenkel- und Beckenteil an die Unterschenkelorthesen angeschraubt werden.

Jojo trägt seine Unterschenkelorthesen immer - bis auf duschen, schwimmen und abendliche Manualtherapie. Trotzdem bildet sich immer mehr ein Rezidiv.
Wahrscheinlich werden die Füße bald nicht mehr sinnvoll von den Orthesen gehalten werden können.
Wir müssen so langsam eine Klumpfuß-OP ins Auge fassen.

Ihr, die Ihr schon so eine OP hinter Euch habt: Wie ist der Ablauf?

Wie viele Wochen im Krankenhaus?
Wie viele Wochen anschließend Gips?
Wann hatten Eure Kinder neue Orthesen und wieder ein normales Leben wie vor der OP?
In welcher Klinik wart Ihr?

Ich mache mir Sorgen, dass Jojo wochenlang einen Gips tragen muss und dann nur sitzen und keinen Sport machen kann. Das wäre Gift für seine Wirbelsäule.

Vielen Dank und viele Grüße,
Anna
Anna mit Jojo (2012), beide haben CMT Typ 2c. Ehemalige Diagnose: AMC (viele Gemeinsamkeiten vom Phänotyp).Jojo hat Klumpfüße, trägt US-Orthesen, kann krabbeln und schnell Rollstuhl fahren. Täglich entweder Schwimmen, Handbiken, Lauftraining mit OS-Orthesen oder Physiotherapie. Wir wissen, dass man auch mit Rollstuhl ein tolles Leben haben kann.

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MaraBy
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Beitragvon MaraBy » 04.02.2019, 11:41

Huhu,
Das klingt für mich nach einem recht schweren Fall von Klumpfüssen...? Mein Sohn wurde damals nur an der Achillessehne operiert, und das auch nur einseitig im Alter von 3 Monaten. Nach 1h OP und 1 Tag KH wurden wir entlassen.
Ich denke aber, dass du von einer größeren OP sprichst? Wo seid ihr denn in Behandlung?
Wir selbst sind in Würzburg, Herr Dr Raab gilt ja als Koryphäe der Kinderorthopädie- vielleicht macht es ja Sinn für euch nochmal wo anders vorstellig zu werden bzgl OP Varianten und Infos. Von Tübingen hab ich auch nur gutes gehört

SommerAnna
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Beitragvon SommerAnna » 05.02.2019, 10:13

Hallo Mara,

ja es ist ein recht schwerer Fall von Klumpfüssen. Wir sind im SPZ Göttingen in Behandlung (es ist eine sehr seltene Krankheit und dort kennen sie sich am Besten aus, darum nehmen wir den weiten Weg gern auf uns).
Operieren lassen würden wir vermutlich in Aschau oder Vogtareuth?
Bevor ich das große Fass "quer durch Deutschland reisen und Arztmeinungen einholen" aufmache, wollte ich gern wissen was grob auf uns zu kommt...
Aber Du hast Recht, es ist der nächste sinnvolle Schritt.

Vielen Dank für Deine Antwort.
Anna
Anna mit Jojo (2012), beide haben CMT Typ 2c. Ehemalige Diagnose: AMC (viele Gemeinsamkeiten vom Phänotyp).Jojo hat Klumpfüße, trägt US-Orthesen, kann krabbeln und schnell Rollstuhl fahren. Täglich entweder Schwimmen, Handbiken, Lauftraining mit OS-Orthesen oder Physiotherapie. Wir wissen, dass man auch mit Rollstuhl ein tolles Leben haben kann.


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