Welche Bücher werden in der Grundschule NRW gelesen?

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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PaulaW
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Beitragvon PaulaW » 04.02.2019, 07:56

Danke Ihr Lieben !

Ihr seid super.

Da er noch die Förderschule besucht und wir nach der 4. auf eine Regelschule wechseln möchten, hatte ich mir überlegt, dass es sinnvoll sein könnte,
die gleichen Bücher gelesen zu haben wie die Regelschulen in der Grundschule das jetzt tun.
Die Lernschere klafft ja immer weiter auseinander und dann könnten wir uns wenigstens in dem Bereich schonmal annähern.

Oder meint Ihr das ist dann gar nicht möglich da es gar nicht einheitlich geregelt ist.

Altersgerechte Bücher lesen wir viele zusammen und bezüglich Wortschatz und Textverständnis im Allgemeinen mache ich mir (mal) keine Sorgen. :D

Herzlichen Dank und
liebe Grüsse

Paula
Muskelschwäche, Entwicklungsverzögerung, Wahrnehmungsstörung, Feinmotorische Probleme, Konzentration, PG3, 70% GdB, GBH

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Engrid
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Beitragvon Engrid » 04.02.2019, 08:15

Hallo Paula,

wir sind zwar hier Bayern, aber die Schullektüre (die in der GS und der Unterstufe die Lehrer auswählen, wenn ich das richtig sehe) ist bei meiner Tochter, wenn das Buch fertig gelesen und besprochen war, niemals wieder aufgetaucht.
So wie leider eigentlich alle Inhalte außer dem „harten“ Mathematik- und Deutschwissen nach den Leistungserhebungen nicht mehr „gebraucht“, nicht mehr abgefragt werden. Das ist ja ein bundesdeutsches Manko, in allen Bundesländern, unverbundenes Wissen, reinfressen, abfragen, vergessen. In dem Fall ist es für Deinen Sohn dann gut.
Meine Tochter hat in der Grundschule privat schon sehr viel gelesen, einfach so aus Freude. Das ist das, was wirklich was bringt.

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
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Beitragvon Kirstin23 » 04.02.2019, 09:03

Hallo Paula,

Bei uns wurde als Schullektüre gelesen:

Kleine Riesen muss es auch geben
Lilly und Flosse
Ben liebt Anna

Darüber hinaus mussten die Kinder aus der Bibliothek sich Bücher ausleihen und bei Antolin bewerten bzw. die Quizs machen. Die Bücher durften sich die Kinder selber aussuchen, es musste nur in 4 Wochen zu schaffen sein und altersgerecht sein. Bei den Jungs war Gregs Tagebuch sehr beliebt.

Ausserdem hat die Klassenlehrerin ab und an vorgelesen, z.B. Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel, Hinter verschlossenen Fenstern, Ronja Räubertochter und das Sams.

BG
Kirstin
Sohn: OTC Mangel, Hirnschädigung durch Ammoniakvergiftung, LTX, Dystone ICP und diverse andere Baustellen.

Silvia & Iris
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Beitragvon Silvia & Iris » 04.02.2019, 09:12

Liebe Paula,

es geht beim Lessen der Bücher um die Erweiterung des Sprachwortschatzes...
das heißt, es empfiehlt sich immer wieder andere Themen, andere Autoren, andere Bereiche auszuwählen...

in der 3. Klasse hat mein Sohn Benny Blu studiert (kurz, bündig... - er ist Minimalist)

Ich hoffe, ich kann dir mit diesem Tipp helfen...

Angefangen hat er auch mit Jim Knopf und anderen...
Thomas Brezina hatten wir auch... Tom Turbo...

Es gibt sehr viel Auswahl...
Liebe Grüße
Silvia
Tochter *03/2003, PCH, HG-versorgt, ein Sonnenschein
Sohn *03/2006 AVWS + was so dazu gehört

kati543
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Beitragvon kati543 » 04.02.2019, 10:33

Hallo,
dir wurde ja schon viel genannt.
Im Grunde darf das der Lehrer frei entscheiden. Bei uns haben selbst die Klassen innerhalb einer Grundschule unterschiedliche Bücher gelesen. Mein Ältester hatte nur ein Buch, welches gelesen werden musste - Fernsehgeschichten vom Franz. Ansonsten gab es in der Schule Antolin, wo alle Kinder mitmachen MUSSTEN. Ausserdem wurden noch ganz viele Gedichte auswendig gelernt. Am heftigsten fand ich da den Erlkönig.
Ben liebt Anna - das liest mein Sohn jetzt gerade in der 6. Klasse als Roman zum Thema Liebe/Freundschaft.
Es ist sinnvoll, wenn dein Kind liest, was es interessiert.
LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)

PaulaW
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Beitragvon PaulaW » 04.02.2019, 11:17

OK, super, ich verstehe.

Freiwilligkeit ist wichtig und die ist absolut gegeben. Er liebt
Bücher über alles.

Und der Rest kommt dann.

Werde mir ein paar Bücher raussuchen von Euren Vorschlägen.

Herzlichen Dank,
Ihr seid super

Paula
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