Wie ist es euch nach der Kur so ergangen?

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Andrea5
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Wie ist es euch nach der Kur so ergangen?

Beitragvon Andrea5 » 03.02.2019, 16:12

Hallo alle Zusammen,

vorab, ich war noch nie auf einer Muki-Kur. Und ich bin zur Zeit am überlegen, ob ich so etwas mache entweder alleine oder mit Ben (15 Jahre alt, frühkindlicher Autist.). Bis jetzt konnte ich mich immer noch relativ gut erholen durch sag ich mal normalen Jahresurlaub, wo Ben teilweise länger als eine Woche in Kurzzeitpflege war. Merke aber, dass mein Körper immer mehr nach Auszeit verlangt.

Wenn ich mal Leute so frage, die mit Kindern zu MuKi-Kur gefahren waren, wie ist es euch so ergangen. Für manche war es wohl sehr stressig, weil die Kur nicht passend waren, nicht genügend Kinderbetreuung etc.

Und denen es gut bekommen war, sagten ganz klar, die Ziele für zu Hause mitbekommen hatte, müssen dann auch ganz klar umgesetzt werden, um nicht ins alte Muster zu verfallen. Hm, da habe ich aber meine kleine Zweifel, hatte schon viel verändert, sogar Therapien aufgegeben (natürlich mit Rücksprache von Therapeuten und Kinderneurologe), damit hier mehr Zeit im Alltag ist. Ebenso den Alltag optimiert, dass man nicht jeden Futz extra erledigen muss.

Ich weiß es nicht, wie es bei Eltern ist, die ein behindertes Kind haben, habt ihr euren Tag so umstrukturiert, dass ihr alle aus euren vorhandenen Muster herausgekommen seid?

Ich habe keine Ahnung davon

LG Andrea
Andrea Bj.1965/ Jan 11/98 KISS(KIDD) blockadefrei, Legasthenie mit kormobide AVWS
Ben 01/04 KISS(KIDD) blockadefrei , frühkindl. Autismus, Wahrnehmungsprobleme, expressive Sprachstörung , Hyperakusis und
Sternenmama *1931 bis 09/2019

"WAS NICHT PASST, WIRD PASSEND GEMACHT" (von Peter Thorwarth)

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togram
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Beitragvon togram » 03.02.2019, 18:58

Hallo Andrea...
Ich war schon 2mal zur muki mit 2besonderen kids PG 5/4..ich habe mir genau geschaut das ich eine Klinik finde die meine besonderen Kinder gut betreuen.. Wir waren jetzt 2mal in staufen/Münstertal und gehen jetzt im Mai zum 1.mal in Elstersteinpark.. Freue mich schon.. Für mich ist es Erholung muss nicht essen kochen.. Haushalt etc.. Kann mich wenn meine Kids bei mir sind nur um sie kümmern.. Dinge übernehmen von der Kur eher weniger.. Ich nehm mir jedesmal vor mehr Sport zu machen... Aber schon das dein Sohn in kurzzeitpflege geht.. Soweit bin ich noch nicht.. Tagsüber betreut ist OK.. Aber nachts möchte ich meine Kids bei mir haben.. Aber auch der Schritt wird kommen... Ich denke auch das eine reine Mütter Kur effektiver ist.. Wäre das eine Möglichkeit für euch!!!

LG. Togram
Selina geb. 06,Frühchen 26 SSW,entwicklungstörung, cerebrale Bewegungsstörung,op. Herzfehler,1. Krampfanfall Dez.2013,Schulkind seit Sept.2013 in einer GB und KB Schule und PT geb. 11 entwicklungsverzögert
Eine Kämpferin mit einem ausgeprägten Trotzkopf!!

"Lebe heute,denke an morgen!Die Sorgen der Vergangenheit vergiss!"

JennyK
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Beitragvon JennyK » 03.02.2019, 19:06

Ich war vor einem knappen Jahr zur Mutter-Kind-Kur und habe unheimlich viel mitgenommen, meinen Alltag inkl. Arbeitszeiten umstrukturiert, so dass ich nun täglich eine knappe Stunde für Sport habe. Für mich war es eine Initialzündung, für mich selbst besser zu sorgen. Das ist eine innere Einstellung, die ich seitdem habe und die mir hilft, besser mit allem klar zu kommen. Das setze ich auch im Alltag um und bin stolz auf mich, dass ich das geschafft habe.
Sohn 1 (06), ADS und Asperger Autismus; PG 3; SBA 50 mit B, G, H
Sohn 2 (13), Asperger Autismus, leicht ausgeprägt

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Inga
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Beitragvon Inga » 03.02.2019, 21:31

Hallo, wir waren nun schon 4x zur Kur. "Mitgenommen" habe ich nicht wirklich was, war aber auch nicht mein Ziel. Mein Ziel ist es zu entspannen, mich um meine Gesundheit und meine Seele zu kümmern, Exklusiv-Zeit mit einzelenen Kindern zu haben usw. Das gibt mir Kraft für die nächsten Jahre bis zur nächsten Kur in 2-3 Jahren.
Mein Leben läßt sich nicht groß ändern, es ist wie es ist. Ich habe es mir so ausgesucht. Ja, doch, es ändert sich schon, da jetzt mit der Zeit die Kinder langsam ausziehen, aber nix Neues mehr nach kommt. :wink:
Heißt, in ca. 2 Jahren zieht Michelle aus. Wer weiß was Josi macht, wenn sie mit der Schule fertig ist. Ob sie hier auf dem Land mit ihrer Sehbehinderung was passendes findet oder es sie dann in die Stadt zieht. Da kann es sein, dass sie auch mit 18 Jahren schon hier aus zieht.
So oder so, es wird noch einige Zeit bei einem extrem durchgetackteten Leben bleiben, da hilft mir ab und eine eine Kur sehr. :D

Ich habe mich übrigends im Vorfeld genau informiert was welches Kurhaus bietet und auch überlegt, was genau wir brauchen. Ich kenne viele Mütter die "einfach irgendwo hin fahren" und sich dann wundern, dass das Haus so gar nicht zu ihnen passt. :?

Gruß, Inga
Michelle 02 Apert-Syndrom & Epi
Josephine 05 Albinismus
Emma 07
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"Joshua" 14 Epi, Hemi, Blind
Joleen 16 Schinzel-Giedion-Syndrom

Betreuer von Danielo '96 und Steven '98

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Beitragvon Lydiah » 22.02.2019, 21:50

Meine Cousine war im Sommer auf MuKi-Kur. Sie hatte es von langer Hand vorbereitet und sich arg drauf gefreut. Sie hat ein gesundes Kind, ist aber alleinerziehend und zog parallel eine Teilzeit-Ausbildung neben dem Job durch. Leider war es nicht so ein Erfolg. Die Klinik konnte sie nicht aussuchen, nur grob Lage und Größe. Es war ein düsteres Haus, etwas abgewrackt und mit bedrückender Atmosphäre. Sie war nur müde und hatte ständig Kopfweh, was man von ihr sonst mal so überhaupt nicht kennt. Ich glaube, es hat irgendwie energetisch nicht gepasst... Fast hätte sie abgebrochen. War mir eine Lehre. Suche mir lieber selbst ein Hotel aus, bleibe kürzer und Maus bleibt bei Papa zu Hause! Will schließlich in Frieden schlafen, sonst kann ich's auch gleich lassen.
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Maus *2016 mit 460 Gramm bei 24+6, ICP Stufe 1 oder 2, Kraniosynostose und Schielen, sonst fit und ziemlich pfiffig

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Beitragvon Doris77 » 24.02.2019, 14:12

Mir hat die Mutter-Kind-Kur 2017 sehr viel gebracht. Ich bin endlich wieder in Bewegung gekommen, habe angefangen, wieder Sport zu machen, auf mich zu achten.
Konnte mich mit anderen Müttern austauschen und habe einige gute pädagogische Tipps bekommen.
Dazu kam wirklich qualitative Zeit mit dem Kleinen. Ganz intensiv nur für ihn da sein, ohne Kochen, Haushalt etc.


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