Zyste, Erbrechen, Kopfweh

In dieser Rubrik könnt ihr euch über diverse Krankheitsbilder austauschen - z. B. Skoliose, Kyphose, Cerebralparese usw.

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Susanne34
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Zyste, Erbrechen, Kopfweh

Beitragvon Susanne34 » 01.02.2019, 19:58

Guten Abend,

Mein Sohn hat ja einen Shunt und immer wieder grosse Probleme mit Kopfschmerzen mal Erbrechen dann geht es wieder und nie wird festgestellt woran es liegt.
Nun hat er seit einigen Tagen zu den Kopfschmerzen die er eh schon gehäuft hat gelegentliches Erbechen. Liegt lieber ihm wird Schwindelig und der Bauch tut immer mal wieder weh.
Magen Darm wurde ausgeschlossen dafür fehlen auch die restlichen Symptome. Tagsüber wird es besser abends ist es besonders schlimm.
Hat jemand evtl Erfahrung oder es selbst erlebt und hat evtl einen Rat?

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Tanja2603
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Beitragvon Tanja2603 » 02.02.2019, 08:28

Hallo Susanne,

bei dem was du beschreibst, hätte ich schon längst einen Termin bei den Neurochirurgen vereinbart und wäre auch beim Augenarzt vorstellig geworden.

Meine Tochter hat auch starke und häufige Kopfschmerzen, aber bei zusätzlichem Erbrechen schrillen bei mir alle Alarmglocken.

Gute Besserung für deinen Sohn.
Liebe Grüße Tanja2603

Gisela Paulus
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Beitragvon Gisela Paulus » 02.02.2019, 10:44

Hallo Susanne,

ich würde auch sofort mit ihm zum Neurochirurgen gehen. Vielleicht stimmt etwas mit dem Bauchkatheter nicht. Der war bei meinem Sohn mal gerissen. Verklebt könnte er auch sein. Dann funktioniert das ganze System nicht mehr und das musst du sofort abklären lassen.

Grüße
Gisela

Susanne34
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Beitragvon Susanne34 » 02.02.2019, 18:02

Hallo,

Es wurde alles überpfrüft ein Mrt Ende letzten Jahres im Januar Sono Kopf. Aufgrund der permanenten Kopfweh keiner findet was. Zuletzt kam raus dass er noch zu der Zyste ein Hygrom hat kennt sich da jemand aus ob das auch solche Beschwerden machen kann?

Wir haben immer wieder diese Brechanfälle Phasenweise...

Michi104
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Beitragvon Michi104 » 02.02.2019, 19:09

Hallo Susanne,

wie ist der Shunt eingestellt?
wurde auch überprüft ob sichdas ggf. verstellt haben kann.

und hatte er das Hygrom schon vor der Shuntimplantation?

Grüße Michi

Susanne34
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Beitragvon Susanne34 » 02.02.2019, 20:41

Hallo,

Der ist eingestellt ich glaube eine Stufe ist fest und die andere bei 8 wird immer mal wieder was anderes getestet.

Er hatte 4 ops
1. Fensterung
2.shunt
3. Shuntinfektion also shunt raus
4. Neuer shunt

Das hygrom ist bei einer der ops entstanden und wird auch selten angesprochen dass es da ist. Sagte jetzt aber ein arzt zu mir.

Tanja2603
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Beitragvon Tanja2603 » 02.02.2019, 20:49

Hallo Susanne,

würde auch schon Mal eine Hirndruckmessung gemacht? Meine Tochter hatte eine Zeit lang richtig viele Kopfschmerzen, aber nie gebrochen. Bei einer Lumbalpunktion würden hohe Werte festgestellt, die dann aber ûber die telemetrische Messung noch mal höher aufgezeichnet wurden.

Hier ist auch grad mal wieder eine Woche Kopfschmerzen angesagt gewesen. Es ist einfach schrecklich, als Mutter fühlt man sich so hilflos, wenn man nichts machen kann.
Ich gebe immer großzügig Ibuprofen und beobachte sie verstärkt.

LG

Susanne34
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Beitragvon Susanne34 » 02.02.2019, 23:11

Nein sowas wurde noch nie gemacht .
Werden sie dafür in Narkose gelegt oder wie läuft sowas ab?

Tanja2603
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Beitragvon Tanja2603 » 03.02.2019, 07:50

Hi,

bei der Lumbalpunktion wird Hirnwasser aus dem Rückenmark entnommen.
Bei der telemetrischen Messung wird ein Sensor in einer kleiner Operation implantiert. Danach erhält man ein Gerät, das mit dem Sensor verbunden ist und kann sich dann normal bewegen. So wie ein Dauerblutdruckmessgerät musst du dir das vorstellen. Der Hirndruck wird in allen Bereichen aufgezeichnet, Schlaf, Bewegung, sitzen, Anstrengung,usw.

Dabei wurde der Hirndruck meiner Tochter, der vorher nicht durch andere Untersuchungen festgestellt wurde, verläßlich angezeigt.

LG Tanja

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LovisAnnaLarsMama
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Beitragvon LovisAnnaLarsMama » 03.02.2019, 10:33

Hallo Susanne,
hat das Hirn strukturelle Schäden?
Wir hatten im Herbst/ Winter auch ganz arge Probleme mit Kopfschmerzen- einige Tage auch mit Erbrechen ohne Infekt. Ich hatte auch schon Angst wegen Hirndruck, weil die Schmerzen immer im/nach dem Schlafen da waren. Das Kind konnte es mir aufgrund sprachlicher Probleme nur zeigen wo es weh tat.
Wir mussten ein Mittel gegen Epilepsie einschleichen, seitdem klagt der Kleine auch nicht mehr über Kopfweh. Uns hatte eine Ärztin gesagt, dass die Kopfschmerzen evtl. mit Anfällen in Verbindung stehen, scheinbar hatte sie Recht.
Lg LovisAnnaLarsMama
Meine drei kleinen Wunder: Wunderkind (2009), Schneckenkind (2011) und der kleine Bruder (2015): Hemiparese, expressive Sprachenwicklungsstörung, Epilepsie und diverse Baustellen nach Asphyxie/Frühgeburt


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