Zyste, Erbrechen, Kopfweh

In dieser Rubrik könnt ihr euch über diverse Krankheitsbilder austauschen - z. B. Skoliose, Kyphose, Cerebralparese usw.

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Michaela W.
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Beitragvon Michaela W. » 03.02.2019, 15:47

Hallo Susanne,

bei meinem Sohn wurde damals der hohe Hirndruck durch den Augenarzt festgestellt. Es wurden Stauungspapillen diagnostiziert. Anschließend wurde eine Lumbalpunktion gemacht. Das MRT war völlig unauffällig gewesen.

Deinem Sohn gute Besserung.

LG von Michaela
Michaela (50) Asthma, stiller Reflux, hoher Puls, Bluthochdruck, Kniearthrose
Kevin (27): Ein Fall für Dr. House. Unklare Genese (derzeit ausdiagnostiziert) mit beinbetonter Spastik, Pseudotumor Cerebri (Shunt seit 2010), Bluthochdruck, hoher Puls, vergrößerte Leber+Milz, Asthma
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Michi104
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Beitragvon Michi104 » 03.02.2019, 18:09

Hallo Susanne,

habt ihr einen Shuntpass, da müsste alles drin stehen - welches Ventil, welche Einstellung usw.

Es kann auch sein das der Hindruck zu Niedrig ist.
was manchmal schwer vom Überdruck zu trennen ist, aller dings gibt es probleme die sehr eindeutig sind und nur bei Über oder Unterdruck auftreten.

Wann sind denn die Probleme da?
Nach dem aufstehen und werden im stehen besser?
oder ist morgens alles ok und es wird im laufe des Tages immer schlechter - bis er sich wieder hinlegen kann?

Ich hatte schon Telemetrische Hirndruckmessungen und "normale" mit Sonden verbindung nach ausen.
Wenn du dazu fragen hast ... einfach fragen.

Viele Grüße
Michi

Susanne34
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Beitragvon Susanne34 » 04.02.2019, 12:20

So waren beim Arzt und es wurde ein MRT Termin gemacht. Der Shunt ist soweit intakt und da er das ja immer mal wieder hat warten wir bis nächste Woche. 😓

Susanne34
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Beitragvon Susanne34 » 10.02.2019, 19:11

Hallo kann mir einer sagen ob ein fest eingestellter Shunt weniger Probleme machen kann ?

Juler
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Beitragvon Juler » 10.02.2019, 22:43

Was genau meinst du mit fest eingestellt? Meiner ist auf eine Druckstufe gestellt, dabei hab ich nur selten Probleme meist bei Wetterwechsel. Aber auch nur wenns ganz extrem wechselt


LG


Juler
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Susanne34
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Beitragvon Susanne34 » 10.02.2019, 22:47

Also einer der eine voreingestellte Stufe hat oder wie man das nennt. Den man aber von aussen nicht mehr verstellen kann

Juler
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Beitragvon Juler » 11.02.2019, 06:04

Sowas gibt es noch? Das macht in meinen Augen überhaupt keinen Sinn :?:
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Susanne34
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Beitragvon Susanne34 » 11.02.2019, 13:11

Ja wieso ist das so überholt?
Meiner hat echt super Probleme mit dem Shunt keine Einstellung passt lange und immer wieder diese Probleme mit Erbrechen, Schwindel, Kopfweh

Michi104
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Beitragvon Michi104 » 12.02.2019, 04:00

Hallo Susanne,

Nein, ein Shunt mit Festerdruckstufe ist nicht überholt!

Es gibt sehr viele Verschiedene Hersteller von Shunsystem und auch sehr viele unterschiedliche Shunsysteme.

Nicht jeder Mensch der ein Shunsystem brauch, brauch auch ein verstellbaren Shunt.
Es kommt immer auf die Individuelle Situation und auf die Operierende Klinik an.
(Verstellbar oder Festedruckstufe, mit Shuntassisten oder Ohne, mit Punktionskammer oder ohne usw...)

Was sagte mein NCH damals ... ich Implantier die Verstellbarensysteme nur wenn es sein muss,
denn umsomehr Technik um so mehr kann kaputt gehen.
Das selbe sagte er auch zum Shuntassistent ... ich brauchte in der ganzen Zeit keinen.

Es gibt auch Probleme die sich ggf. nicht mit einer Shuntumstellung verbessern lassen,
da sie eventuell nur wenig mit der Einstellung und dem Hindruck zu tun haben.

Das ist mit ein Grund warum immer genau geschaut werden sollte,
ob es überhaupt etwas mit dem Hirndruck zu tun hat.
Oder ob nicht andere Faktoren mit größerer Gewichtigkeit mit hinein spielen.

Ich weis leider auch das Teilweise sehr schnell und viel verstellt wird,
was aber zu problemen führen kann, da der Kopf circa 14 tage brauch um sich aneine neue Druckstufe zu gewohnen.
Mein damaliger NCH verstellte nur wartete dann min. 14 Tage ab.
Auser es gab massive Probleme ... oder die Verstelleinheit war Defekt was ich leider auch hatte.

Viele Grüße
Michi

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Susanne34
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Beitragvon Susanne34 » 12.02.2019, 11:15

Bei uns bringt die Umstellung des Ventiles tatsächlich nie so richtige Besserung. Und seine Beschwerden sind schwer einer über oder Unterdrainage zuzuordnen. Mal
Spuckt er abends dann wieder morgens gegen 4. Jetzt kein spucken mehr, dafür immer wiederkehrende Kopfweh


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