Wieder die falsche Jacke

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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Andrea
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Beitragvon Andrea » 01.02.2019, 20:43

Danke für eure Antworten

in diesem Wohnheim höre ich ständig immer nur ist einfacher geht schneller etc

Ich kann es einfach nicht verstehen und auch nicht mehr hören .
So eine Rollijacke wäre vielleicht was nur will ich nicht soviel Geld ausgeben und dann ist's wieder nicht das richtige .

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Tina&Andi
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Beitragvon Tina&Andi » 01.02.2019, 23:59

Hallo Andrea,

finde schade dass nicht die Zeit ist dass deiner Tochter die Jacke anzuziehen.

Bei uns sind Wohnheime sehr unterschiedlich bei manche wird geachten was die Leuten tragen und bei andere Wohnheim was einfach schnell geht. Vielleicht findet du eine Jacke wo das Anziehen und das Tragen auch für deine Tochter angenehm ist.
Das Wohnheim beauftragen würde ich Abstand nehmen, dann kaufe sie deiner Tochter sowas altmodisches.

LG
Tina
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Andi : Tetraspastik, armbeton, vorallem schreibfaul

Ullaskids
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Beitragvon Ullaskids » 02.02.2019, 06:14

Andrea hat geschrieben:Ich kann es einfach nicht verstehen und auch nicht mehr hören .
So eine Rollijacke wäre vielleicht was nur will ich nicht soviel Geld ausgeben und dann ist's wieder nicht das richtige .


Dann sprich doch mal mit der Wohngruppe und lass dir beschreiben, was sie gerne hätten.
Für deine Tochter ist es ja auch angenehmer, wenn die Jacke leicht anzuziehen ist - also nicht nur ein Zeitvorteil für die Gruppe.
Viele Grüße,
Ulla mit Tochter (14): Gendefekt, Epilepsie etc.

monerl
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Beitragvon monerl » 02.02.2019, 09:06

Hallo,

vielleicht wäre das eine Alternative: Die Jacke hinten in der Mitte durchschneiden und einen Klettverschluss annähen. Dann kann man die Jacke je von einer Seite anziehen und hinten zukletten. Das wäre einfach zu handhaben.

LG Monika
Ein Weg entsteht indem man ihn geht
(chinesisches Sprichwort)

Monika mit Christina geb. 11.2.91 Chromomsomenanomalie 10p+ und Engelchen Tanja geb. 10.8.88 gest. 31.8.88

Henrike
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Beitragvon Henrike » 02.02.2019, 12:50

Hallo,

für meine Tochter, die beim Anziehen der Jacke immer ein ordentliches Theater gemacht hat, habe ich in eine Seitennaht einen Reißverschluss einnähen lassen, der 10 cm über dem unteren Bund beginnt und bis 10cm vor dem Ärmelbündchen reicht. Kostenpunkt 20€ beim Schneider. Kein Geschrei mehr und die Jacke ist trotz Spastik sehr schnell an- und ausgezogen.
LG, Henrike

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Beitragvon Silke H-S » 02.02.2019, 19:17

Hallo,
ich schreibe hier jetzt mal als Fachkraft in einem Wohnheim: Deine Tochter sollte eine(n) BezugsbetreuerIn haben (kann auch anders genannt werden) Mit dem oder der würde ich das Gespräch suchen und gemeinsam überlegen, welche Jacke am besten ist, wer sie besorgt u.s.w. Notfalls hartnäckig bleiben und keine Ausreden gelten lassen, das gehört zu deren Job (um es mal so zu formulieren).
lb. Grüße und ein gute Lösung
Silke

MamavonNoelia
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Beitragvon MamavonNoelia » 02.02.2019, 19:24

ist doch aber auch mist man gibt das kind ab in eine betreuung und dann wird man auch dort immer angemeckert weil was falsch ist dann kann man das ja auch selber machen wenn es dort auch nicht alles super köappt finde ich.
leider ist es auch in altenheimen so ist nicht mehr alles so toll wie es mal war auch wenn es personalmangel gibt das sollte aber nicht an die angehörigen ausgelassen werden die nix dafür können


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