Baby mit Asphyxie entwicklungsverzögert

Hier könnt ihr euch über die unterschiedlichsten Therapiemöglichkeiten (Logopädie, Petö, Cranio Sacrale) für eure Kinder austauschen und Fragen rund ums Thema Krankengymnastik und Frühförderung stellen.

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Alexandra2014
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Beitragvon Alexandra2014 » 03.02.2019, 20:53

Ihr habt Recht, Jörg und Sandra! Ich höre jetzt auf und halte mich aus dem Thread gänzlich raus.
Ich fand‘s auch nicht gut, dass nach den vielen PN die Auseinandersetzung auch noch hier im Thread gelandet ist. Aber ich konnte es auch nicht einfach so stehen lassen...

Gute Nacht!

Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

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Sermin84
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Beitragvon Sermin84 » 03.02.2019, 20:54

Es tut mir aufrichtig leid Sandra genau das habe ich befürchtet. Wir sollten niemandem mehr hier auf die Nerven gehen.

Bitte fass meine Aussage nicht als Angriff auf, das ist einfach meine Meinung du darfst das gerne anders sehen Alexandra. Es freut mich das DiMa sich nicht verrückt machen lässt aber das googeln usw erinnert mich sehr an mich.

Als ich dir sagte dass ich DiMas Apgarwerte kenne und vermutlich DiMa gar nichts zu befürchten hat (wir sie beruhigen können) war das einfach meine Meinung. Dir bei der Gelegenheit zu erzählen wie ich mich fühlte bez. sehr später Diagnose Autismus war offensichtlich ein Fehler. Aber bitte glaub mir dass es kein Angriff od Vorwurf sein sollte.

Offensichtlich hast du es aber doch als Angriff aufgefasst und die Aussage meines KiA hat dich rasend gemacht. Dass die Unterhaltung so ausgeartet ist macht mich sehr traurig, auch deine Aussage deine Geschichte sei mir nicht gut genug. Dem ist wirklich nicht so.

Wahrscheinlich leide ich tatsächlich an einer PBS. Ich wollte DiMa vor den negativen Gefühlen und Ängsten die ich hatte schützen aber nicht dich verletzen.

Die Aussage "jmd nicht unnötig zu verunsichern" war eine Antwort an Sabine die ja gesagt hat das Sauerstoffmangel nicht schön zu reden ist, womit ich ihr Recht gebe aber gleichzeitig eben auch die Meinung vertrete das hier (DiMa) Optimismus durchaus gegeben wäre. Aber das ist auch nur MEINE Meinung und ich kann mich irren. Ich repektiere alle anderen Meinungen hierzu.

Nochmals sorry wenn ich dich verletzt habe und deine Geschichte ist mir nicht zu schlecht (die Angst war das bestimmte Diagnosen erst so spät gestellt werden).

Diese Geburt hat mich sehr verändert habe festgestellt über wieviel Unnötiges wir uns manchmal ärgern und das Leben und die Gesundheit zu wenig schätzen. Also lass uns nicht mehr diskutieren. Und bitte fass meine Aussagen nicht als Angriff gegen dich auf.

DiMa
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Beitragvon DiMa » 13.02.2019, 21:13

Hallo,

Wollte mal einen Kleinen Update machen. Meine Kleine ist jetzt 9,5 Monate langsam wird das mit der Entwicklung. Krabbeln kann die leider immer noch nicht, bsw nur rückwärts. Stellt sich aber immer in den Vierfüsslerstand und wippt hin und her. Seit heute kann sie sich auch endlich aus dem Vierfüsslerstand alleine ins Sitzen bringen und seit kurzem sich hochziehen aber nur auf die Knie, stellt sich noch nicht hin. Jetzt bin ich schon etwas optimistisch dass das mit dem Krabbeln bis zur u6 klappt. Wir haben schon eine Krabbelrolle gekauft aber die mag sie irgenwie nicht und geht da immee runter. Ich denke falls das mit dem Krabbeln klappt kann man körperliche Behinderungen die durch den Sauerstoffmangel entstanden sein könnten ausschließen. Klar die geistige Entwicklung kann man erst frühstens mit 2 Jahren Beurteilen, bis da hin werden wir hoffen dass die Kognitive Entwicklung altersgemäß verläuft.

DiMa
Kind 1: geboren 13.08.2016, Frühchen 30+6, frühgeborenen Retinopathie, Entwicklung motorisch sowie kognitiv altersgerecht

Kind 2: geboren 27.04.2018, Frühchen 35+2, Azidose, Nabel-PH Wert 6,9 wegen Plazentaablösung

LovisAnnaLarsMama
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Beitragvon LovisAnnaLarsMama » 13.02.2019, 21:32

Hallo DiMa, das ist ein gutes Zeichen. Lass dich von deinem Kind überraschen!
LG LovisAnnaLarsMama
Meine drei kleinen Wunder: Wunderkind (2009), Schneckenkind (2011) und der kleine Bruder (2015): Hemiparese, expressive Sprachenwicklungsstörung, Epilepsie und diverse Baustellen nach Asphyxie/Frühgeburt

DiMa
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Beitragvon DiMa » 25.02.2019, 20:42

Hallo,

Ich wollte mal ein kleines Update machen.

Also meine Kleine wird am 27. 10 Monate alt und hat letzte Woche das Krabbeln gelernt, zwar noch nicht ganz sicher aber paar Meter kann sie mittlerweile schon krabbeln. Wobei sie einfach faul ist und paar Schritte krabbelt und sich wieder hinsetzt und so weiter bis sie am Ziel angekommen ist. Hochziehen geht nur auf die Knie.

Jetzt werde ich mal schauen wie sie sich kognitiv entwickelt. Bis jetzt kann sie nur brabbeln und keine bewussten Wörter sagen. Sprachverständnis ist bis jetzt auch noch nicht vorhanden. Aber ok mein Großer hat erst nach dem ersten Geburtstag angefangen zu verstehen. Jetzt schauen wir mal ob bei ihr das rechtzeitig kommt.

Wenn ich ehrlich bin habe ich noch Angst wie sie sich jetzt bis zum 2 Geburtstag kognitiv entwickeln wird. Ich glaube so richtig beruhigt werde ich erst sein wenn sie sprechen kann und rechtzeitig damit anfängt.

DiMa
Kind 1: geboren 13.08.2016, Frühchen 30+6, frühgeborenen Retinopathie, Entwicklung motorisch sowie kognitiv altersgerecht

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Sermin84
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Beitragvon Sermin84 » 27.02.2019, 12:13

Hallo DiMa,

deine Ängste kenne ich allzugut und es tut mir sehr leid f dich. Mittlerweile denke ich jedoch kaum noch an diese furchtbare Zeit zurück und meine innere Stimme sagt dass alles in Ordnung ist, alleine aufgrund der Tatsache dass mein Schatz vieles sehr schnell gemacht hat(Blickkontakt von Anfang an, Lächeln mit 5 Wo, Köpchen heben, brabbeln und zweisilbige Laute mit 8 Wo, erste Greifversuche u Drehen mit 11 Wo, sich Geräuschquellen zuwenden mit 12 Wo).

Zwischenzeitlich ist er 3,5 Mo und lacht seit 1 Wo laut und greift zielgerichtet. Er greift auch seine eigenen Knie die er anhebt und versucht die Füßchen zu erreichen (dies sei wohl auch ein Meilenstein). Er packt auch Gesichter und versucht zu nuckeln was er in d Mund bekommt 😊 und leider zahnt er auch schon. Da hätte ich mich tatsächlich gefreut wenn er sich damit noch Zeit gelassen hätte. Neben dem Gefühl, dass ein beeinträchtigtes Baby sich eher nicht so rasant entwickelt ist es aber auch mein Instinkt welches mir sagt dass alles in Ordnung ist.

Dein Baby ist deutlich älter. D.h. dass mehr Interaktion zwischen euch stattfindet und auch eine längere Phase ohne Auffälligkeiten vergangen ist. Wie ist es wenn du sie anschaust? Vertraue deiner inneren Stimme (ich habe anfänglich alles ausgeblendet und wurde nur von meiner Angst beherrscht).

So wie du sie beschreibst hat sie alle Meilensteine zeitig erreicht. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht dass ein Baby Ängste spürt, optimistische Mütter können ihre Kinder daher besser fördern.

Ich muss aber auch dazusagen dass uns die meisten Ärzte Hoffnung gemacht haben, manche sogar von Anfang an. Hast du Mal mit deinem KiA od der Klinik gesprochen? Was hat man euch gesagt? Meiner Meinung nach geht es deiner Kleinen gut nachdem es kein Arzt für notwendig erachtet hat euch eine Anbindung ans SPZ anzuraten. Wir werden noch vom SPZ betreut.

Auch ich werde erst dann richtig beruhigt sein wenn der Kleine 2 ist und die kognitive Entwicklung sichtbar wird. So ganz wird sich in unserer Situatuon keine Mama komplett losgelöst haben von Ängsten. Aber zumindest zuversichtlich sollte man sei können bei positiver Entwicklung u Prognosen. Deiner Maus würde es jdfls zugute kommen.

Wünsche euch Alles Liebe ❤

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Beitragvon DiMa » 02.03.2019, 21:53

Hallo Sermin84,

Freut mich sehr dass es bei euch bis jetzt keine Auffälligkeiten gibt. Ich drücke euch die Daumen dass bei euch weiterhin alles normal verläuft.

Bei uns wurde in der Klinik nach der Geburt die Asphyxie nicht wirklich angesprochen. Bsw mir wurde nur während dem Kaiserschnitt gesagt dass sie nicht genug Sauerstoff hatte und das wars. Von Asphyxie war nie die Rede. Die Katastrophalen Werte habe ich eigentlich nur durch den Entlassbrief erfahren und was die überhaupt bedeuten. Deswegen ins SPZ oder so müssen wir auch nicht.

Bis jetzt (meine Kleine ist 10 Monate) sehe ich nichts Auffälliges. Sie kann sitzen, jetzt endlich seit kurzem Krabbeln, zieht sich hoch. Sie "antwortet" wenn man mit ihr spricht und macht uns Laute nach, sie lacht und ich glaube so langsam kommt auch das Verstehen, bsw sie versteht schon ein "Nein" wenn sie zb zum Blumentopf krabbelt und ich "nein" sage, schaut sie mich an, "diskutiert" mit mir und krabbelt wo anderst hin. Und auch auf "Wo ist Papa?" hat sie schon in die richtige Richtung geschaut, ich weiß aber nicht ob wie wirklich das schon versteht oder es nur Zufall war, habe es nur 2 Mal probiert. Personen kann sie aber schon lange unterscheiden, bei ihr hat mit 3 Monaten die Fremdelphase angefangen und zwar extrem, mittlerweile ist es aber schon viel besser geworden, bsw kaum noch da.

Bis jetzt hört sich das alles super an mit der Entwicklung ich drücke euch die Daumen dass ihr baldmöglichst als Gesund vom SPZ entlassen werden.

Beim Großer wurde mit 1370 g Geburtsgewicht geboren und wir mussten mit 2 Jahren auch ins SPZ zum Bayley Test weil Frühchen mit dem Gewicht als Risikogruppe gelten (ihr musst den bestimmt dann auch machen oder?) und die 2 Jahre war ich auch total ängstlich habe nach jedem Entwicklungsschritt geschaut und imemr verglichen was andere Kinder in dem Alter können. Erst nach dem Test war ich beruhigt als er normal ausgefallen ist und wir "erlöst um Frühchenstatus" entlassen wurden. Jetzt muss ich erst mal abwarten wie meine Kleine sich bis 2 Jahre entwickelt. Bei ihr müssen wir keinen Test im SPZ durchführen, weil sie wahrscheinlich nicht als Risiko gilt, weil es ja bis jetzt keine Auffälligkeiten gab und die Ärzte es vielleicht deswegen nicht als nötig sehen.


Wünsche euch alles Gute ❤

DiMa
Kind 1: geboren 13.08.2016, Frühchen 30+6, frühgeborenen Retinopathie, Entwicklung motorisch sowie kognitiv altersgerecht

Kind 2: geboren 27.04.2018, Frühchen 35+2, Azidose, Nabel-PH Wert 6,9 wegen Plazentaablösung

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Sermin84
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Beitragvon Sermin84 » 03.03.2019, 19:32

Deine Kleine ist absolut altersgerecht entwickelt. Ich drücke euch auch ganz fest die Daumen.

Mein Schatz war 4 Tage ITS (davon 3 Tg Kühlung u 1 Tg Aufwärmen) und kam Mo in die Kinderstation Fr sollte er gesund entlassen werden (sofern Vitalwerte weiterhin stabil blieben) und hatte Mi starke Myoklonien. Muss aber dazu sagen dass er währenddessen weder verdrehte Augen noch Sättigungsabfälle hatte. Um einen Krampfanfall auszuschließen wurde ein SchlafEEG angeordnet und vorsorglich Keppra verabreicht. Schon am 3. Tag wurde Keppra wieder ausgeschlichen, erhielt sozusagen Keppra insgesamt 1 Wo in minimaler Dosis (heute geht man davon aus dass es gutartige Myoklonien waren).

Nach unauffäligem SchlafEEG u mehreren unaufgälligen SchädelSonographien sowie unauffälligem Neurologischem Konsil wurde er letzendlich "neurologisch unauffällig und in gutem Allgemeinzustand" entlassen. Inwiefern dass ein Unterschied zur gesunden Entlassung ist weiß ich nicht. Aber sicherlich gibt es da eine Unterscheidung. Ob man die Anbindung ans SPZ auch bei gesunder Entlassung empfohlen hätte weiß ich nicht, frage ich aber Mal bei der nächsten Untersuchung in 3 Mo.

Mir ist übrigens aufgefallen dass auch in unserem Entlassbericht nicht von einer Asphyxie sondern von einer Azidose die Rede ist. Die Oberschwester der ITS sowie Oberärztin der normalen Station sprachen mit mir aber über Asphyxie???

Wielange wir vom SPZ noch betreut werden weiß ich nicht aber ich kann mir gut vorstellen dass man uns mind. 2 Jhr untersuchen wird, manche Kinder werden wohl sogar bis ins Schulalter untersucht.


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