Orale Phase

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Larissa2017
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Orale Phase

Beitragvon Larissa2017 » 29.01.2019, 17:59

Hallo alle zusammen, ich habe eine Frage zur oralen Phase, unsere Frühförderstelle hat uns darauf angesprochen das die orale Phase unserer Tochter mittlerweile hätte abgeschlossen sein sollen, bei ihr ist sie jedoch noch sehr ausgeprägt, Leia ist jetzt fast 15 Monate alt und der erste Weg, wenn sich ein Gegenstand in ihrer Hand befindet ist in den Mund. Was sagt das über ihre Entwicklung aus, habt ihr Erfahrungen.. luna hatte eine schwere Asphixie bei der Geburt, gebaueres zur Entwicklung steht in meiner Vorstellungsrunde.

Wwis jemand genaueres, was eine ausgeprägte orale Phase auf die spatere Entwicklung zu schließen lässt?!
Leia (20.11.2017) starker Blutverlust daduch Sauerstoffmangel, HIE, Microcephalie, Entwicklung ungewiss

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HollysAnne
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Beitragvon HollysAnne » 29.01.2019, 18:45

Hallo Larissa2017,

ein Kind, das kaum 15 Monate alt ist, nimmt auch unter gesunden Umständen noch viel in den Mund. Da sollen die mal nicht so streng sein!

Und ihr sollt nicht versuchen, ihr das "auszutreiben". Irgendwann, wirklich später irgendwann, kann man versuchen, das etwas in geordnete Bahnen zu lenken, wenn das Kau- und Lutschbedürfnis immernoch besteht. Aber im Moment bin ich dafür, dass ihr sie machen lasst.

Es hat seinen Sinn, dass die kleinen Kinder alles in den Mund nehmen. Die Zunge kann bei ihnen genauer fühlen als die Finger. Ihre Wahrnehmung läuft eben so.

Nicht irre machen lassen! Liebe Grüße, Anne
Anne (*83, Logopädin) mit Holly (*3/2012) Abszess zerstörte 2. HW, heute Dystrophie, beinbetonte Spastik, Skoliose,u.v.m. Fröhliche Rollipilotin und meine größte kleine Heldin, Labertasche und Dramaqueen :)
There are still faint glimmers of civilisation in this barbaric slaughterhouse that was once called humanity.

Larissa2017
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Beitragvon Larissa2017 » 29.01.2019, 19:10

Hallo HollysAnne,
Danke das erleichtert mich doch sehr sowas zu hören. Eigen will ich mivh auch garnicht so verrückt machen. Aber manchmal lässt es einen nicht los und man kann nicht aufhören zu grübeln.. abernich würde es ihr nicht verbieten, ich selbst empfinde es auch bei weitem nicht mehr so extrem wie sie es anfangs hatte
Danke für die netten Worte
Leia (20.11.2017) starker Blutverlust daduch Sauerstoffmangel, HIE, Microcephalie, Entwicklung ungewiss

Lisa85
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Beitragvon Lisa85 » 30.01.2019, 15:40

Die orale Phase (der Begriff kommt von Freud und der Psychoanalyse) ist mit etwa 2 abgeschlossen und es folgt die anale Phase.
Mit 15 Monaten ist es völlig normal, alles in den Mund zu stecken.
Lisa mit 2 Söhnen: E. (6/2015, gesund) und A. (11/2017, tuberöse Sklerose, Zystenniere --> "The TSC2/PKD1 contiguous gene Syndrome".


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