Überforderung durch Schulwahl: vermeiden oder hinnehmen?

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Anna-Nina
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Beitragvon Anna-Nina » 07.02.2019, 15:55

Ich finde Realschule immer eine gute Alternative. Der Stoff ist gut machbar und trotzdem kann man nach der 10 Klasse auf die Oberstufe ohne Probleme wechseln und hat dann gar nichts verloren.
Ich werde es bei meiner fitten Tochter wahrscheinlich auch so machen - warum soll ich sie ins Gymnasium stecken - wo sie dann regelmäßig an ihre Grenzen kommt - wenn sie einfach durch die Realschule durchrutschen kann. Danach kann sie noch die Oberstufe machen. Bei uns in BW gibt es sehr viele Möglichkeiten das Abitur nach der Realschule zu machen.
Mir macht eher sorgen, dass es keine Realschulen mehr gibt - bei uns gibt es nur noch eine der Rest sind Gemeinschaftsschulen :(. Diese eine ist leider beinahe unerreichbar.
Gibt es bei euch noch Realschulen? Bei uns sind es jetzt die letzten beiden Jahrgänge - danach sind es Gemeinschaftschulen....

LG

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Nadine.mit.Tino
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Beitragvon Nadine.mit.Tino » 20.02.2019, 10:10

Hallo!

Nun möchte ich mich auch noch einmal zurück melden. Ich hatte leider sehr viel um die Ohren in den letzten Tagen.

Mehrere haben ja geschrieben, dass man tatsächlich vorher nicht wissen kann, welche die richtige Entscheidung ist. So blöd es klingt, aber das hat mir schon sehr geholfen. Denn auch bei der Spielgruppe von meiner Tochter damals sagte die Erzieherin immer: „ Du kannst planen soviel du willst, dann bekommst du deine Wunsch-Schule (oder –Kindergarten) und es ist ein Arschloch-Kind in dieser Gruppe, was es auf dein Kind abgesehen hat und alles ist dahin. Oder der Klassenlehrer/die Erzieherin ist ne Niete. Es liegt einfach nicht alles in unserer Hand.“
Darauf habe ich mich mal wieder besonnen, dank euch.

@Markus
Bezüglich der Kurswahl und damit verbunden der größen Interessen-Befriedigung habe ich bei meinem Abi die Erfahrung gemacht, dass man in dem Alter auch noch oft die LK’s von den Freundinnen abhängig macht und auch manche LK’s gar nicht erst zustande kommen. Daher sind die gebotenen Möglichkeiten doch sehr überschaubar, das kommt natürlich auch auf die Größe der Schule an.

@Anna-Nina
Wir haben tatsächlich zwei Realschulen im nahen Umkreis. Eine hat einen sehr guten Ruf und auch der Wechsel auf das Gymnasium soll von dort unproblematisch sein. Die andere ist eine mit nicht ganz so gutem Ruf und da gehen auch wohl viele Kinder aus einem Brennpunkt-Stadtteil hin. Dort gibt es natürlich immer Plätze.


Wir haben gestern mit der Klassenlehrerin von meiner Tochter gesprochen und sie sagte, dass meine Tochter zu Anfang der Höherdosierung der Medikamente fitter gewirkt habe, aber dieser Effekt nun wieder weg sei und sie wieder sehr still und blass im Unterricht sitzt. Auch streitet sie sich wohl immer wieder mit ihren wenigen Freundinnen, die sie hat.

Ich denke, wenn nicht noch etwas bahnbrechendes passiert, dann wird es eine der Realschulen werden. Meine Tochter bricht unter Druck einfach oft zusammen und ich denke, Motivation durch gute Leistungen bei mittlerem Pensum tut ihr besser als von an Anfang bei hohem Pensum unter Druck zu stehen.

Vielen Dank für eure zahlreichen Beiträge!

Viele Grüße
Nadine
Unsere Familie:
Nadine (*1979) und J. (*1975)
L. (*05/2010) 34. SSW, ADS
L. (*05/2010 - 07/2010) 34. SSW, Omphalozele, Fallot-Tetralogie, Multi-Organ-Versagen nach Herz-Katheter-OP
T. (*11/2014) Infektasthma


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