periodische Beinbewegungen im Schlaf beim Kind (PLMS)?

Hier geht es um Epilepsie und die Behandlung verschiedener Epilepsie-Formen mit Medikamenten.

Moderator: Moderatorengruppe

Sheila0505
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 847
Registriert: 02.03.2017, 11:22

periodische Beinbewegungen im Schlaf beim Kind (PLMS)?

Beitragvon Sheila0505 » 28.01.2019, 13:07

Hi, ich wollte mal fragen, ob das jemand von euch bei seinem Kind kennt?

Wir haben nun eine Nachtsichtkamera im Zimmer unseres Kleinen installiert und so schaue ich abends des Öfteren nach, ob mit ihm alles in Ordung ist.

Da fiel schnell auf, dass unser Kleiner außerhalb der Einschlaf- und Aufwachphase (also mitten in der Nacht) periodische Beinbewegungen zeigt.
Alle 30-60 Sekunden überstreckt er ein Bein (streckt das Bein durch, die Ferse lang und seine Zehen hoch, wobei sich die Zehen oft spreizen und/oder der große Zehe sich weit abspreizt) oder er zuckt einmalig stark (nur der Fuß, manchmal das ganze Bein, auch gelegentlich Hüfte und manchmal zuckt eine Hand mit, manchmal zuckt er und stellt sein Bein dann auf).

Man kann echt die Uhr danach stellen: alle 30 - 60 Sekunden macht er das. Ist das Zucken stark, so dreht er sich dann, setzt sich teilweise auf, legt sich um, gelegentlich wacht er davon auf und ruft nach mir.
PLMS wenn es das wäre, wäre ja lt. www sehr häufig - aber bei älteren Menschen und es wäre nicht bedenklich bis auf die Nichterholsamkeit des Schlafens (soweit ich das richtig recherchiert habe).
Er macht das wirklich oft und über längere Zeiträume.
In einem viertelstündigen Video waren es 22xMal bis ich das Video gestoppt hatte (er machte es aber noch um einiges länger).

Tatsache ist, dass unser Kleiner die ersten 3 Jahre wahnsinnig schlecht geschlafen hatte, ich ging da echt am Zahnfleisch. Heute schläft er auch noch nicht durch, aber im Gegensatz zu früher ist das für mich heute Luxus. Dennoch gehe ich davon aus, dass ihm dieses Beinzucken am Durchschlafen hindert, sodass er auch vormittags - wie heute auf dem Weg zum Kindergarten) über Müdigkeit klagt - er wollte bei einer 10-minütigen Autofahrt dorthin schlafen :-/

Unser Kleiner ist jetzt korrigiert zwischen 3 1/2 - 3 3/4 Jahre. Er hatte beidseits Hirnblutungen (lt Brief eine PVL) und wohl ein sehr schlechtes EEG, sodass wir für den Notfall ein Medikament (Diazepam) bekommen haben.

Bisher toitoitoi ist aber alles fein und wir haben die Hoffnung, dass es nie zu einer Epilepsie kommen wird. Sein EEG war wohl auf beiden Hirnhälften besorgniserregend, aber den Arztbrief habe ich noch nicht, kann also nichts dazu sagen. Das letzte EEG wurde im Schlaf geschrieben.

Ich weiß natürlich nicht, ob unser Kind diese periodischen Beinbewegungen schon früher zeigte - jetzt tut er das auf jeden Fall.

Das einzige was sich aktuell gesteigert hat, waren tagsüber seine Ausraster. Er schmeißt sein Spielzeug gegen Tür und Wände, gegen den TV und bspw. auf Personen, Impulskontrolle ist schwierig, er schmeißt auch Stühle und Tische um (Kinderstühle quer durchs Zimmer). Da haben wir aktuell seit wenigen Tagen oft Schwierigkeiten.

Aber ansonsten ist alles wie gehabt. Ausraster hat er schon immer gehabt (Schmeißen, Treten, zu Bodenwerfen usw.), nur das Schmeißen ist halt in diesem Ausmaß neu.

Nun habe ich im ZNS angerufen, weil ich einen SchlafEEGtermin vereinbaren sollte - unabhängig von den periodischen Beinbewegungen, denn als ich bei der Neurologin war, wusste ich noch nicht, dass er das derart periodisch zeigt.

Aber bei der Gelegenheit habe ich die Dame vom ZNS darauf angesprochen und sie meinte, ich solle auf jeden Fall Handyvideos mitbringen und sie wird auch mit unserer Neurologin darüber sprechen, ob vllt Schlaflabor oder ein frühzeitigeres SchlafEEG erforderlich ist.

Aber ich wollte jetzt auch hier mal fragen, ob das jemand von euch bei seinem Kind kennt? War es letztendlich zu vernachlässigen oder was wurde bei euch dazu gesagt?

Liebe Grüße, Sheila

Benutzeravatar
Alexandra2014
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 3055
Registriert: 04.12.2014, 14:04

Beitragvon Alexandra2014 » 28.01.2019, 14:17

Hallo Sheila,

das klingt leider sehr nach Epilepsie.
Wir hatten das früher auch (auch erst festgestellt, nachdem wir eine Kamera im Kinderzimmer hatten) und haben es in manchen Nächten auch immer noch.
Ich würde mich da nicht vertrösten lassen, wenn das Wach-EEG sowieso schon auffällig war.
Ein zeitnahes Schlagentzugs-EEG war bei uns notfallmäßig innerhalb von 4 Tagen möglich. Noch am selben Abend gab es Antiepileptika.

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

Sheila0505
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 847
Registriert: 02.03.2017, 11:22

Beitragvon Sheila0505 » 28.01.2019, 15:07

Hi Alex, meinst du echt? Ohje, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Es ist nicht rhythmisch, sondern periodisch und jeweils einmalig.

Er bekam bisher kein WachEEG, sondern auschließlich SchlafEEGs zum Mittagsschlaf.
Ihr hattet aber dann auch (eindeutige) schlafgebundene Anfälle oder? Kannst du mir ein wenig berichten? Wie das vonstatten ging, wie die aussehen? Woran ihr das bemerkt habt? Unser Kleiner hat nachts sonst nichts, er hat ausschließlich diese periodischen Beinbewegungen/ periodischen (jeweils einmaligen) Zuckungen.
Eher dachte ich, dass es eben diese PLMS/D sein könnte...

Aber ich frage ja durchaus hier im Forum Epilepsie, weil mich das ein wenig beunruhigt....
KontrollEEG (Schlaf) ist - vorläufig - in ca 3 Monaten angesetzt...
LG Sheila

Benutzeravatar
Alexandra2014
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 3055
Registriert: 04.12.2014, 14:04

Beitragvon Alexandra2014 » 28.01.2019, 15:31

Hallo Sheila,

ich würde so lange nicht warten.
Wir haben jahrelang gar nichts von der Epilepsie bemerkt. Die Diagnose kam erst mit 6 Jahren, nachdem aus den einzelnen kurzen Zuckungen generalisierte Anfälle wurden. Davon hatten wir bis Heute nur 4 Stück.
Hätte mein Kind nicht plötzlich aus dem Schlaf heraus so einen großen Anfall mit Zucken am ganzen Körper und entsprechender Geräuschkulisse gehabt, hätten wir auch weiterhin nichts von der Epilepsie gewusst. Ich habe glücklicherweise im Kinderzimmer geschlafen und bin wach geworden.
Aufgefallen ist vorher im Prinzip auch nur ein sehr schlecht schlafendes, unausgeglichenes Kind.

Man denkt als Laie immer, Epilepsie ist es nur, wenn der Patient richtig rhythmisch zuckt (also der klassische Grand Mal Anfall), aber dem ist nicht so. Epilepsie hat so viele Erscheinungsbilder...

Im letzten halben Jahr hatten wir tagsüber Anfälle (nachdem wir früher nur nächtliche hatten), wo das Kind nur den Kopf und die Augen zu einer Seite bewegt. Nicht mal die Lehrer haben das als Anfall erkannt, obwohl ich es vorher sogar beschrieben hatte.
Keinerlei Zucken von irgendwas.
Manche Anfälle äußern sich „nur“ in stundenlanger Überlkeit mit Erbrechen (Panayiotopoulossyndrom), oder aber nur in kurzem Unterbrechen von Tätigkeiten (Absencen).

Weißt Du, wo genau man im Gehirn die Auffälligkeiten bei deinem Sohn gesehen hat? Klingt ein bißchen nach Frontallappen... :?

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

Benutzeravatar
Sia
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 629
Registriert: 03.12.2009, 20:36
Wohnort: Schweiz

Beitragvon Sia » 28.01.2019, 18:59

Hallo Zusammen

Kann mich da nur anschliessen. Wir haben die Epilepsie auch erst erkannt als unser Sohn der erste GrandMal-Anfall hatte. Die ersten immer nachts. Später auch tagsüber. Erst mit der Zeit habe ich erkannt, dass er noch andere Anfallsformen hat und ebenfalls erst vor kurzem mit der Kamera haben wir bemerkt, dass er Zuckungen hat im Schlaf. Bein und/oder Arme. Ähnlich wie du es beschreibst alle 30 bis 60 Sekunden. Er macht das ungefähr über 2 h lang (meistens nach Mitternacht 00.30 - 02.30 Uhr). Davor schläft er relativ ruhig und danach - je nachdem wie sehr ihn diese "Zuckungen" stören - schläft er weiter oder die ganze Nacht nicht mehr!
Wir haben Aufnahmen gemacht und diese der Ärztin gezeigt. Sie hat die Aufnahmen zur Kenntnis genommen, meinte aber, dass sie nicht eindeutig erkennen könne, ob es epileptische Anfälle sind. Eine andere Erklärung hat sie aber nicht!
Inzwischen macht er das auch tagsüber. Plötzlich streckt er die Arme in die Luft … spannt sich an … dauert wenige Sekunden und danach kommt die Entspannung. Manchmal auch mit den Beinen oder beides zusammen.

EEG (egal ob Tag/Nacht/Schlafentzug) hilft uns nicht. Es zeigt keine Anfallsbereitschaft und das obwohl unser Sohn seit über 4 Jahren GrandMal-Anfälle hat und inzwischen zum Status neigt (eigentlich jeder Anfall ein Status weil die Anfälle länger als 20 min. dauern). Er musste inzwischen auch schon mehrmals mit der Ambulanz ins Spital, weil er selbst nach 2 Notfallmedikamenten nicht aus dem Anfall zu holen war. Nach mehr als 30 min. Krampfen müssen wir die Ambulanz rufen, weil er aufgrund der langen Verkrampfung der Atemwege aufhört zu atmen.

Natürlich bekommt er Medikamente. Die haben die letzte 3 Jahre auch ganz gut geholfen. Aber seit diesem Jahr hat er trotz Medikamente immer wieder Anfälle/Status, Zuckungen nachts und auch die verschiedenen Anfallsformen tagsüber, die laut Ärzte - trotz diverser Videoaufnahmen - nicht klar definiert werden können!

Ich bin auch sicher, dass Epilepsie sehr viele Erscheinungsbilder hat!

Wünsche euch viel Erfolg!
Eine schöne Zeit wünscht
Sia (aus der Schweiz :wink:)
Stell' dich täglich dem Wind, dann trotzt du dem Sturm. Geh' lachend durch den Regen und du überwindest die Flut
J. 2004 MPS3a / K. 2005 hochfunktionale ASS / M. 2010 ADHS

Anna-Nina
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 295
Registriert: 09.12.2017, 20:26

Beitragvon Anna-Nina » 28.01.2019, 20:12

Ich muss meinen Vorschreiberinnen auch recht geben. Epileptische Anfälle erkennt man nicht immer als solche. Sie können sogar rein psychisch also affektiv sein. Kommt bei Frontallappenepilepsie so vor. Auch Wortwiederholungen oder ausziehen der Kleidung oder andere Automatismen können Anfalle sein.
Wir haben leider auch 6 Jahre die Epiepsie übersehen - unsere Tochter hat jetzt leider eine ziemliche Entwicklungsverzögerung - aber jetzt mit Medikamenten holt sie richtig schnell auf....Trotzdem, ist dieser Rückstand immer noch deutlich zu sehen und hätte m.M nach verhindert bzw eingegrenzt werden können - hätte mich nur einmal ein Fachmann ernst genommen :( und nicht jeder immer alles runtergespielt :(..

Sheila0505
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 847
Registriert: 02.03.2017, 11:22

Beitragvon Sheila0505 » 28.01.2019, 21:59

Hi, danke für Eure Antworten - ich kam leider nicht früher zum Antwortschreiben.

@Alex: Über Absencen und etwaige Erscheinungsformen hat uns unsere Neuropädiaterin schon auch aufgeklärt und wir sollen im Alltag auch darauf achten und Tagebuch führen bzw. uns ggf auch melden, wenn etwas auffallen sollte.

Aber tagsüber war noch nie irgendwas beim Kleinen was uns aufgefallen wäre. Wären seine EEGs nicht pathologisch, dann hätten wir auch keine Kamera und würden auch das mit diesen periodischen Bewegungen nicht wissen. Was du über diese Geräuschkulisse schreibst, beruhigt mich aber schon, dann hört man einen solchen Anfall wohl auch. Ich schlafe ja auch bei ihm im Zimmer, Babyphone haben wir auch immer an, wenn er schläft und ich noch nicht bei ihm im Zimmer bin.

Mmh ich weiß nicht genau wo es patholgisch war. Ich glaube mich zu erinnern, dass es auf der einen Seite weiter vorne (seitlich) und auf der anderen Seite weiter hinten gewesen sein müsste. Aber wo genau, weiß ich nicht. Nur dass es bei der einen Seite das Sprachzentrum betroffen hat und hier die Vermutung nahe liegt, dass es vllt. mit seiner Sprachentwicklungsstörung in Verbindung stehen könnte bzw. es Einfluss darauf nehmen könnte.

Sein vorletztes EEG zeigte sich pathologisch mit Thetaverlangsamungen links und rechts occipital. Aber der Befund ließ sich wohl durch die Zysten im Gehirn erklären (wenn ich das richtig in Erinnerung habe).
Das letzte EEG veranlasste dann unsere Ärztin dazu, vorsichtshalber auf "Nummer Sicher" zu gehen und ihm ein Notfallmedikament aufzuschreiben. Sie sagte aber auch, dass es durchaus möglich wäre, dass sich keine Epilepsie entwickelt, weil es wohl Kinder mit pathologischen EEGs gibt, welche nie Anfälle oder ähnliches aufweisen. Wir hoffen also - wobei unser Kleiner jetzt gerade heftiger zuckt als gestern, also mit beiden Beinen und nicht nur mit einem Bein. Das macht mir soeben etwas Angst und ich hoffe es legt sich wieder. Ohje,....


Ich beobachte ihn aber vom PC aus und bin nur ein paar Schritte von ihm weg, wenn etwas wäre.

@Sia + Anna-Nina: Danke Euch auch ganz lieb. Ich werde es definitiv im Auge behalten und unserer Ärztin Bildmaterial zeigen. Unsere Ärtzin war und ist bisher wirklich toll, sie betreut unsere beiden Kinder und sie war bisher stets überaus gewissenhaft und schaut immer ganz genau hin.


Liebe Grüße und danke Euch

Sheila
:icon_flower:

Benutzeravatar
Alexandra2014
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 3055
Registriert: 04.12.2014, 14:04

Beitragvon Alexandra2014 » 28.01.2019, 22:32

Hallo Sheila!

Wir hatten auch jahrelang tagsüber gar nichts, was in irgendeiner Form konkret an Epilepsie hätte denken lassen (auch nach der Diagnose nicht).
Dass unser Kind häufig erbrechen musste, wurde eben immer mit Magen-Darm-Virus erklärt. Zur Kindergartenzeit ist das ja auch naheliegend.
Komisch fanden wir z.B. nur, dass nie Durchfall oder Fieber dazu kamen und es nach ein paar Stunden abrupt wieder vorbei war. Aber man denkt nicht an Epilepsie, auch die Kinderärztin nicht.

Mit Geräuschkulisse während des Anfalls meinte ich eigentlich nur die Atmung. Die war einfach etwas schneller, wie bei einem schlechten Traum. Es war Glück, dass ich davon wach geworden bin. Kind hat keinen Initialschrei, stöhnt nicht, nix.
Unser Babyphone (mit Kamera) schlägt davon jedenfalls nicht an.

Wie du in meiner Signatur vielleicht schon gesehen hast, ist unser Fokus auch occipital. Der Occipitallappen hat eine direkte Verbindung zum Frontallappen (der vorne ist). Wir hatten occipital früher auch Thetawellen. Inzwischen sind es Deltawellen - die versuchen wir gerade loszuwerden, da sie bei uns inzwischen komplex fokale Anfälle machen.

Eine Sprachentwicklungsstörung hat mein Kind auch. Drei Tage nach erster Gabe der Antiepileptika ist die Sprache regelrecht explodiert. Es wurde viel mehr und verständlicher...

Ich weiß nicht, wie ihr mit eurer Ärztin verblieben seid.
Aber wenn ich Heute das beobachten würde, was du schilderst, wäre ich Morgen beim Neuropädiater/Epileptologen mit meinem Kind.
Uns hat man damals gesagt, je früher man behandelt, desto größer die Erfolgsaussichten.
Es gibt nur wenige Ausnahmen und das sind die benignen Partialepilepsien (Rolando, Panayiotopoulossyndrom). Da schaut man erstmal, ob und wieviel, wie schnell weitere Anfälle kommen. Bei zusätzlichen Entwicklungsverzögerungen denkt man aber auch da relativ früh an Medikamente, weil die Anfälle, bzw. die nächtlichen EEG Auffälligkeiten eben die Entwicklung/das Lernen behindern.

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

Sheila0505
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 847
Registriert: 02.03.2017, 11:22

Beitragvon Sheila0505 » 29.01.2019, 10:18

Hi Alex, danke Dir für deine Erklärungen und das Teilen deiner Erfahrungen.

Unser Kleiner ist dann gestern aufgewacht und hat geweint, daher hatte ich gestern nicht mehr geantwortet.

Also nachdem ich mir über eure Antworten Gedanken gemacht und eine Nacht darüber geschlafen habe: ich werde dann wohl nochmal anrufen und um einen Rückruf bitten. Aufnahmen habe ich ja für eine Beurteilung dieser nächtlichen Aktivitäten zur Genüge.
Ich danke euch und werde das defintiv früher abklären lassen und nicht 3 Monate bis zum nächsten Kontrolltermin warten.

Alles Liebe Sheila

Benutzeravatar
Alexandra2014
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 3055
Registriert: 04.12.2014, 14:04

Beitragvon Alexandra2014 » 29.01.2019, 13:39

Hi Sheila,

das ist eine sehr gute Idee!
Unser Kind ist auch oft weinend wach geworden. Das ging so weit, dass sie irgendwann panische Angst vorm Schlafengehen bekam.
Zum Glück hat sich das wieder gegeben, als wir die Diagnose hatten und sie wusste, dass wir sie über die Kamera im Blick haben!

Unser EEG sah Heute gut aus. Die Verlangsamungen occipital waren nicht zu sehen! :D

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral


Zurück zu „Krankheitsbilder - Epilepsie“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste