Rückwirkende Anerkennung SBA ab wann?

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IrisFinja
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Rückwirkende Anerkennung SBA ab wann?

Beitragvon IrisFinja » 27.01.2019, 21:28

Hallo,
ich bedanke mich für die Aufnahme hier!
Ich habe direkt eine Frage:
Unser Sohn ist Asperger Autist und wir haben einen SBA mit 70 % umd den Merkmaken G, B und H. Dieser ist seit September 2018 ausgestellt. Nun möchten wir den SBA rückwirkend geltend machen. Dazu habe ich dem Versorgungsamt Unterlagen vom Arzt geschickt, welche zeigen, dass unser Sohn bereits kurz nach der Geburt Probleme und Auffälligkeiten hatte. Die Autismus Diagnose haben wir offiziell allerdings erst seit 2016. Nun hat das Amt geantwortet, wir sollen begründen, warum wir eine rückwirkende Feststellung beantragen möchten. Meine Frage ist, wie begründe ich das nun noch?
Reicht es da zu schreiben, dass wir aufgrund steuerlicher Vorteile eine Anerkennung möchten oder

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IrisFinja
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Beitragvon IrisFinja » 27.01.2019, 21:34

Huch, da wurde was verschluckt...
...oder sollte ich weiter begründen, warum wir das möchten? Z.B. das ich nicht arbeiten konnte, da ich unseren Sohn überall hinfahren muss/te ? Er hatte bisher allerdings keinen Integrationsbedarf. Wie kann ich das am besten schriftlich begründen? Hat da vielleicht jemand einen Tip für mich?
Vielen Dank schon mal für eure Mühe!!!😊

kati543
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Beitragvon kati543 » 27.01.2019, 21:46

Hallo,
nein, das ist die „falsche“ Begründung. Du musst begründen, warum du das rückwirkend willst - also welche konkreten Nachteilsausgleiche kannst du JETZT noch RÜCKWIRKEND geltend machen. Du solltest also schreiben, dass du den SBA beim Finanzamt rückwirkend gelten machen und dir dadurch zumindest die finanziellen, behinderungsbedingten Nachteile ausgleichen lassen wirst. Alle anderen Möglichkeiten gibt es nicht. Dein Kind wurde sicherlich nicht von einem Arbeitgeber gekündigt und braucht die rückwirkende Anerkennung wegen dem speziellen Kündigungsschutz. Und rückwirkend Bahntickets zurückgeben und Geld wiederbekommen oder Eintrittsgelder klappt auch nicht ;).
Es sind keine steuerlichen Vorteile, sondern Nachteilsausgleiche.
Viel Glück.
LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)

IrisFinja
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Beitragvon IrisFinja » 27.01.2019, 21:52

Hallo Katrin, ich danke dir für deine schnelle Antwort!
Das ist ein guter Tip, ich hatte bisher nur geschrieben, dass unser Sohn bereits sehr früh behinderungsbedingte Aufälligkeiten hatte. Aber die Begründung mit dem Finanzamt hatte ich nicht vorgelegt.
Dann werde ich das so mal versuchen.
Liebe Grüße, Iris


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