Recht auf einen I-Platz im Kiga?

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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Erica
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Beitragvon Erica » 10.01.2005, 20:36

Hallo Meike,
so, Tee habe ich getrunken... :P

Ich versuche gerade, nicht so viel Panik zu haben, denn noch spekuliere ich ja über ungelegte Eier, denn vielleicht wird Lena ja einen Platz bekommen.
Aber ich mache mir halt doch ziemliche Sorgen...am 26.1. wissen wir mehr...

Einen SBA hat Lena nicht, auf die Idee bin ich noch nie gekommen, daß ihr einer zustehen könnte. Und bisher hat uns auch noch niemand darauf angesprochen, aber wahrscheinlich muß man da von sich aus tätig werden, oder?
Da müßte ich mich mal schlau machen, was man da für Voraussetzungen mitbringen müßte und wofür Lena ihn eigentlich verwenden könnte.

Vielen Dank für Deine lieben Grüße!
Erica

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Beitragvon Erica » 10.01.2005, 21:45

wegen welcher Einschränkungen deines Kindes ist denn die Amtsärztin der Meinung, daß es einen I-Platz braucht


Hallo Lisa,
die Hauptprobleme liegen bei Lenas Wahrnehmungsproblemen, der grobmotorischen Entwicklungsverzögerung von etwa zwei Jahren und der psychischen Probleme.
Sie ist ein sehr ängstliches zögerndes Kind und hat sehr wenig Selbstbewußtsein.
Um klarzukommen braucht sie viel Struktur und Hilfestellung von außen und das ist in einer größeren Gruppe schwierig.
Mittlerweile kommt sie in der kleinen Gruppe bei der Tagesmutter gut klar, aber da sind die anderen Kinder im Alter zwischen 1,5 und 2,5 Jahren, also nicht gleichaltrig oder älter und die Tagesmutter nimmt auch Rücksicht auf Lenas Situation.
Die Amtsärztin hat für Lena einen I-Platz vorgeschlagen, der in einer kleinen Gruppe sein soll, damit sie die Chance hat, sich überhaupt in so einer Gruppe zurechtzufinden. Es gäbe z.B. hier auch einen Kindergarten, der aber die I-Plätze in der offenen Arbeit anbietet, d.h. mit 40 Kindern in der Großgruppe.
Da ist klar, daß Lena keine Chance hätte.

Problematisch ist auch ihre Wahrnehmung gekoppelt mit der motorischen Unsicherheit.
Lena kriegt Panik, wenn es um sie herum lauter ist, wenn es räumlich eng wird, wenn andere sie berühren, wenn andere lebhafter sind, wenn andere sich um sie herum schneller bewegen als ihre Wahrnehmung nachvollziehen kann, wenn andere streiten oder lauter reden bzw. sich aufregen, wenn sich Situationen ändern (sie hatte z.B. monatelang Panik, wenn die Tagesmutter den Kindertisch mittags aus dem Spielzimmer in die Küche brachte, dann brach für sie eine Welt zusammen!), etc....
Sie bekommt Panik, wenn es dunkler wird, im Schwimmbad, im Wald, ...
Sie kann auch noch nicht alleine Treppen rauf und runter. Das lernt sie zur Zeit und wenn sie sich konzentriert und nicht abgelenkt ist, kann sie es auch, wenn wir nur danebenstehen und sie sich am Geländer festhält. Sobald aber noch jemand auf der Treppe ist, achtet sie nicht mehr auf die Treppe und nimmt drei Stufen oder springt auch einfach drauf los oder sie läßt sich fallen.
Wenn ich mir da vorstelle, daß alle Kigas einen Einbau mit Treppen haben...Alleine kommt sie da nicht rauf oder runter und wenn andere an ihr vorbeigehen und sie womöglich auch streifen und berühren, wird sie Panik kriegen und sich fallen lassen. Das kombiniert damit, daß sie kein Schmerzempfinden hat...und halt auch keine Gefahrenbewußtsein...
Mittlerweile hat sie "gelernt", daß sie Treppen runter auf dem Po rutschen kann und rauf halt krabbeln kann, aber sie macht das alles noch nicht automatisch.

Das ist jetzt mal ein Beispiel von vielen gewesen, was sie z.B. im Kiga auf einem Spielplatz probiert, wird sich dann zeigen...

Bis vor etwa einem halben Jahr war Lena aufgrund der unharmonischen Entwicklung und der Probleme noch sehr (auto-) aggressiv und unzufrieden. In letzter Zeit hat sich das ein wenig gebessert, weil sie in der Ergo Fortschritte gemacht hat und wir ihre Rahmenbedingungen ganz auf ihre Bedürfnisse abgestimmt haben.
Wir meiden vieles, wie größere Gruppen und Veranstaltungen, weil sie dann hinterher oft so überfordert war, daß sie sich mehrere Tage übergeben hat, weil sie die Überreizung schlecht regulieren kann.

Das sind halt so die Hauptgründe, sie fängt langsam an, sich zu stabilisieren und mehr zu vertragen, aber ihre Möglichkeiten sind doch sehr beschränkt und alle wollen vermeiden, daß sie in alte Muster zurückfällt, weil sie überfordert wird.

Und daher eben der I-Platz in einer kleinen Gruppe.
Ich hoffe, ihr versteht jetzt besser, worum es bei Lena geht.
Das Wort "Wahrnehmungsstörung" klingt manchmal nach keiner großen Sache, aber im Alltag ist dann doch nicht so leicht.
Wir wollen wirklich niemandem einen Platz streitig machen, der uns nicht zustehen würde, aber Lena braucht noch einen geschützteren Rahmen, zumindest im ersten Kigajahr. Ich habe ja die Hoffnung, daß sie vielleicht nach dem ersten Jahr, wenn sie den Übergang in die Gruppe geschafft hat, ohne I-Platz zurecht kommt. Da weiß ich nun nicht, ob das realistisch ist oder ob ich mir das schöner rede als es wirklich ist...
Mal schauen, was die Zukunft bringt... :P
Liebe Grüße
Erica

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Beitragvon Erica » 10.01.2005, 21:58

Wie man "sein Recht" auf einen I-Platz durchsetzt, ist "ganz einfach" : Antrag stellen, bei Ablehnung Wiederspruch einlegen, und ggf. Klagen. Wenn man Glück hat bekommt man 2 Jahre später Bescheid, das man das Recht auf so einen Platz hat, wenn es eine Gibt, wenn nicht..... nicht.


Hallo Helmut,
hm, so hatte ich mir den Weg eigentlich auch vorgestellt, aber unsere FF hat es uns dann anders erklärt und das verwirrt mich halt schon.
Hier im Landkreis ist es ihrzufolge so, daß man halt die Konferenz abwartet, dann mitgeteilt bekommt, in welchem Kiga man einen Platz bekommen hat (Eltern haben da so gut wie kein Wunschrecht oder so) und dann den Antrag stellt.
Wenn man keinen Platz bekommen hat, könne man keinen Antrag stellen, weil der immer nur für einen bestimmtem Platz in einem bestimmten Kiga gelte.
Und wo kein Antrag, da auch keine Ablehnung und deshalb auch keine Widerspruchsmöglichkeit!
Wir finden diese Vorgehensweise ziemlich merkwürdig.
Wir erklären es uns so, daß auf diese Weise die Statistik hier im Kreis natürlich klasse aussieht, denn wenn es keine Anträge gibt, die abgelehnt werden müssen, sieht es immer so aus, als ob der Bedarf gedeckt ist. Was ja nicht stimmt, denn den Eltern wird ja von der FF gesagt, daß sie keinen Antrag stellen können, weil sie keinen Platz haben und halt noch ein Jahr warten müssen.
Das ist uns ja letztes Jahr passiert und da haben wir auch nichts gesagt, weil Lena erst 3,5 Jahre war.
Kann ich denn einfach einen Antrag auf Integration stellen, ohne einen Platz in Aussicht zu haben? Damit ich Widerspruch einlegen könnte? Nur mal theoretisch gedacht...
Fragen über Fragen...
LG Erica

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Beitragvon dieMeike » 10.01.2005, 22:27

Hallo,

wenn ich das hier alles lese, weiß ich nicht ob ich heulen oder vor Wut in den Laptop beißen soll.

Kinderbetreuung egal ob Regel oder I ist in vielen Bundesländern einfach nur eine Katastrophe. Von gelebter Integration im Bereich (Klein)Kinderbetreuung ganz zu schweigen.

Dagegen schwelge ich hier ja geradezu im Luxus Gefahr zu laufen, daß Neis sofort einen Platz in einer I-Einrichtung bekommt, wenn wir für den Regelkindergarten den er besucht Einzelintegration oder auch nur einen I-Helfer beantragen.

Und das obwohl SPZ, Frühförderstelle und Amtsärztin durchaus die Entwicklung als sehr positiv beurteilen. Aber in Zeiten leerer Kassen nimmt hier die Stadt den Weg des geringsten Verwaltungsaufwandes.

Neis hat seit dem 14 Lebensmonat seinen festen Platz im Kinderhaus mit einigen Unterbrechungen. Und ehrlich gesagt bin ich wirklich froh eine optimale Betreuung für ihn gefunden zu haben um wieder arbeiten zu können und auch Neis gerecht zu werden.

Und in diesem Punkt bin ich froh im Osten der Republik zu leben...

Liebe Grüße Meike
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der Große, an der Grenze zur leichten Schwerhörigkeit ADS und LRS

Der Kleine, Muskelhypoton,
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"Nicht behindert zu sein, ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das uns jederzeit genommen werden kann."

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Beitragvon Helmut » 10.01.2005, 22:39

Hallo Erica,

ja, da kommen einige Fragen zusammen. Wenn man es "richtig" machen will, muß man einen Antrag auf einen I-Platz... wegen der Zeit die seine Bearbeitung mit Klagen und co. braucht... quasi am selben Tag stellen, an dem man von der Behinderung seines Kindes erfährt. Da das aber widerum viel zu früh ist, um effecktiv entscheiden zu können, was für eine Einrichtung die richtige ist, und die begehrten I-Plätze dann auch noch knapp sind, gehts halt rund wenn die Entscheidung ansteht.

Um eine Entscheidung in eurem Sinn zu erreichen müßtet ihr der entscheidenden Stelle im Grunde nur 2 Dinge mitteilen. Zum einen Fachärztliche Stellungnahmen zur Belastbarkeit, und Stellungnahmen von normalen Kindergärten, die eine aufnahme wegen der Behinderung ablehnen. Anhand solcher Unterlagen könnten eure Erfolgsausichten steigen. Der Haken an der Sache ist jedoch, das man solche Unterlagen auch so deuten kann, das dein Kind eher einen Platz in einem "Sonderkiga" als einen I-Platz braucht, und man euch ruhigen Gewissens "in die Wüste schickt", wenn ihr den nicht wollt.

Beim lesen der Beschreibung deiner Tochter hatte ich den Eindruck, das ein Kiga mit der kleinst möglichen Gruppenstärke in grunde das beste wäre. Das wäre ein "Sonderkiga... Heilpäd. o.ä. . Wenn es so eine Einrichtung bei euch gibt, solltest du sie dir ansehen, bzw. deine Tochter ein paar Tage zur Probe da verbringen lassen, und dananch entscheiden was ihr in Sachen I-Platz tut.

:-) Helmut.
Vater von Sonja, 22.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert.

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Beitragvon Tobias » 10.01.2005, 22:54

Hallo Erica,

ich kenne ein wenig die Situation (wenn auch nur ein wenig...) und es ist in unserem Nachbarstadtteil Wentorf sicherlich nicht einfach!

Ich frage mich gerade, wer hiermehr zu sagen hat?

Das einzig klare ist, daß Lena einen I-Platz braucht, zumindest für das erste Jahr. Das sagen ihr Kinderarzt, die Klinikärztin, die Ergo und die Amtsärztin


Vielleicht ist es ein Tipp, wenn ich Dir rate, von allen "Befürwortern" ein kurzes Schreiben aufstellen zu lassen, in dem die Situation kurz und sachlich erklärt und somit befürwortet wird. Außerdem würde ich im Zweifelsfall alle Beteiligten mit der FF-Frau telefonieren lassen (ich habe so ein Treffen Ende Januar in einem KIGA in HH-Bergedorf...) und die einzelnen persönlich mit der FF-Frau sprechen lassen.

Das ist das, was ich tun würde und es ist - wenn ich es richtig gelesen habe - noch ein wenig Zeit bis dahin.

Lieben Gruß, Tobias

P.S.: Lass den Kopf nicht hängen, es wird irgendwie klappen!
Tobias Bergerhoff / Kinderphysiotherapeut

Physiotherapie bei Hüftreifungsstörungen
http://www.kinderhueftdysplasie.info
Physiotherapie in Indien - ein persönlicher Erfahrungsbericht
http://www.patengemeinschaft.de/seiten/projekte/COC/images/a_pt_09_08_magazin01.pdf
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meine Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic452.html

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Beitragvon Sabine » 11.01.2005, 12:38

Hallo Erica,

in Jan-Pauls Kindergarten (Heilpäd.) gibt es eine Gruppe, in der Kinder mit Wahrnehmungsstörungen besonders intensiv gefördert werden. Diese Gruppe wäre für deine Tochter bestimmt ideal! Schade, dass es so eine Gruppe bei euch nicht zu geben scheint.
Ansonsten finde ich den Tipp von Tobias super und würde es auch so machen.
Als Jan-Paul in den Kiga kam, haben seine Frühförderin, die Krankengymnastin und der Kinderarzt je einen Bericht über Jan-Pauls Persönlichkeit und Entwicklungszustand angefertigt. Diese Berichte wurden dann den Betreuern in der Kiga-Gruppe übergeben, sodass sie sich auch ein gutes Bild über unser Kind machen konnten.
Gestern hat unsere ehemalige Frühförderin Jan-Paul im Kiga besucht und lange Gespräche mit den Betreuerinnen geführt. Über Fördermöglichkeiten, Tagesstruktur - eben alles rund um die Förderung von JP im Kindergarten. Ich finde diesen Austausch ganz toll!!

Lieben Gruß,
Sabine
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Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
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Beitragvon Kati » 11.01.2005, 13:02

Hallo Erica
ich bin zwar neu hier aber darf ich dich mal fragen in welchem Landkreis ihr wohnt? Wir wohnen im Kreis Stormarn und ich habe Julia damals in unserem Regelkindergarten für einen I-Platz angemeldet und gleichzeitig in einem Integrationskindergarten.In dem Integrationskindergarten in dem Jule dann zum Glück einen Platz bekommen hat war es so das anhand der Arztberichte entschieden wurde welches Kind den Platz am dringensten braucht.
Ich drücke dir die Daumen das ihr ganz schnell die beste Lösung für eure Maus findet.
Liebe Grüße Kati

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Beitragvon Erica » 11.01.2005, 15:07

Hallo Meike,
nein, nicht in den Laptop beißen, trink lieber noch ein Tässchen Tee... :P

Freu Dich lieber, daß anscheinend bei Euch die Betreuungssituation besser zu sein scheint.
Hier in Schleswig-Holstein hingegen ist Kinderbetreuung eine ziemliche Katastrophe, es gibt nicht genug Kiga-Plätze, schon gar nicht 6-8-Stunden-Plätze und Krippen gibt es hier im Umkreis überhaupt nicht!
Wir haben mal Kommunalpolitiker auf dieses Problem angesprochen, als hier eine Stadtteilbegehung war und da haben die uns allen Ernstes ins Gesicht gesagt, daß eine bessere Betreuung politisch nicht gewollt ist! Die Mütter sollen doch lieber zu Hause bleiben und die Kinder selber betreuen und wenn man eben unbedingt arbeiten WOLLE, dann könne man doch eine andere Mutter, die man auf dem Spielplatz kennenlernen würde fragen, ob sie das Kind nehmen wolle...
Muß ich noch mehr erzählen??
Wenn man dann noch mit einem besonderen Kind kommt, kann man sich die Begeisterung vorstellen, oder?
Naja, mit einem kinderfreundlichen Land hat das nicht wirklich viel zu tun... :?
Liebe Grüße
Erica

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Beitragvon Erica » 11.01.2005, 15:26

Hallo Kati,
wir wohnen im Kreis Herzogtum Lauenburg und zwar in Wentorf.
Wenn ich die Straße in die eine Richtung runterlaufe, bin ich in Hamburg =neues Bundesland, also Kindergartenmäßig nichts zu machen, und wenn ich in die andere Richtung laufe lande ich in Reinbek =Kreis Storman=anderer Kreis, also auch nicht möglich... :(
Es sei denn, daß unser Kreis uns keinen Platz anbieten kann, dann müßten sie uns -glaube ich jedenfalls- eine Platz in einem anderen Kreis bzw. Bundesland bezahlen. Aber der muß dann auch erst mal gefunden werden und darf auch erst an uns vergeben werden, wenn alle anderen Kinder des jeweiligen Kreises versorgt sind...
Von den anderen Kreisen bzw. aus HH weiß ich, daß die Vergabe der Plätze direkt mit den Kigas getroffen wird, da haben die FF gar nichts mit zu tun, nur bei uns ist das anders...
Wir sollen die Kinder ja auch erst im Kiga anmelden, wenn wir nach der Konferenz wissen, daß sie den Platz bekommen hat, solange sollen wir keinen Kontakt zu den verschiedenen Kigas aufnehmen...
Habe ich natürlich nicht gemacht, ich will ja wissen, was es für Einrichtungen sind und da die Kiga-Leitungen auch auf der Konferenz sind, wollte ich, daß sie Lena vorher kennen und sich evt. auch für sie einsetzen können.
Mal schauen, was noch so passiert...
Aber komisch finde ich es schon...
Liebe Grüße
Erica
P.S. Wo genau wohnt Ihr denn, falls Du es schreiben magst?


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