Pflegegrad trotz Schule und HPT?

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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Andrea-Theresa
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Pflegegrad trotz Schule und HPT?

Beitragvon Andrea-Theresa » 22.01.2019, 22:31

Hallo,

ich habe mal eine Frage wie es sich mit dem Pflegegrad verhält, wenn unsere Tochter, jetzt 6 Jahre, zum kommenden Schuljahr in eine Körperbehindertenschule mit HPT kommen soll.
Sie wäre dort von 8 bis 16 Uhr zzgl. 2 Std. tägl. Fahrtzeit.
Ihre Therapien, Physio und Ergo bekommt sie dort am Nachmittag.

Im September haben wir die erste Wiederbegutachtung nach zwei Jahren.

Wird dann der Punkt mit den Therapien mit Null bewertet? Da ich sie ja dann nicht mehr zu den Therapien fahren muss.

Das wüsste ich gerne mal.

Vielen Dank für eure Antworten.

Viele Grüße
Andrea mit Theresa, *15.06.2012, Spastische Diparese und Sonnenschein

und Lukas, *07.03.2010, alles normal

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JohannaG
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Beitragvon JohannaG » 22.01.2019, 23:15

Hallo Andrea,

diese Therapien zählen für den Pflegegrad auch mit. Trotz Schule!

Liebe Grüße, Johanna
Johanna, *73, Morbus Bechterew;
C., (w), 11/2004, adoptiert, FASD, Bindungsstörung, lernbehindert, juvenile Polyarthritis;
J. (m) 01/2008, adoptiert, ADHS; Depressionen und ???,
M. (w) 01/2012 FG bei 23+6 SSW, Kleinwuchs, GÖR, Nahrungsmittelallergien, leichte ICP, Schielen, Weitsichtigkeit, allg Entwicklungsverzögerung

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Beitragvon IlonaN » 23.01.2019, 08:10

Mir hat der MDK mal gesagt das es nicht wichtig ist wer pflegt oder zur Therapie begleitet sondern das das Kind Pflegebedürftig ist und Pflege braucht. Bei den Rentenpunkten sieht das natürlich dann anders aus.
Ich 1961 Ösophagusatresie
Großfamilie mit leibl.Kindern/Ado-Kind und Pflegekindern

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Beitragvon JohannaG » 23.01.2019, 08:16

Meine Mädchen gehen beide in eine KB-Schule mit HpT. Hat bei beiden weder am Pflegegrad noch an den Rentenpunkten etwas geändert.
Gruß, Johanna
Johanna, *73, Morbus Bechterew;

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kati543
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Beitragvon kati543 » 23.01.2019, 13:11

Hallo,
für den Pflegegrad selbst ist es unerheblich. Da wird ganz sturr Modul für Modul durchgegangen.
Für die Rentenversicherungspunkte ist es natürlich nicht unerheblich, jedoch zählen heute die Stunden ganz anders als zu Zeiten der Pflegestufe. Zu Zeiten der Pflegestufe hatten mir die Gutachter immer nur 8 Stunden für meinen Ältesten anerkannt - jetzt wurden mir (trotz Ganztagsschule) 35 Stunden anerkannt. Du musst auch bedenken, dass du nur verhältnismäßig wenig Stunden brauchst für die Versicherung. Hier gilt ja quasi das Alles oder Nichts-Prinzip. Du pflegst ja dein Kind ganztags immernoch an allen Tagen außer den Schultagen - und das sind eine Menge Tage. Daher hat das auf die Rentenversicherung bei den allerwenigsten einen Einfluss.

Ich habe mir angewöhnt, den Gutachtern den Stundenplan der Kinder zu geben. Den Rest sollen sie sich ableiten oder fragen. Meine Kinder haben Mo-Do exakt 7h45min Unterricht und am Fr etwas weniger. Klar müssen sie auch irgendwie in die Schule kommen. Allerdings bringen wir sie meistens. Man muss Gutachter nicht noch mit tiefster Absicht darauf stoßen, wie lange die Kinder zu Hause weg sind.

LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)

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Beitragvon Sanne in München » 23.01.2019, 19:50

außerdem gibt es ja auch genug Tage ohne Schule: Ferien, Feiertage, Kranktage....
Viele Grüsse

Sanne

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und Klein-Sohn (2005) GM-Epilepsie - nicht mehr ketogen

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Beitragvon Andrea-Theresa » 23.01.2019, 22:45

Vielen Dank für die Infos!
Da weiss ich jetzt bescheid.

Viele Grüße
Andrea mit Theresa, *15.06.2012, Spastische Diparese und Sonnenschein



und Lukas, *07.03.2010, alles normal


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