Offene Kitaposten, Kita droht mit Kündigung

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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MamavonNoelia
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Offene Kitaposten, Kita droht mit Kündigung

Beitragvon MamavonNoelia » 22.01.2019, 18:51

moin,
stecken gerade in einer blöden situatuon.
letztes jahr kam es dazu das unter einigen umständen das geld egtwas knapper war und für die kostenüpbernahme der kitaa übers jugendamt war es immernoch 7 euro zuviel.
wir konnten daher also 3 monate nicht bezahlen.
dkiese posten sind noch offen und wir versuchen dies schon durch raten zu begleichen und haben auch so 20-30 euro im monat angeboten, mehr ist zu den eh schon hohen kitagebühren einfach nicht drin.
nun miente der träger (DRK) das die szu wenig sei und die offenen posten bis kitaaustritt bezahlt sein müssen.
sie ist jetzt das letzte jahr vor der schule im kindergarten und geht im augist dann raus da schule.
nur da die posten auf etwa süber 6-700 eiro sind möchte die kita gerne 100 euro zu den regulären kitakosten.
das ist aber für uns einfach nicht machbar immerhin haben wir noch andere ausgaben und etwa szum leben brauchen wir auch noch....
nun wurde uns aber angedroht wenn die posten sich nicht bald verringern werden wir den platz verlieren.
ohne kita aber auch nicht weiter arbeiten und sie ist ja ein so genanntes intergrationskind alsp soe ist demnach zwingend auch auf die extra förderung angewiesen.
auch dachte ich immer dass das letzte kitajahr vor der schule so eine art pflichtjahr ist?
auch haben wir leider keine kostenlose kita ab vorshcule wie es eventiell bei anderen bundesländern ist lediglich 70 euro weniger zahlen wir im letzten jahr das sind aber iummernoch fast 190 euro. danals hatb die kita 265 gekostet davon sind die posten leider auch offen.

andere kitas um umkreis haben jetzt auch nix mehr frei also eine alternative gibts leider nicht.

jemand einen tipp?

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kati543
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Beitragvon kati543 » 22.01.2019, 20:25

Hallo,
wenn es bei euch finanziell wirklich absolut gar nicht mehr machbar ist, würde ich mich an Familie/Freunde wenden und ggf. mal zur Schuldenberatung gehen, bevor es zu arg wird.
Habt ihr schon mal eure gesamten Finanzen optimiert? Also Kredite ggf. umgeschuldet, sinnlose Versicherungen gekündigt, beim Finanzamt Freibeträge geltend machen und die Steuerklassen optimieren. Vielleicht könnt ihr auch auf dem Flohmarkt oder im I-net etwas verkaufen. Das reicht manchmal auch schon.

So wie ich dich jetzt verstanden habe, ist es euch auch jetzt nicht möglich, den eigentlich vollen Betrag zu zahlen. Die minimale Rückzahlung klappt nur, weil derzeit der Beitrag wegen dem Vorschuljahr etwas geringer ist. Ihr plant ja nur 1/3 des „Ersparten“ zurückzuzahlen. Die Angst der Kita kann ich da schon verstehen. Das ist eine „Milchmädchenrechnung“, die nicht aufgehen kann, es sei denn ihr erwartet eine echte Besserung eures Einkommens in nächster Zeit.
Glaubst du denn, dass sich eure finanzielle Situation ab Schulbeginn verbessern wird? Soweit ich mich erinnere, werden die Ausgaben ab Einschulung eher mehr statt weniger.
Das letzte Kigajahr ist keine Pflicht in Deutschland.
LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
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D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)

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Tanja2014
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Beitragvon Tanja2014 » 22.01.2019, 21:08

Hallo,

welches Bundesland seid Ihr denn. In den allermeisten Ländern sind die Kita-Kosten ja sozial gestaffelt (richten sich nach dem Haushaltseinkommen). Wenn Du schreibst, dass Ihr jetzt nur ca. 20 Euro zusätzlich zahlen könnt, im letzten KiGa-Jahr aber die 70 Euro mehr kein Problem waren, dann scheint Ihr ja jetzt grundsätzlich pro Monat weniger Einkommen zu haben. Dann solltet Ihr das an die Stelle melden, die die Beiträge von Euch einzieht und fordern, dass Euer Beitrag neu berechnet wird. (Zwischen 190 Euro und "das Jugendamt zahlt alles" gibt es doch vermutlich noch mindestens eine Abstufung?!)

Wir müssen hier (NRW) jedes Jahr unseren Steuerbescheid einreichen, da wird dann im Nachhinein nochmal geprüft, ob die Zahlungen im vergangenen Jahr in der richtigen Höhe geleistet wurden. Das hilft natürlich nix, wenn Ihr nur drei Monate lang höhere Ausgaben hattet als sonst (aber selbst dann tauchen die ja vielleicht t.w. auch im Steuerbescheid bei den außergewöhnlichen Belastungen auf).

Dann finde ich es etwas merkwürdig, dass der Träger Euch darauf anspricht. Normalerweise ist es doch so, dass die Eltern ihre Beiträge an die Stadt zahlen und die Stadt finanziert die Kitas. Direkte Zahlungen von den Eltern an die Kita kenne ich nur von privaten Kitas. Mit wem habt Ihr denn diese Ratenzahlung vereinbart? Habt Ihr dazu einen schriftlichen Bescheid bekommen?

Und wenn man davon ausgeht, dass Ihr das Geld der Stadt schuldet, dann bringt ja auch ein Kita-Wechsel nichts, da die öffentlichen Kitas ja in der Regel alle von der Stadt (mit)finanziert werden.

Vielleicht solltest Du mal bei der Stelle anrufen, die auf Eurem Elternbeitrags-Bescheid genannt ist und da mal in aller Ruhe klären, was los ist, und wie man es lösen kann.
Viele Grüße
Tanja
mit B. (*2012) - Extremfrühchen, spastische ICP beinbetont GMFCS Level 1
und Wirbelwind (*2013)

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Beitragvon tanja_he » 22.01.2019, 21:59

Hallo ,

der DRK ist ja ein verhältnissmäßig kleiner Träger,
und ich arbeite ebenfalls bei einem kleinen Kitaträger.

Wir sind als Träger schlichtweg daraufangewiesen
das die Elternbeiträge bezahlt werden.

Und auch wir drohen mit Platzkündigungen
bisher haben wir es auch schon mehrfach so gemacht das Kinder nicht kommen durften bevor nicht der größte Teil bezahlt war.

Und überleg mal selber wenn ihr noch 600-700 Euro bezahlen müsst,

dann bezahlt ihr da wenn ihr so abbezahlt wie gerade 20-24 Monate.

Ideal ist das auch für euch nicht.

Den sicherlich kommen mit der Einschulung,
doch auch wieder Kosten auf euch zu.

Ich würde mir Hilfe suchen, welches Bundesland seit ihr den?

Vielleicht reicht es bei euch ja für Wohngeld?


Bei uns gibt es auch bei der Stadt jemanden der für die Kitas zuständig ist und die auch bei finanziellen Engpässen mit einem nach Lösungen sucht.

Liebe Grüße Tanja

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Beitragvon FranziF » 23.01.2019, 00:57

Vielleicht kann euch auch eine Stiftung die Kosten erstmal auslegen oder sogar den ausstehenden Betrag ganz übernehmen?

Liebe Grüße
Ich (1996)
Ehlers Danlos Syndrom, Myasthenia Gravis (IIb), Allergien & UV, versch. Augenerkrankungen, Hashimoto, AVWS
siehe meine Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic120256.html

joris
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Beitragvon joris » 23.01.2019, 08:40

Hallo,

ich kann deinen Abzahlungsvorschlag von 20-30 Euro nicht nachvollziehen. Wenn ihr noch nicht mal die "eingesparten" 70 Euro, dank reduzierter Gebühr, abzahlen könnt, dann kann ich einerseits den Kindergarten verstehen, der sich auf die sehr geringe Rate nicht einlassen möchte, andererseits scheinen die Umstände "wo das Geld etwas knapper WAR" euch ja bis heute noch sehr zu belasten, eine Verbesserung ist ja offenbar ausgeblieben. Früher habt ihr die ganzen 265 Euro tragen können, heute nur noch 20-30 Euro. Bei einem so radikalen Einschnitt könnt ihr sicher finanzielle Unterstützung bekommen (Zuschlag zum Kindergeld, Wohngeld etc.). Eine Schuldnerberatung wäre sehr sinnvoll, oft gibt es auch kurzfristige, unbürokratische Hilfe von Kirchengemeinden, Fördervereinen und Stiftungen, dann wäre zumindest das Kindergartenproblem gelöst. Wäre ein (zusätzlicher) Minijob eine Möglichkeit, euer Einkommen dauerhaft zu verbessern?
Alles Gute für euch!
Joris

HannahKillian
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Beitragvon HannahKillian » 23.01.2019, 08:58

Hallo,

ihr solltet auch unbedingt mit der Kita im vernünftigen, sachlichen Gespräch bleiben.

Das ist wichtig, sonst denken die, ihr lasst die Angelegenheit halt irgendwie "schleifen". Im Gegenzug schicken die euch dann womöglich den Gerichtsvollzieher und dann wird's für euch aber erst richtig schwierig. Deswegen: holt euch aus den vielen Vorschlägen hier entsprechend Hilfe in Form von Beratung und unterbreitet der Kita dann einen vernünftigen und für euch dauerhaft tragbaren Rückzahlungsvorschlag.

"Abwarten" bringt nix und wird über kurz oder lang schief gehen... dann fangen die Probleme aber erst richtig an und das solltet ihr schon vermeiden. Man kann alles hinkriegen, aber dazu muss man mit den Leuten reden - auch wenn's unangenehm ist.

Nur Mut, ihr schafft das schon! Alles Gute für euch!

Hannah
"Aufgeben?'" Komisches Wort, kenn ich gar nicht...

Meine Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewtopic ... hannah+icp

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Kati_Li
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Beitragvon Kati_Li » 23.01.2019, 11:04

Hallo MamavonNoelia,

die Kita-Rahmenbedingungen sind sehr komplex geregelt. Das Land, der Kreis, die Kommune und der Träger haben alle was dazu beizutragen, deswegen gibt es keine einheitliche Regelung. Eine Kitapflicht gibt es meines Wissens nirgends. Vereinzelt gibt es gebürenfreie Kitas, gebürenfreies letztes Kitajahr oder Querfinanzierung von Kitagebühren über Bildungs-und Teilhabepakete o.ä.

Die Träger hat natürlich Angst, dass er auf den Kosten für die aufgelaufenen drei Monate sitzen bleibt, sobald das Kind in die Schule kommt. Deren einziges Druckmittel ist, mit der Kündigung zu drohen.

Um das abzuwenden solltet ihr mindestens bei der jetzigen Rate bleiben und auf jeden Fall aktiv das persönliche Gespräch mit den Zuständigen beim Träger suchen.

Darüber hinaus gibt es evtl noch Gelder die euch zustehen könnten.Ich denke da an Wohngeld, austockendes ALG II, vlll. auch ein ALGII-Darlehen... Dazu gibts Sozialberatungsstellen, die sich mit diesen Dingen auskennen.

Ich bin selbst pädagogisch tätig und habe bisher noch nie erlebt, dass Kinder rausgeworfen wurden, deren Eltern sich wirklich um eine Lösung bemühen!(Allerdings schon bei Kindern von Eltern, die versuchen das Problem auszusitzen.)

Alles Gute, ihr schafft das schon!
Jeder neue Tag ist ein Geschenk, ganz egal welche Farbe der Himmel hat, der über dir hängt. -Matze Rossi

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Beitragvon MamavonNoelia » 23.01.2019, 16:15

nein wir bekokmmen nix mehr da wir zu viel verdienen fallen gerade aus dem satz von alg2 und wohngeld bekommen wir nicht da unsere miete zu gering ist etc alles schon versucht.
es kam nur daher weil die kita kosten übernahme nicht übnernommen wurde und wir wussten das vorher nicht aber wir sind 7 euro über den satz.
andere kredite haben wir nicht auch keine unsinnigen vers.

und einschlungskosten das übernehemn verwandten oder spendieren auch wären das keine 700 euro.
es geht darum das wenn sie aus der kita raus ist diese gebühr wegfällt und das wäre dnan die gebühr die als rate bezahlrt werden könnte denn uim gegensatz zur kita braucht man für die schule nämlich nix bezahlen.

auch habe ich selber um raten beim träger gebeten ich habe also nicht gewartet bis er auf mich zugekommen ist.

des weiteren finde ich es sowieso ein unding wieso die regelungen so unterschiedlichin den bundeskländern gerehelt ist in einigen ist ab dem 3. kita jahr alles kostenlos bei anderen sobald mein einen i platz hat zahnlt das der staat etc das ist alles total unterschiedlich.
denn nur wiel sie diesen i platz braucht muss sie ja vollzeit nehmen der eben deswegen teurer ist man bleibt also sozusagen auf den mehrkosten sitzen.

desweiteren kommt noch dazu das ab 2020 die kitaplätze dann endlich kostenlos werden sollen, supi hilft uns nun aber echt wenig.

@kati-Li: welche rate? die angebeogtenen 30 euro sorry nicht 20 möchte der träger ja nicht meinst du einfach trotzdem zahlen um die zahlungs willigkeit zu bekunden?

gibt es nicht die möglichkeit diese mehrkosten beim sozialamt zu beantragen? sind ja auch extra kosten durch den besonderen förderbedarf wie fahrdienst etc?

als unser sohn noch zur kita ging war das thema egal da hatten wir noch alg2 und da hat es eh das jugendamt überneommen da hat man einige dinge irgendwie einfacher finde ich.

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Ainslie2009
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Beitragvon Ainslie2009 » 23.01.2019, 17:32

Das Sozialamt übernimmt es nicht weil es sind deine Schulden. Fahrtkosten sind keine Schulden. Du kannst doch zumindest 265 € weiterhin zahlen, dann baust du monatlich 75 € ab und die 25 € zu den geforderten 100 € also darauf kann es nun nicht mehr ankommen. Da spart man an einer anderen Stelle was ein. Man kann auch als Eltern von besonderen Kindern nicht erwarten dass der Staat immer alles zahlt.
Arlett 8/78 starke Störung der Grob- und Feinmotorik, Sehstörung (GdB 50) mit Marc Fabian 7/07 ADHS, GdB 50, PG 3 und Ainslie Lucy 5/09 Kombinierte Entwicklungsstörung, ADHS, Atypischer Autismus, AVWS, Sprachentwicklungsstörung, Epilespie, GdB 60 mit Mz. H, B, PG 3


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