Anfallsfreiheit - Medikamente - Lebensqualität

Hier geht es um Epilepsie und die Behandlung verschiedener Epilepsie-Formen mit Medikamenten.

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lisa08
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Anfallsfreiheit - Medikamente - Lebensqualität

Beitragvon lisa08 » 22.01.2019, 13:58

Hallo zusammen,

ich weiß dass die Überschrift etwas schwammig klingt, aber mir ist auf die schnelle nichts konkreters eingefallen. Ich würde gerne von euren Erfahrungen bzgl. therapieschwierigen/resistenten Epilepsien und der "Lebensqualität" hören. Bei mir ist es so, dass mein Neurologe mich (mit symptomatischer/therapieschwieriger Epilepsie mit häufigen fokalen Anfällen) unbedingt anfallsfrei bekommen möchte und dementsprechend die Medikamente dosiert. Allerdings reagiere ich darauf paradox, in hohen Dosierungen kommt es zu einer Anfallshäufung und ich leide oft unter Nebenwirkungen, welche die Psyche betreffen. Nun habe ich nach einer schlimmen Phase mein Vimpat wieder etwas herunterdosiert und fühle mich - trotz Anfällen - wieder viel besser von der Psyche her. Meine Stimmung ist besser und mein Gedächtnis auch und die Anfälle sind auf das niedrigste Pensum (5-8 im Monat) heruntergegangen. Mein Neurologe argumentiert natürlich, dass Anfallsfreiheit oder zumindest eine Reduzierung der Anfälle erstrebenswert ist. Wie seht ihr das? Habt ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Anfallsfrei war ich übrigens unter noch keinem Medikament, Vimpat ist aber das bisher verträglichste.

LG,
Lisa
Selbstbetroffen: Faktor VII-Mangel, heterozygote Faktor V-Leiden-Mutation, von-Willebrand-Syndrom (Typ 1), strukturelle Epilepsie, Autismus, SBA 80 GdB

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