Übergang Schule Beruf

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

Moderator: Moderatorengruppe

lisa schrenk
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1888
Registriert: 02.06.2009, 16:39
Wohnort: Bad Münstereifel

Beitragvon lisa schrenk » 23.01.2019, 15:43

Hallo ihr Lieben,

KAoA Star ist für Kinder im Gemeinsamen Lernen. Ansprechpartner sind die Kommunalen Koordinierungsstellen der Städte und Kreise. Diese sind entweder im Schulamt angesiedelt oder laufen extra. Im Kreis Euskirchen z. B. bei der Kommunalen Bildungs- und Integrationszentrum.

UND KAoA ist in NRW verpflichtend. Ansonsten würde ich auch den Integrationsfachdienst ansprechen und viele Praktika machen. Es gibt auch eine tolle Broschüre für Arbeitgeber von der Handwerkskammer.
https://www.zdh.de/fachbereiche/bildung ... schen.html

Gerade im Handwerk gibt es auch abgespeckte Ausbildungen. Vielleicht ist ja was für sie dabei.

Bei Berufsberatern muss man auf diese Praktikerausbildungen bestehen. Die wollen lieber alle in die WfbM stecken - ist einfacher für sie. Also: Lass dich nicht bange machen.

Liebe Grüße und viel Erfolg

Lisa
Botho (1962), Lisa (1965), Freya (2007)
Sie ist stark entwicklungsverzögert und hat Pseudo Lennox. Sonst ist sie ein liebes, fröhliches Kind, das uns viel Freude macht.

Werbung
 
Filiz2004
Neumitglied
Neumitglied
Beiträge: 2
Registriert: 22.01.2019, 10:28
Wohnort: Meerbusch

Beitragvon Filiz2004 » 24.01.2019, 11:00

Oh Mann,

vielen lieben Dank für die ganzen Antworten :) Das mit dem Praktikum sollte ich vielleicht wirklich in Angriff nehmen. Sie hat bereits eins in einer Förderschule gemacht. Hat geholfen, die Kinder in den Ferien zu betreuen. Nun gut, sie hat am Ende etwas Tische gewischt, Sachen hin und her getragen und war immer heilfroh, wenn ich sie abgeholt habe. Sie hatte vor einigen Kindern einfach zu viel Angst.
Außerdem kam die Frage nach den Stärken. Nun ja... sie ist sehr redegewandt. Wenn man sich mit ihr unterhält, ist ein Defizit nicht auszumachen. Nur bei der Umsetzung von Dingen tut sie sich schwer, weil sie Zusammenhänge nicht versteht. Die Fähigkeit zur Problemlösung ist bei ihr leider auch wenig ausgeprägt. Ich stehe daher auch vor der Frage, was für Praktika für sie überhaupt in Frage kommen.
Auch vielen Dank lisa schrenk für den Hinweis der Broschüre von der HWK. Werde sie mir in jedem Fall ansehen.
Ich danke Euch noch einmal sehr für Eure Kommentare!
LG
Filiz

Sanne1411
Neumitglied
Neumitglied
Beiträge: 3
Registriert: 23.01.2019, 13:32
Wohnort: Ahaus

Beitragvon Sanne1411 » 24.01.2019, 11:03

STAR bietet noch mal besondere Unterstützungsmöglichkeiten, die es im "normalen" KAoA nicht gibt. Es gibt auch noch weitere Möglichkeiten, auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, als die Fachpraktikerausbildungen (theoriereduzierte Ausbildungen). Ich würde mich auf jeden Fall beim IFD beraten lassen. Wenn noch Fragen sind, gerne PN.

Iris15
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 870
Registriert: 06.06.2008, 22:10
Wohnort: NRW

Beitragvon Iris15 » 24.01.2019, 15:37

Hallo Lisa, na Du! :D

....ist in NRW verpflichtend.... Ja das wäre ja was gewesen. Aber an unserer (Inklusions-)Schule gab es das auf jeden Fall nicht. Leider.

LG
Iris
Sohn mit ideophat. generalisierter GM-Epi

r.bircher
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 745
Registriert: 12.09.2005, 09:17
Kontaktdaten:

Beitragvon r.bircher » 24.01.2019, 22:12

Hallo

Wäre Marketing/Kommunikation da was für sie. Das Lösungsorientierte Arbeiten ist natürlich auch Übungssache. Behinderte lernen das oft nur begrenzt, da ihr Umfeld die Probleme für sie löst. Und meine Erfahrung ist, dass die typischen Anlaufsstellen für Behinderte keine Hilfe sind. Denn die werden dich in Richtung Werkstatt drängen.

Gruss Raphael
-------------------------------------------------------------------
Meine Vorstellung
Mein Blog
100m Sprint in Regensdorf (CH)

lisa schrenk
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1888
Registriert: 02.06.2009, 16:39
Wohnort: Bad Münstereifel

Beitragvon lisa schrenk » 25.01.2019, 16:51

Hallo Iris,

alles ok bei euch?

KAoA-Star: Mit Beginn des Schuljahrs 2017/2018 haben Schülerinnen und Schüler mit (Schwer-) Behinderung und/oder Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung, Körperliche und motorische Entwicklung, Hören und Kommunikation, Sehen, Sprache die Möglichkeit, die KAoA-STAR-Berufsorientierungselemente zu nutzen, die sie entsprechend ihrer individuellen Bedarfe beim Übergang in den Beruf unterstützen.

Es kann also sein, dass bei euch das noch nicht verpflichtend war.

LG Lisa
Botho (1962), Lisa (1965), Freya (2007)

Sie ist stark entwicklungsverzögert und hat Pseudo Lennox. Sonst ist sie ein liebes, fröhliches Kind, das uns viel Freude macht.


Zurück zu „Erwachsen werden: Leben, Arbeit, Wohnen“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste