Helios Klinik Hattingen

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RachelK
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Helios Klinik Hattingen

Beitragvon RachelK » 21.01.2019, 20:46

Hallo zusammen.
Ich brauche mal wieder euren Erfahrungsschatz.
Und zwar steht bei unserem Sohn in diesem Jahr eine "multi-level" OP an.
Betrifft Oberschenkel/Hüfte, Knie, Wadenmuskel, Fuß.
Danach soll natürlich eine Anschluss-Reha erfolgen. Nun wurde uns die Reha-Klinik in Hattingen genannt.
Kann mir jemand etwas darüber berichten?
Liebe Grüße, Rachel
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht

Ich mit unserem Sonnenschein (2011):

beinbetonte spastische ICP mit starkem Willen, der mich manchmal in den Wahnsinn treibt! ;-)
Läuft am posterior walker und an 4-Punkt-Stützen -
der tolle Aktivrolli dient nur zu Dekorationszwecken

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Kerstin FF
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Beitragvon Kerstin FF » 21.01.2019, 20:55

Hallo Rachel,
ich war vor einem Jahr mit meinem Sohn in Hattingen.
Grundsätzlich ist es einfach wie überall - die Qualität der Therapie ist stark vom Therapeuten abhängig.
Es ist aber eine gute Ausstattung: Galileo, Lokomat, Schwimmbad, dynamischer Stehständer, Ergo-Werkraum usw.
Die Menge der Therapieeinheiten ist sehr knapp bemessen. Als Begleitperson hat man genug zu tun dauernd über ein paar Termine mehr zu verhandeln. So empfand ich es.
Die Schule ist gut organisiert und die Lehrkräfte engagiert. Auch gibt es morgens einen Singkreis um richtig in den Tag zu starten - das fand ich zuerst dämlich aber nach 2 Wochen ist es ein nettes Ritual. Ist aber freiwillig, keiner wird gezwungen und ich würde mir das nicht als Therapie einplanen lassen - sonst zählt das zu den Gruppeneinheiten.
Wünsche Euch alles Gute für die OP und eine erfolgreiche Reha!
Viele Grüße
Kerstin
Kerstin mit Felix (4/10) spastische Tetraparese, Hüftluxation, Strabismus

RachelK
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Beitragvon RachelK » 21.01.2019, 21:05

Hallo Kerstin.
Vielen Dank für die Infos.
Was heißt die Menge ist knapp bemessen? Kannst du mir noch genauere berichten? Wie häufig gibt es Physio? Wie sieht so ein tagesplan in etwa aus?
Wie sind die Zimmer? Gibt es ein Bad auf den Zimmern und kann man ggf noch ein geschwisterkind mitbringen?
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RachelK
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Beitragvon RachelK » 22.01.2019, 22:46

Vielleicht kann mir auch jemand noch was zu Mosbach und Meerbusch erzählen?!
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht

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Hanna2014
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Beitragvon Hanna2014 » 23.01.2019, 18:41

Hallo, ich war vor einem Jahr mit meiner Tochter dort.
Vergleiche habe ich nicht. Die Zimmer waren ok. relativ groß, mit Bad, jedoch sehr unbequemen Matratzen.
Das Therapieangebot fand ich auch sehr knapp bemessen. ich hätte viel mehr Physio für unsere Tochter haben wollen. Das Angebot im Aufenthaltsraum war gut, leider waren die Schränke abgeschlossen, wenn keine "Betreuung" da war. Da kann es vorallem am Wochenende, wenn sonst keiner da ist langweilig werden.
Die Ärzte, Therapeuten und Schwestern waren alle sehr nett.

Kerstin FF
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Beitragvon Kerstin FF » 23.01.2019, 21:43

Hallo,
zu Hattingen:
Zimmer sind sehr groß und man hat ein eigenes Bad.
Ein Geschwisterkind kann mit aufgenommen werden. Da man ein eigenes Zimmer und Bad hat, ist das problemlos möglich. Schule ist gleich in der Nähe falls Geschwisterkind schulpflichtig ist. Ansonsten ist es für kleinere Kinder ziemlich öde. Es gibt keine Betreuung.
Spielmöglichkeiten für Patienten- und Begleitkinder gibt es im Aufenthaltsraum. Es müssen aber Therapeuten da sein damit die Schränke aufgeschlossen werden.
Die Therapeuten machen ungefähr ein- zweimal in der Woche eine Aktion wie Muffinsbacken, Kickern oder ähnliches.

Es gibt ein Schwimmbad mit Nutzungszeiten. Die Ärzte müssen dem Patienten bestätigen dass ins Wasser gegangen werden darf. Wenn man mal alleine Schwimmen gehen möchte, passen die Pflegekräfte so lange auf.

Vom Essen wird man satt. Man bestellt für sich und sein Kind eine Woche vorher. Entweder man isst auf Station im Speisezimmer auf Bestellung oder im Speisesaal mit Buffet zum Frühstück.

Die Therapieeinheiten sind auf 10 Einzel- und 12 Gruppeneinheiten begrenzt. Eine Einheit entspricht eine halbe Stunde. Bei Schwimmen oder Lokomat hat man gleich 2 Einheiten "aufgebraucht".
Ich persönlich hatte das Gefühl dauernd Meckern zu müssen damit wenigstens 3 Termine am Tag stattfanden.
Schule finde ich zählt nicht zu den Therapieterminen da die Schulpflicht nichts mit der Reha zu tun hat und die Lehrer auch nicht von der Krankenkasse bezahlt werden. Diese Schulstunden darf man sich nicht als Therapietermine schönreden lassen.
Die Schule selbst ist super dort. Engagierte Lehrer die auf das Kind eingehen und auch Hilfestellung geben wenn es etwas mit der besuchten Schule gibt.

Hoffe ich habe alles aufgezählt.
Wünsche einen schönen Abend!
Kerstin
Kerstin mit Felix (4/10) spastische Tetraparese, Hüftluxation, Strabismus

RachelK
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Re: Helios Klinik Hattingen

Beitragvon RachelK » 04.05.2019, 08:46

Hallo zusammen.
Nun so langsam wird es ernst.....
Mich würden jetzt noch eure Erfahrungen zur Klinik in meerbusch erzählen?
Die Klinik kommt in die engere Auswahl.
Bei uns geht es dieses Jahr explizit um eine AHB nach Oberschenkelderotation, Versetzung der kniescheiben und Korrektur der fußfehlstellungen.
Vielleicht war jemand mit ähnlicher OP da?
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht

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Jutta T
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Re: Helios Klinik Hattingen

Beitragvon Jutta T » 04.05.2019, 20:47

Hallo Rachel,

wir waren schon ganz oft in Meerbusch....such mal in der Suchleiste unter "stmtk"... dann findest Du einige beiträge von uns zu Meerbusch.

Fragen gerne per PN

VG
Jutta
Gruss
Jutta

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SarahmitFlorian
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Re: Helios Klinik Hattingen

Beitragvon SarahmitFlorian » 05.05.2019, 01:41

Hallo,
Meerbusch ist bei uns schon einige Jahre her, aber NIE WIEDER!!!
Als Therapieprogramm hat man uns für die ersten zwei Tage den selbst mitgebrachten Stehtrainer dreimal täglich gegeben, sonst nichts. Die Therapeuten und Gruppenprogramme seien ausgebucht. Den Stationsarzt empfand ich auch nur als unfreundlich.
Das Zimmer an Wänden und Scheiben mit Essen von Vorgängern beschmiert und versifft. Kein Desinfektionsmittel im Zimmer. Es wurden immer nur drei Windeln ausgegeben, dann mußte man neue anfragen. In der Musiktherapie hat unser Kind eine Trommel umgeworfen, was für die Therapeutin vorhersehbar war. Nach Tagen hieß es dann, ob wir eine Haftpflichtversicherung haben, die Trommel habe einen Riss.
Das Essen auf der Station war mit weniger Auswahl. Im Speisesaal konnte man am Buffet essen. Hatte man aber ein Kind mit Rolli dabei, mußte erst ein Tablett organisiert werden, denn die lagen dort nicht aus. In dieser Zeit wurde man von den Rentnern aus der Reihe gedrängt. Kampf am Buffet. Alles einfach nur sehr ärgerlich....
LG Sarah


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