Langzeit-Verordnung Physio bzw. Ergo

Hier könnt ihr euch über die unterschiedlichsten Therapiemöglichkeiten (Logopädie, Petö, Cranio Sacrale) für eure Kinder austauschen und Fragen rund ums Thema Krankengymnastik und Frühförderung stellen.

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Sheila0505
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Beitragvon Sheila0505 » 16.01.2019, 11:10

Hi ich wundere mich gerade sehr, dann liegt es wohl an unserer KK. Denn bei uns ist das nicht so. Ja das Karterl braucht der KiA einmal im Quartal zum Einlesen, das bringt mein Mann aber auf dem Weg von der Arbeit dorthin. Ansonsten zählt unsere KiÄ die Folgeverordnungen, unabhängig vom Quartal, wann wieder eine Vorstellung fällig ist. Also eine Verordnung kann sie noch außerhalb des Regelfalles ausstellen und erst nach dieser ist eine persönliche Vorstellung bei ihr fällig, innerhalb von 12 Wochen.

Wir haben von der KK für Logo eine langfristige Genehmigung von Heilmitteln bewilligt bekommen, da fällt die 3-Monatspause weg und bisher mussten wir nicht mehr persönlich vorstellig werden und ich rufe einfach an und sie richten uns die Verordnung zum Abholen bereit, schicken sie bei Bedarf auch zu.

Im (Genehmigungs-)Brief von seiten der KK steht drinnen, dass die Richtlinien über die Verordnung von Heilmitteln in der vertragsärztlichen Versorgung die Möglichkeit vorsehen, dass die KK auf die Vorlage der begründungspflichtigen Verordnung verzichten können. Unsere KK hat davon schon seit einigen Jahren Gebrauch gemacht.

Darüber hinaus gibt es Diagnosen, für die ein langfristiger Heilmittelbedarf ebenfalls anerkannt werden kann. Voraussetzung ist, dass die Erkrankung in der Diagnoseliste zum besonderen Verordnungsbedarf gelistet ist.
Bei uns sind es mit der Genehmigung auch weiterhin 10er Blöcke (glaube ich zumindest, hab sie mir nicht so genau angeschaut), bewilligt wurde es im Juli 18. Bisher mussten wir nicht mehr vorstellig werden und rufen lediglich in der Praxis an, wenn wir eine neue Verordnung benötigen.

LG Sheila

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Claudia33
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Beitragvon Claudia33 » 16.01.2019, 11:44

hallo Sheila,

dann wundere ich mich gerade sehr, wie es bei Euch läuft. Ist doch ein spannendes Thema!

Wir sind auch langfristig im Thema, beide Kinder bekommen seit Jahren, der eine Physio (seit Geburt), der andere Ergo und das durchgängig ohne Pause. Seit ca. drei Jahren ist es eben so, dass wir quartalsmäßig zur Vorstellung müssen, vorher reichte auch ein Anruf und bei Abholung das Einlesen der Karte. Seitdem aber eben nicht mehr, Rezepte gibt es nur noch, wenn das Kind im Quartal schon "angeschaut" wurde.


Da soll noch einer schlau draus werden. Gesetzmäßig oder wie auch immer man die Grundlage nennt, ist die Quartalsvorstellung ja leider korrekt. Eine andere Möglichkeit habe ich noch nirgends offiziell nachlesen können.


Die Fragiles-X-Diagnose gehört zu den Diagnosen, die einen besonderen Verordnungsbedarf erfordert, aber trotzdem muss ich halt hin. Allerdings muss eben keine Genehmigung für die Langzeittherapie eingeholt werden.

Tja, bin gespannt, ob sich noch wer meldet...

Lieben Gruß,
Claudia
J. & Claudia mit zwei Jungs *03/06 CP, Tetraspastik, spricht nicht, läuft und sitzt nicht, Rollstuhlfahrer
und *06/09 beide FraX

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MichaelaDEL
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Beitragvon MichaelaDEL » 16.01.2019, 12:01

Moin!

Wollte euch kurz berichten, wie es bei uns läuft. Unser Großer bekommt in der Schule Ergo und Physio.

Es ist so, dass wir regelmäßig Berichte von den Thrapeuten erhalten. (Kopie geht auch an den KiA). Darin wird dann eine neue Verordnung angefordert. Manchmal hab ich das aber auch schon so "auf dem Zettel".

Ich bestelle dann die Verordnungen per Internet beim KiA. Meistens klappt es auch mit den 20er-Verordnungen. Dann gehe ich dort hin, die Karte wird eingelesen und fertig.

Zum KiA selbst gehen wir eigentlich nur, wenn wir eine U-Untersuchung haben, geimpft werden muss oder eins von den Kindern wirklich mal krank ist :roll: Das meiste wird über das SPZ "abgewickelt". Liegt es vielleicht daran?

Wegen der Langzeitverordnung hatte ich auch schon mal mit der KK auseinandergesetzt, gibts nicht. Nun ja, nach 10 Jahren Physio hab ich mich aber an den Ausflug zum KiA gewöhnt. :lol:
Michaela mit Arndt-Rune, *14.11.2008, Frühchen der 30. SSW, fetale intracerebral Blutung IV. Grades links,
Hydrocephalus internus, infantile Zerebralparese, Strabismus rechts,
MAPCA, kombinierte Entwicklungsstörung

Claudia33
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Beitragvon Claudia33 » 16.01.2019, 12:23

Hallo Michaela,

auch eine schöne Regelung, mit der ich auch leben könnte.

Per Internet bestellen geht bei uns gar nicht, nur telefonisch, da ist die Warteschleife, so man es denn darein schafft, idR. mit zehn Minuten noch kurz, da gehen auch locker 20 Minuten. Mit dem Abholen hätte ich quartalsweise oder auch öfter auch kein Problem, aber immer mit den Kindern dahin, das ist so viel Aufwand. Selbst mit Termin warten wir normalerweise mindestens ne halbe Stunde, der Termin selbst dauert dann maximal fünf Minuten.

Tja, aber ob es bei Euch am SPZ liegt? Wir sind, allerdings unregelmäßig und nur mit dem Kleinen ein Mal jährlich im Kinderneurologischen Zentrum. Das scheint keinen Ausschlag zu geben.

Ich glaube, unser Arzt ist einfach sehr korrekt. Vielleicht ist ihm auch auf die Füße getreten worden, als er es anders und dann nicht vorgabenkonform gehandhabt hat.

Aber ich werde ihm mal erzählen, welche Varianten es offensichtlich noch so gibt, vielleicht kann ich ihn ja "erweichen".

Hat noch wer eine andere Variante? :?:

Lieben Gruß,
Claudia
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und *06/09 beide FraX

kati543
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Beitragvon kati543 » 16.01.2019, 12:32

Hallo,
bei uns läuft das so:
Ich rufe am Tag vorher an in der Praxis, dass ich für das Kind XY wieder eine Verordnung brauche (Autismus steht ja auch im Katalog, daher kein Problem). Am nächsten Tag fahre ich in die Praxis und hole das Rezept ohne Kind ab.
Allerdings besteht auch unser Arzt auf regelmässigen umfassenden Untersuchungen. Da er aber zugleich auch der Neurologe ist und wir deswegen ohnehin regelmäßig (logischerweise mit Kind) dort sind, wird das dann zeitgleich mit erledigt.
LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)


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