Ausmisten/Aufräumen wie schafft Ihr das? Ordnung halten

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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Eulen-Tina
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Beitragvon Eulen-Tina » 15.01.2019, 21:02

Hallo,

ja, danke für Eure zahlreichen Tipps.

Bei einigen Sachen kriege ich es schnell hin, zB. die Schubladen im Wohnzimmertisch. Die Kleiderschränke der Kinder, das geht alles, da kann ich mich motivieren...das ist auch in einem überschaubaren Zeitrahmen erledigt.

Außerdem hat da so fast jedes Teil einen passenden Platz, da geht das...

Aber diese Mengen an aussortierten Spielzeug, Klamotten ....oder die Küche..als ich noch keine Kinder hatte, standen da nur der Toaster und die Kaffeemaschine von meinem Mann... jetzt stehen da viele Sachen von unserem Pflegekind, da die Schränke voll sind...ja, die Küche würde ich gerne auswechseln...aber jetzt holen wir erstmal am Wochenende unseren Bulli, man könnte sagen:" Das wäre Ihre neue Küche gewesen..." :lol:

Das größte Problem ist für mich aber der Zeitdruck...ich habe vielleicht 1,5 Stunden, bevor meine Tochter nach Hause kommt, da sie leider auf ihrer Förderschule keinen Ganztag anbieten...da lohnt es sich nicht mit dem großen Schrank anzufangen...und bei über 200m2 findet man viele Ecken, zum sammeln. :wink:

Durch Diziplin schaffen wir es, dass abends das meiste aufgeräumt ist...die täglichen Sachen sind nicht mein Problem, nur dass, wo mehr Zeit nötig wäre, dass paßt einfach nicht in meinen Zeitrahmen. Da verliere ich mich auch und überlege zu lange, ob dieser Schlüsselanhänger, dieser Eiskratzer, die geerbten Vasen etc.noch benötigt werden. Aber da es mich gerade so stört, werde ich mir jetzt morgen die Schränke vornehmen...irgendwann werde ich wohl durch sein. :D

Liebe Grüße
Tina
Tochter (2010):Micro-Gendefekt, Kombinierte Entwicklungsstörung der Sprache, Motorik, Wahrnehmung; Aufmerksamkeitsstörung, Hypotonie, Verdacht auf Lernbehinderung, viele Allergien, nächtliches Einnässen
PT (2015): Epilepsie,Tetraspastik,Cerebralparese und viele weitere Besonderheiten, kein sitzen, kein sprechen, viele Anfälle

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Werner I
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Beitragvon Werner I » 15.01.2019, 21:15

Da verliere ich mich auch und überlege zu lange, ob dieser Schlüsselanhänger, dieser Eiskratzer, die geerbten Vasen etc.noch benötigt werden.
Hallo Tina,
ich mach da immer diese 3-Kisten-Sache.
1. Das bleibt
2. weiß nicht-keine Ahnung
3. wegwerfen

manchmal noch
4. verschenken (aber nur wenn ich weiß wo ich das hingebe, z.B. Bücher in eine Büchertelle/ein Bücherregal)

Die 2. Kiste (beschriftet mit Datum+Inhalt) stell ich dann irgendwo am Dachboden ab.
Damit krieg ich die Schränke schon etwas leerer.

LG
Franziska

Eulen-Tina
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Beitragvon Eulen-Tina » 15.01.2019, 21:21

Hallo Bastelia,

dieses Problem mit dem Spielzeug haben wir (noch) nicht...Die Große findet Spielzeug leider gar nicht so intressant... da hoffe ich, wenn ich jetzt viel aussortiere, dass es wieder intressanter wird...

Und unsere kleine Maus hat nur spezielle, wenige Dinge mit denen Sie etwas anfangen kann...für sie hatte ich ja viel aufbewahrt... aber die Epilepsie macht es uns gerade mal wieder schwer. :(

Tina
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Tanja2014
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Beitragvon Tanja2014 » 15.01.2019, 21:29

Tina,
Google mal nach "Flylady + Babysteps", da habe ich mir ein bisschen was rausgezogen. Bei den Kramsecken kann man entweder jeden Tag fünf Minuten sortieren, dann verschwinden die Ecken auch so nach und nach. Sie sind ja auch nicht alle an einem einzigen Tag entstanden. Eine andere Möglichkeit wäre noch, jeden Tag eine bestimmte Anzahl Teile zu entsorgen. Also man nimmt sich bspw. vor jeden Tag sechs Teile loszuwerden, dafür kann man dann bspw. ein Fach im Kleiderschrank aussortieren, bis man sechs Teile beisammen hat, die abkönnen und bringt sie dann am selben Tag noch zum Kleidercontainer. Am nächsten Tag sind es dann vielleicht sechs Teile aus der Küche, die man zur Kleiderkammer/Sozialkaufhaus o.ä. bringt, am Tag drauf sechs abgelaufene Kinderschuhe, die in den Müll können...

@Bastelia: Ich würde da wohl immer die Dinge wegtun, die vom Kind nicht gut angenommen wurden, Dinge die kaputt gegangen sind etc. Ansonsten würde ich wohl immer die Dinge, die im Vergleich zu den anderen am wenigsten benutzt werden weggeben/auf dem Flohmarkt verkaufen.
Viele Grüße
Tanja
mit B. (*2012) - Extremfrühchen, spastische ICP beinbetont GMFCS Level 1
und Wirbelwind (*2013)


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