Behindertenpauschbetrag-kniffelige Frage

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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Anja30
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Behindertenpauschbetrag-kniffelige Frage

Beitragvon Anja30 » 11.01.2019, 20:27

Hallo :)

Seit der Trennung vom Vater meiner Jungs habe ich ihm immer den vollen Behindertenpauschbetrag übertragen. Ich konnte ihn nicht nutzen, da ich nicht arbeiten war.
Geld ist bei ihm immer ein grenzwertiges Thema. Er ist seit vielen Jahren spielsüchtig.

Jetzt bin ich verheiratet, und habe gelesen, das man die Hälfte auf den arbeitenden neuen Mann übertragen kann. Soweit so gut.

Meine eigentliche Frage: Ist der Pauschbetrag nur für den Lohnsteuerjahresausgleich relevant, oder hat das auch Auswirkung auf seinen monatlichen Nettolohn. Er meinte nämlich zu mir, "wenn ich nur noch den halben Pauschbetrag bekomme, will ich immer wenn ich den behinderten Sohn habe, anteilig Pflegegeld. Denn dann bekomme ich weniger Nettolohn und Du dann auch weniger Unterhalt"


Viele Grüße

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TanjaJ1972
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Beitragvon TanjaJ1972 » 11.01.2019, 20:33

Hallo Anja,
klar, wenn der Behindertenpauschbetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen ist, hat das auch monatlich Auswirkung auf den Nettolohn. Der Jahresbetrag wird dann auf die Monate verteilt und man erhält monatlich einen höheren Nettolohn.
Dafür erhält man dann beim Lohnsteuerjahresausgleich eben nicht soviel zurück.
Viele Grüße
Tanja
Tanja mit N1. (*2003, Kabuki-Syndrom) und N2. (*2006, gesund)

Anja30
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Beitragvon Anja30 » 11.01.2019, 20:57

Lieben Dank, Tanja für Deine schnelle Antwort. :)


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