Ausgrenzung im Kindi

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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MiriamWo
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Beitragvon MiriamWo » 08.01.2019, 15:34

AnnalenaO hat geschrieben:Hallo Miriam!
Mein Sohn hatte im Kiga keine eigene I Kraft. Er kann auch sprechen, ist aber sehr langsam. Mittlerweile hat er die Diagnose Asperger Syndrom. Er wurde im Kiga auch geärgert, als Karateversuchskaninchen missbraucht, von Vorschulkindern ausgelacht weil er so langsam ist. Ich hatte grosse Mühe die Erzieherinnen in die Pflicht zu nehmen, es ist mir aber gelungen! Sie haben dann einen regelmässiges Treffen nur der Vorschuljungs (das waren 6) gemacht wo es darum ging dass die Kinder sich gegenseitig sagen sollten was sie gut am anderen finden und was schlecht. Alle untereinander, nicht nur auf mein Kind bezogen. Und da kamen dann auch positive Kommentare zu meinem Kind und negative zu den anderen und die Kinder haben gelernt sichmit anderen Augen zu sehen und sich nicht nur auf das offensichtlich negative zu konzentrieren.
Das war eine ganz gute Sache. Von alleine wär aber leider nichts passiert. Es lief viel im Verborgenen ab und man glaubte meinem Sohn nicht wenn er sagte dass er geärgert wurde. Zu mir sagten die Erzieher: hier in der Gruppe beobachten wir sowas gar nicht. Das sind alles so soziale Jungs. Es wirde dann so hingestellt als wolle ich die anderen Kinder schlecht machen. Unglaublich. Die Idee dass die Kinder mal alle untereinander sagen sollten was sie nicht gut finden und dann aber auch was sie gut finden hatte ich. Damit sie mal nicht nur von mir oder meinem Kind hören was abgeht. Und da kam sehr viel ans Licht, von Erpressung bis körperliche Gewalt war alles bei. Nur mein Sohn hatte als Kritikpunkte nur „ist so langsam“ „ist dumm“ und sowas. Die Erzieherinnen waren geradezu entsetzt. Seit dem machen sie solche Runden immer wieder und die Kinder lernen dadurch ganz viel.
Nun fehlt bei deinem Kind zwar leider die Sprache so dass genau die gleiche Runde so nicht umsetzbar ist, aber vielleicht abgewandelt? Auf jeden (!) fall geht es so nicht! Ich als Mutter der Kinder die ausgrenzen würde mir auch wünschen, nein, ich würde verlangen! Dass man mit meinem Kind daran arbeitet und ihm zeigt dass auch Menschen mit Handycap gute Seiten haben!
Meine Nichte ist geistig behindert. Das ist auch für meine Kinder nicht nur leicht. Aber ich unterstütze sie dabei Spiele zu finden die sie gemeinsam machen können und die guten Seiten an ihr aufzuzeigen. Ich möchte dass meine Kinder in jedem Menschen das gute sehen und dass sie sich mühe geben hinter die Fassade zu gucken!! Ein schönes Spiel zb: meine Nichte macht wahnsinnig gerne und ausdauernd Seifenblasen und freut sich wenn die dann von den anderen Kindern kaputt gemacht werden. Das finden meine Kinder auch toll. Es gibt immer irgendwas was man gemeinsam machen kann.
Nimm die Erzieher unbedingt in die Pflicht. Vielleicht kannst du auch andere Eltern mit ins Boot holen? Damit sie auch zu den Erziehern sagen „ich möchte dass mein Kind lernt das andere nicht ausgegrenzt werden dürfen“?
Ich finde das so selbstverständlich. Zu traurig dass man es immer wieder einfordern muss und dass nicht von alleine funktioniert.
Ich drücke die Daumen dass ihr einen Weg findet!
Liebe Grüsse, AnnalenaO
Ps: ich schreibe grad am Handy, bitte Tipfehler grosszügig überlesen



Also andere Eltern würden da nicht mitmachen. Aber abgesehen davon, werde ich mich nach einer Alternative umsehen. So oder so. Das Gespräch am kommenden Montag wird hoffentlich etwas Klarheit auf beiden Seiten bringen. Zum Glück ist das Gespräch nicht heute, bin echt immernoch ziemlich geladen...Danke fürs Daumen drücken und Deinen Erfahrungsbericht!!! :-)

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r.bircher
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Beitragvon r.bircher » 08.01.2019, 18:21

Hallo zusammen

Was wissen die Kinder über die Behinderung? Kinder merken sehr wohl das etwas nicht stimmt, können aber meist nicht einfach so einordnen, warum. Wurde da Aufklährungsarbeit gemacht.

Ich kann mich an eine Situation in meinem Dorf erinnern. Da sass ein nichtbehinderter Junge den ich kannte neben mir auf einer Bank. Ein Weiterer Junge (behindert, nicht sprechend) kam zu mir um mich zu grüssen. Da liess der Nichtbehinderte junge einen Kommentar laufen... hast du kein Mund (oder so was).

Ich war etwas erschrocken über diesen Kommentar, zumal der nichtbehinderte Junge vor mir grossen Respekt hatte. Ich sagte zu ihm: "Weisst du eigentlich, dass dieser Junge auch eine Behinderung hat. Wie ich nicht so gut laufen kann, kann er nicht sprechen. Da fiel er aus allen Wolken und meinte ganz betroffen, "Sorry, das wusste ich nicht, ich dachte immer der mache das extra." Ich bin mir sicher, beim nächsten mal, ist er mit dem anderen behinderten Jungen ganz anders umgegangen. Der Nichtbehinderte war damals auch schon 12 oder so, und ich dachte eigentlich, dass man die Behinderung bei dem Jungen relativ schnell erkennt.

Daher die Frage, was wurde punkto information unternommen.

Gruss Raphael
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MiriamWo
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Beitragvon MiriamWo » 08.01.2019, 19:51

r.bircher hat geschrieben:Hallo zusammen

Was wissen die Kinder über die Behinderung? Kinder merken sehr wohl das etwas nicht stimmt, können aber meist nicht einfach so einordnen, warum. Wurde da Aufklährungsarbeit gemacht.

Ich kann mich an eine Situation in meinem Dorf erinnern. Da sass ein nichtbehinderter Junge den ich kannte neben mir auf einer Bank. Ein Weiterer Junge (behindert, nicht sprechend) kam zu mir um mich zu grüssen. Da liess der Nichtbehinderte junge einen Kommentar laufen... hast du kein Mund (oder so was).

Ich war etwas erschrocken über diesen Kommentar, zumal der nichtbehinderte Junge vor mir grossen Respekt hatte. Ich sagte zu ihm: "Weisst du eigentlich, dass dieser Junge auch eine Behinderung hat. Wie ich nicht so gut laufen kann, kann er nicht sprechen. Da fiel er aus allen Wolken und meinte ganz betroffen, "Sorry, das wusste ich nicht, ich dachte immer der mache das extra." Ich bin mir sicher, beim nächsten mal, ist er mit dem anderen behinderten Jungen ganz anders umgegangen. Der Nichtbehinderte war damals auch schon 12 oder so, und ich dachte eigentlich, dass man die Behinderung bei dem Jungen relativ schnell erkennt.

Daher die Frage, was wurde punkto information unternommen.

Gruss Raphael



Leider nicht viel. Es wird nur immer wieder gesagt, daß Ida halt noch nicht sprechen kann. Mehr nicht. Aber eine richtige Diagnose, WARUM sie das noch nicht tut, haben wir noch nicht. Das ist seit 2 Jahren in Arbeit...gestaltet sich als sehr umfangreich und schwierig. Aber das stimmt schon: wenn die Kinder mehr Infos kriegen würden, wärs vlt nicht so arg.

grace
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Beitragvon grace » 08.01.2019, 22:20

Hallo,

Viel wichtiger als den anderen Kindern zu erklären warum deine Tochter noch nicht spricht ist es Ihnen zu lehren das es falsch ist deine Tochter auszugrenzen und das im Kindergarten ALLE mitspielen dürfen, ehrlich gesagt ich verstehe gar nicht warum ein so unsoziales Verhalten geduldet wird; da muss man sich nicht wundern wenn irgendwann mal Mobbing daraus wird.

Mein Sohn hat bis Ende der Grundschule wegen seinem Mutismus gar nicht gesprochen, kein einziges Wort und kommunizierte nur mit Nicken und Kopfschütteln und das auch nur bedingt durch seine autistischen Züge, mitspielen durfte er aber immer wenn er wollte!

Ich würde das auch mit den Kindern klären die euch besuchen kommen und Regeln aufstellen: einen großen Teil der Zeit spielen alle Kinder gemeinsam und dann können ja die größeren auch etwas alleine machen und deine Tochter beschäftigt sich alleine.

Wenn die Eltern der anderen Kinder dich dabei nicht unterstützen würde ich deine Freundschaften mal überdenken denn einen verständlichen Grund für das Verhalten der anderen Kinder scheint es ja nicht zu geben und soweit ich verstanden habe ist deine Tochter ja weder aggressiv noch zerstörerisch.

LG

Grace

melly210
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Beitragvon melly210 » 08.01.2019, 22:53

Theorie: ja das ist Aufgabe der I-Helfer bei eben genau diesen Problemen zu vermitteln. Realität: meistens sind I-Gruppen genau so gut oder schlecht wie stinknormale Regelgruppen, weil alles mit den Erzieherinnen steht oder fällt. Sagt jedenfalls meine Schwester, die Entwicklungspsychologin bei einem großen Kindergartenträger ist. Wirklich anders sind scheinbar nur die heilpädagogischen Gruppen. Dort kommen aber meistens nur schwerer betroffene Kinder hin, und deshalb fehlen dort aber auch etliche Effekte die im normalen Kindergarten da sind, eben bezüglich Sozialverhalten, von den größeren Kindern Dinge abschauen etc.

Mit Kindern die nur leichte Einschränkungen haben ist es wohl am besten man sieht sichalle in Frage kommenden Kigas und auch die jeweiligen Pädagoginnen in den Gruppen gut an und lässt das Bauchgefühl entscheiden.

Wir hatten da sehr viel Glück, unser Sohn geht trotz Muskelhypotonie und Wahrnehmungsstörungen als ganz normales Regelkind in einen Standard-Kindergarten und dank seiner sehr einfühlsamen Pädagogin geht er dort auch sehr gerne hin und fühlt sich total wohl.

MiriamWo
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Beitragvon MiriamWo » 09.01.2019, 00:10

grace hat geschrieben:Hallo,

Viel wichtiger als den anderen Kindern zu erklären warum deine Tochter noch nicht spricht ist es Ihnen zu lehren das es falsch ist deine Tochter auszugrenzen und das im Kindergarten ALLE mitspielen dürfen, ehrlich gesagt ich verstehe gar nicht warum ein so unsoziales Verhalten geduldet wird; da muss man sich nicht wundern wenn irgendwann mal Mobbing daraus wird.

Mein Sohn hat bis Ende der Grundschule wegen seinem Mutismus gar nicht gesprochen, kein einziges Wort und kommunizierte nur mit Nicken und Kopfschütteln und das auch nur bedingt durch seine autistischen Züge, mitspielen durfte er aber immer wenn er wollte!

Ich würde das auch mit den Kindern klären die euch besuchen kommen und Regeln aufstellen: einen großen Teil der Zeit spielen alle Kinder gemeinsam und dann können ja die größeren auch etwas alleine machen und deine Tochter beschäftigt sich alleine.

Wenn die Eltern der anderen Kinder dich dabei nicht unterstützen würde ich deine Freundschaften mal überdenken denn einen verständlichen Grund für das Verhalten der anderen Kinder scheint es ja nicht zu geben und soweit ich verstanden habe ist deine Tochter ja weder aggressiv noch zerstörerisch.

LG

Grace


Ganz meine Rede! Aber das muss ich halt im Kindi ansprechen. Von alleine scheinen die das nicht zu machen...
Zerstörerisch in dem Sinne ist sie nicht, nein. Sie versucht halt mitzumachen, aber durch ihre noch nicht so vorhandene Feinmotorik fällt halt doch der ein oder andere Turm zusammen. Aber absichtlich macht sie nichts kaputt o.ä.

MiriamWo
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Beitragvon MiriamWo » 09.01.2019, 00:16

melly210 hat geschrieben:Theorie: ja das ist Aufgabe der I-Helfer bei eben genau diesen Problemen zu vermitteln. Realität: meistens sind I-Gruppen genau so gut oder schlecht wie stinknormale Regelgruppen, weil alles mit den Erzieherinnen steht oder fällt. Sagt jedenfalls meine Schwester, die Entwicklungspsychologin bei einem großen Kindergartenträger ist. Wirklich anders sind scheinbar nur die heilpädagogischen Gruppen. Dort kommen aber meistens nur schwerer betroffene Kinder hin, und deshalb fehlen dort aber auch etliche Effekte die im normalen Kindergarten da sind, eben bezüglich Sozialverhalten, von den größeren Kindern Dinge abschauen etc.

Mit Kindern die nur leichte Einschränkungen haben ist es wohl am besten man sieht sichalle in Frage kommenden Kigas und auch die jeweiligen Pädagoginnen in den Gruppen gut an und lässt das Bauchgefühl entscheiden.

Wir hatten da sehr viel Glück, unser Sohn geht trotz Muskelhypotonie und Wahrnehmungsstörungen als ganz normales Regelkind in einen Standard-Kindergarten und dank seiner sehr einfühlsamen Pädagogin geht er dort auch sehr gerne hin und fühlt sich total wohl.




Naja, als Ida da hin kam, lief alles bestens! Auch mit den Erzieherinnen. Und Ida mag ihre I-Kraft scheinbar auch. Hat sich auch jetzt nach den Ferien sichtlich gefreut, sie wieder zu sehen. Mein Sohn geht seit 2 1/2 Jahren auch dahin (mittlerweile in eine andere Gruppe) und auch da gab es nie Schwierigkeiten. Sonst hätte ich Ida dort gerade wg ihrer Einschränkungen da niemals hingegeben. Ich habe síe tatsächlich mit einem sehr guten Gefühl hingegeben. Erst jetzt die letzten Wochen schlägt das völlig ins Gegenteil um. Aber nur in ihrer Gruppe. In der meines Sohnes ist alles bestens!

Biancamit2
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Beitragvon Biancamit2 » 09.01.2019, 08:27

Nur so als kleiner Tip am Rande fürs private.
Such dir Kinder aus, die 1-2 Jahre jünger sind und lass die zum spielen zu euch kommen. Kleinere Kinder freuen sich wenn größere mit ihnen spielen, da ist die Sprache dann echt egal. Vor allem sind kleinere oft schüchtern, die kennen es von sich selbst wenn sie sich erstmal nicht trauen mit jemandem zu sprechen, somit fällt das „nicht sprechen“ deiner Tochter dann garnicht so ins Gewicht.
Vielleicht hast du ja ne gute Freundin, oder nette Nachbarin mit kleinerem Kind, die du fragen kannst?

Grüßle
Bianca mit Sohn (2004, Skoliose, LRS) und Tochter (02.2009 Frühchen 29+0, ICP, PVL, spastische Diparese, und manch anderes) und zwei Sternchen *2003 *2008 fest im Herzen

RikemitSohn
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Beitragvon RikemitSohn » 09.01.2019, 08:30

Hallo Miriam,

zum einen würde ich nicht davon ausgehen, dass die Kinder deine Tochter aus böser Absicht ausgrenzen. Kinder können in dem Alter sehr hart in ihren Aussagen sein, meinen es aber nicht wirklich böse. Da wird immer wieder ein Kind ausgeschlossen. Ich würde das Problem wirklich auf das Unverständnis der fehlenden Sprache schieben. Nur erklären, dass sie das noch nicht kann reicht nicht. Das kann der kleine Bruder zu Hause auch nicht und schon ist sie falsch einsortiert, besonders wenn sie noch schüchtern ist.
Ausserdem würde ich neben der Suche nach einem anderen KIga, noch weiter Druck machen und eine Lösung einfordern, wenn ihr sonst so zufrieden seid. Vielleicht wäre auch ein Wechsel der Gruppe möglich, wenn sich diese Erzieherinnen schwer tun. Diese Idee wird der Kiga wahrscheinlich erst einmal ablehnen, aber manchmal hilft Hartnäckigkeit.

LG Rike
Mama mit Sohn 2004 ADHS und HB

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Beitragvon Alexandra2014 » 09.01.2019, 08:48

melly210 hat geschrieben:Theorie: ja das ist Aufgabe der I-Helfer bei eben genau diesen Problemen zu vermitteln. Realität: meistens sind I-Gruppen genau so gut oder schlecht wie stinknormale Regelgruppen, weil alles mit den Erzieherinnen steht oder fällt. Sagt jedenfalls meine Schwester, die Entwicklungspsychologin bei einem großen Kindergartenträger ist. Wirklich anders sind scheinbar nur die heilpädagogischen Gruppen. Dort kommen aber meistens nur schwerer betroffene Kinder hin, und deshalb fehlen dort aber auch etliche Effekte die im normalen Kindergarten da sind, eben bezüglich Sozialverhalten, von den größeren Kindern Dinge abschauen etc.


Und genau da kommt der Integrationskindergarten ins Spiel. Also nicht ein Regelkindergarten, in dem es Einzelintegration gibt, sondern ein I-Kindergarten, wo in mehreren Gruppen jeweils mehrere I-Kinder sind.
Das ist die perfekte Mischung.

In unserem I-Kindergarten gibt es 4 Gruppen. 16 Kinder insgesamt, 4 davon mit Integrationsstatus, der Rest fit.
Das I-Kind ist nicht allein betroffen, also nicht der Außenseiter, kann sich aber von den fitten Kindern trotzdem genug abschauen. Zudem ist der Betreuungsschlüssel besser, als in der Regelkita und der Erfahrungsschatz der Erzieher/innen ein ganz anderer.

Für uns wäre es der perfekte Kindergarten gewesen, hätte man uns nicht dazu zwingen wollen/müssen, dass das Kind jeden Tag ganztags kommt.
Das hätte sie nicht geschafft, schafft sie Heute mit 11 Jahren noch nicht.
Wir sind jetzt im 5. Schulbesuchsjahr gerade bei 2 langen Tagen pro Woche.

Aber da spielt dann wieder der Kostenpunkt eine ganz große Rolle und nicht das Individuum Kind. Leider!

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral


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