Brückenschule Wiesbaden - hat jemand Erfahrung? Alternativen

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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EvaJune
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Brückenschule Wiesbaden - hat jemand Erfahrung? Alternativen

Beitragvon EvaJune » 07.01.2019, 20:33

Im Prinzip steht es schon im Titel: gibt es hier Eltern/Kinder, die Erfahrung mit der Brückenschule in Wiesbaden gemacht haben? Oder mit einer anderen Schule dieser Art?

Oder gibt es noch alternative Möglichkeiten der Beschulung?

Meine Tochter war, bevor sie erkrankte eine gute und engagierte Schülerin. Motiviert ist sie noch immer, aber wahrscheinlich wird ein normaler Schulalltag derzeit noch nicht machbar sein für sie und uns gehen ein wenig die Ideen aus...

Lg
Eva
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S. (*04): schwerhörig, chron. Sinusitis, chron. Urtikaria, CFS/ME, neurolog. Störungen nach ZNS-Infektion
E. (*05): Asthma, sonst gesund und happy :)

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kati543
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Beitragvon kati543 » 18.01.2019, 10:06

Hallo,
die Brückenschule ist eine Schule für Kranke. Die Kinder bleiben ja trotzdem in ihrer Stammschule als Schüler. Wie stellst du dir denn konkret die Beschulung vor? Da gibt es ja nun verschiedene Möglichkeiten.
Kinder im Krankenhaus (längerer Aufenthalt), auf Reha, zur Kur oder auch in der KJP werden eigentlich alle von einer Schule für Kranke unterrichtet. Eine weitere Möglichkeit ist Heimbeschulung. Sowohl mein Ältester, als auch ich selbst sind schon in den „Genuss“ einer solchen Schule gekommen.
Theoretisch funktioniert es so, dass die Stammschule mit der Schule für Kranke kommuniziert, welchen Leistungsstand das Kind hat und die nächsten Aufgaben für jedes Fach regelmäßig übermittelt. Das Kind arbeitet alles, i.d.R. deutlich langsamer als in seiner Stammschule, ab und die Meldung geht zurück an die Stammschule, dass das Kind fertig ist. Dann kommen die neuen Aufgaben. Praktisch funktioniert es nicht so gut und ist mit teilweise langen Wartezeiten verbunden.
Je niedriger die Klassenstufe des Kindes war, desto besser kann die Schule für Kranke das dann überbrücken - ich war damals 11. Klasse und da ging gar nichts mehr. Mein Sohn hingegen war 1. Klasse Grundschule - das war gar kein Problem.
Heimbeschulung muss doch meines Erachtens beantragt werden UND genehmigt werden. Dein Kind müsste ja von der Schulpflicht befreit werden.

Wäre eine andere Förderschule (z.B. KME) mit Unterrichtsverkürzung und Schulbegleitung (muss beim Sozialamt beantragt werden) denn eine Option? Das muss nur vom Schulleiter genehmigt werden und ist nicht so schwer zu bekommen.

LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)

HeikeLeo
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Beitragvon HeikeLeo » 18.01.2019, 11:59

Liebe Eva,

schau Dir mal die Web-Schule an. Die Teilnahme muss man auch beantragen, dann zahlt entweder Jugendamt oder Sozialamt. Zusätzlich braucht man entweder eine Schulpflichtbefreiung vom Schulamt oder eine Dauerkrankschreibung und bleibt an der Stammschule als Schüler. In beiden Fällen wird es nicht ohne Schulamt gehen. Die Kombination mit Dauerkrankschreibung und offizieller Verbleib an der Stammschule hat den Vorteil, dass die Stammschule Zeugnisse ausstellen kann, so dass nicht auch noch die Zukunft verbaut ist.

Viel Glück.

Liebe Grüße
Heike


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