1. pubertäre Attacken

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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Michaela.Sandro
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1. pubertäre Attacken

Beitragvon Michaela.Sandro » 04.01.2019, 14:25

Hallo zusammen, ich fürchte es geht jetzt in die erste Runde der Pubertät und ich bin ratlos bis panisch. Sandro hat zu nichts Lust, kam jetzt in den Ferien kaum aus dem Bett, hat keine Lust auf Aktivität, egal ob Therapierad, Tandem, spazieren gehen oder anderes, er will nicht. Er will trinken und wenn er es bekommt, trinkt er nicht, das gleiche Spiel beim Essen und darüber hinaus vergisst er Danke/Bitte. Er entwickelt zunehmend eine Weglauftendenz, hört nicht und wird laut, wenn er etwas nicht will. Er ist gerade mit Freunden von mir auf einem Bauernhof (worauf er sich riesig gefreut hat) und da ist es wohl noch extremer als zu Hause. Zu Hause ist er sehr wechselhaft, kennt aber (noch) seine Grenzen und ist sehr verschmust, aber dann gibt er wieder Gas! Puh, bin im Moment ratlos und habe etwas Panik, ob ich es schaffe, ihn einigermaßen in der Spur zu halten. Ich finde es halt sehr schwierig, weil man ihm nix erklären kann, da er es sowieso nicht verstehen/umsetzen kann. Wie kommt man mit dieser schwierigen Zeit klar? L. G. Michaela
Michaela alleinerziehend, Teilzeit berufstätig (Bj. 12/67) und Sohn Sandro (19.01.07.) Herz-OP nach Geburt, geistige Behinderung, Diagnose, evtl. ein unbekanntes Syndrom. Er kann laufen, einigermaßen sprechen, PG 4 , 100% SB aber ein Schatz!

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