Integration in der Freizeit

Diese Rubrik braucht man einfach immer! Sie umfasst alle Infos, Tipps, Fragen und Antworten zu Themen, die sich nicht in die oben genannten Kategorien einordnen lassen.

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NicoleWW
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Beitragvon NicoleWW » 03.01.2019, 22:18

Hallo,

bei uns war es ja so, dass wir selber erst sehr spät die Diagnosen hatten, wir wurden glaub von einigen im ort als sonderbar angesehen, aber mit die mit denen wir immer zu tun haben schließen uns nicht aus die nehmen uns wie wir sind.

Beim Handball, Jungschar, Tanzkurs wußten die Leiter jeweils Bescheid, aber die Kinder haben ganz normal mitgemacht, man kennt die Kinder aber halt auch seit Babyalter.

Handball und Jungschar haben allerdings unsere Autisten von alleine aufgegeben S. relativ früh und J. die letzten 2 Jahre.
S. ist jetzt aber in der Jungenschaft und fühlt sich da glaub gang wohl und die jungen Männer scheinen ihn so zu nehmen wie er ist.
Bei den Pfad Findern sind alle 4 Kinder, und das klappt ganz gut, beim Sommercamp bedeutet das aber dass wir es für J. möglich machen müssen , dh entweder (wenn es nah genug ist) dass wir sie morgens hinbringen und spät abends wieder abholen oder (wenn zu weit zum hin und her fahren) ich mit vor Ort eine FeWo nehme und J. über nacht zu mir in die FeWo hole.
Musikunterricht bekommen auch alle 4, 3 in der Musikschule eine im Musikverein. J.möchte jetzt versuchen im Posaunenchor mit zu spielen mal schauen ob das klappt.

Mit den Freunden ist das so eine Sache, S. hätte gerne einen Freund, aber außer Schulfreunde die er nur in der Schule trifft gibt es keine. J. hat auch ausserhalb der Schule eine Freundin, zu ihrem Geburtstag sind auch 3 Schulfreundinnen gekommen.
S. wird trotzdem seinen Weg machen denke ich, bei J.machen wir uns da etwas sorgen, langsam fangen die anderen Kinder an sie als "anders" wahr zu nehmen, jetzt muss man abwarten wie sich das entwickelt.

Liebe Grüße
Nicole
Nicole (70, Morbus Bechterew, Asthma) mit

J.M. (92)
J.C. (93)
J.E. (95, ADHS, E80.4)
A.M. (04, F93.3, F98.8, F81,1)
S.F. (04,F84.5, F98.8, J30.3, E80.4, J45.0)
V.L. (07, J45.1, F98.0)
J.K. (07, F84.5, F98.0)

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Betty1205
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Beitragvon Betty1205 » 05.01.2019, 08:03

Hallo zusammen,

für Fabian haben wir auch keinen Verein gefunden :( .

Gott sei Dank haben wir dann von der Einzelfallhilfe erfahren. Fabian hat jetzt schon seit
ca. 14 Jahren einen Einzelfallhelfer, mit dem er die Stadt erkundet :) . Das ganze lief
erst über das Jugendamt und seit seinem 18. übers Sozialamt.

Fabian lernt die Orientierung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in der Stadt, das
Verständnis des Bezahlens und die Münzen zu erkennen und die Befangenheit
vor einer Bedienungssituation im Geschäft zu verlieren. Am Anfang sollte die Einzelfallhilfe,
die Schulförderung unterstützen und mit der Schule zusammenarbeiten. Heute geht es
darum, Fabian für den Alltag fit zu machen.

Das liest sich jetzt so, als wäre es für Fabian nur Lernen und Arbeit, aber so ist es überhaupt
nicht. Fabian bestimmt wo sie hingehen und hat wirklich viel Spaß dabei.

Nach jetzt doch schon ca. 14 Jahren Einzelfallhilfe kann ich nur sagen, dass es ihn wirklich
sehr viel weitergebracht hat, als wir hätten schaffen können.

Fabian hat auch nie Freundschaften gehabt. Aber seit der Einzelfallhilfe hat er jedenfalls
einen "Freund", der mit ihm tolle Unternehmungen macht und Fabian dabei auch noch
was lernt.

Vielleicht wäre das für den einen oder anderen eine adäquate Alternative zum Verein.

Liebe Grüße
Petra
Sohn geb. 94, Fragiles X, 100 % SBA, Epilepsie

Lisaneu
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Beitragvon Lisaneu » 05.01.2019, 08:29

Hallo Betty1205,

auch Alexander hat eine ganz, ganz liebe Integrationshelferin, welche viel mit ihm unternimmt. Und auch er genießt diese Stunden! Auch, wenn wir im Moment noch nicht absehen können, wie lange diese Frau noch zu ihm kommen kann, ist sie jetzt schon eine ganz tolle Bereicherung für Alexanders Leben.

Leider ist mein älterer Sohn nicht so schwer behindert und Anspruch auf so einen Integrationshelfer hat man in Wien erst ab PG 3 (in den Bundesländern schaut es teilweise noch schlechter aus). Und mein älterer Sohn hat keinen Pflegegrad, weil er schlichtweg bis auf seine sozial-emotionalen Schwierigkeiten und die veminderte Frusttoleranz gesund ist (und daher auch kein erhöhter Pflege- und Betreuungsaufwand besteht).

Leider ist mein älterer Sohn auch derjenige, der unter dem keine-Freunde-haben leidet. Dem Bruder ist es egal, der lebt nur im HEUTE und grübelt über so Dinge wie "Warum werde ich nie wo eingeladen?" nicht nach.
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Autist + ADHS
Sohn 7/2012, gehörlos + kurzsichtig + frühkindlicher Autist
Mama und Papa stark kurzsichtig (Kommentar eines Optikers: Wie habt ihr euch überhaupt gefunden?)

Lisaneu
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Beitragvon Lisaneu » 05.01.2019, 08:43

Hallo NicoleWW,

ich glaube, im ländlichen Bereich, wo sich die Kinder von klein auf kennen, ist es insgesamt etwas leichter. Ich bin selbst in einer Kleinstadt aufgewachsen und war dort bei den "Kinderfreunden". Das war meine tägliche Nachmittagsbetreuung, nicht zu vergleichen mit dem "Hort", den mein älterer Sohn heute besucht. Eine nette, ältere Frau hat dort allein einen Haufen Kinder beaufsichtigt. Wir haben uns alle untereinander gekannt. Auch die "Ferienlager", wo ich immer mitgefahren bin, wurden von den Kinderfreunden organisiert, und es waren dieselben Kinder dort, die ich schon von der Nachmittagsbetreuung und von den anderen Unternehmungen (Feste, Ausflüge) kannte.

So etwas wäre auch für meinen älteren Sohn super! Das auswärts-übernachten ist bei ihm gar nicht das Problem. Er war auch schon in der Schule bei den "Projekttagen" mit und das hat gut geklappt. Auch dank seiner sehr engagierten Lehrerinnen, welche die Auswahl der Kinder, die gemeinsam ein Zimmer teilen, mit viel Empathie vorgenommen haben :D .

Einfach für irgendein Feriencamp anmelden geht aber überhaupt nicht. Es sind schon betreute Kinder-Aktivitäten von 2 Stunden Dauer oft "zu viel" für meinen älteren Sohn, weil da ganz viele fremde Kinder sind, mit denen er erst mal immer in Streit gerät, bevor die Fronten geklärt sind.

Aber wir machen seit vielen Jahren Urlaub im selben Kinderhotel, wo beide Jungs auch gerne mal in der Kinderbetreuung sind. Ihre Besonderheiten waren dort noch nie ein Problem :) .
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Lisaneu
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Beitragvon Lisaneu » 05.01.2019, 09:01

HeikeLeo hat geschrieben:Liebe Lisa,

das ist das coole an Geschwistern. Man hat damit automatisch eine Sozialgruppe, die auch nicht ausweichen kann. Gut, bei Euch ist es nur eine Kleingruppe mit zwei Kindern - aber das ist auch schon eine Gruppe.


Leider in unserem Fall nicht. Ich habe zwei Einzelkinder, die zufällig in derselben Familie "gelandet" sind. Dabei will ich nichts schlechtreden, einen Bruder zu haben ist besser als nichts. Aber ich bin immer noch Dolmetscher zwischen den beiden. Kinder-Gebärdensprachkurse gibt es kaum, und wenn, dann ist das eher Tralala und geht nicht um das erlernen von echter Kommunikation. Und wenn Alexander von sich aus etwas kommunikationsfreudiger wäre, dann würde sein Bruder sicher auch schneller lernen. Aber so kann er nur einige "wichtige" Gebärden, wie z.B. "Diese Schokolade gehört mir!" oder "Ich will jetzt zum Computer!". Für alles andere bin ich zuständig, so etwa "Mama, sag dem Alexander dass ich jetzt ein Raumschiff gemalt habe und er es sich ansehen soll!". Tja, und wenn ich das tue dann interessiert Alexander das Raumschiff seines Bruders natürlich genau NULL.

Sie spielen auch nicht zusammen, weil ihre Interessen so verschieden sind. Alexander ist in Sachen spielen sehr geduldig. Er liebt Puzzles und feinmotorischen Sachen wie z.B. Bügelperlen. Sein Bruder hat dafür nicht die Geduld. Bei Gesellschaftsspielen gibt es oft Streit, weil mein jüngerer Sohn viel schummelt (was Autisten angeblich gar nicht "können" :wink: ) und mein älterer Sohn nicht verlieren kann, sondern statt dessen das Spielbrett durchs Zimmer schleudert, begleitet von einem Kreischkonzert!

HeikeLeo hat geschrieben:Bei uns sind die Geburtstage immer stramm durchgetaktet, so dass es auch nicht passiert ist, dass die Geburtstagsgäste totgequatscht wurden. Ich habe meine Kinder zu den Gegeneinladungen meistens gehen lassen, aber IMMER mit einem schlechten Gefühl und es ist auch öfters etwas passiert.


Einladungen hat mein älterer Sohn schon 3 Jahren keine mehr bekommen und mein jüngerer Sohn noch nie. Und zur letzten Geburtstags-Einladung meines älteren Sohnes waren nur Oma und Opa und eben sein Bruder da. von den 7 eingeladenen Kindern ist keines gekommen. Da brauchte ich nichts "durchzutakten" :( .

Trotzdem danke für den Tipp mit dem durchtakten! In zwei Monaten hat mein Sohn ja seinen 9. Geburtstag, und vielleicht kommen da wirklich ein, zwei Kinder...

HeikeLeo hat geschrieben:Zu Kursen: Sobald ein Kurs mal angelaufen war, sind meine eisern bei der Stange geblieben. Wenn wir etwas ausprobiert haben, dann mindestens ein halbes Jahr und unter zwei Jahren haben wir nichts aufgegeben. Gerade wenn dann die Aktivität darin besteht, aus der Bannecke zuzuschauen, ist das durchaus eine Zumutung für die Kinder. Und selbstverständlich musste ich dabei sein.


Mein älterer Sohn kann sich schnell für was begeistern, verliert aber dann leider auch wieder schnell das Interesse. Und Kurse mag er eigentlich gar nicht. Dabei sein wäre für mich grundsätzlich kein Problem, die Kurse sind ohnehin immer so weit von uns zu Hause entfernt, dass ich die Zeit überbrücken muss und nicht heimfahren kann. Nur besteht, wenn ich die ganze Zeit dabei bin, gar keine Chance mehr, dass mein Sohn Kontakte zu anderen Kinder knüpft. Das ist dann wie an unseren wöchtentlichen Mama-Sohn-Nachmittagen: ich bin seine Spielgefährtin und fertig!

Das daneben-sitzen-und-zuschauen-müssen war natürlich gar nicht gut. Aber leider ist mein Sohn wirklich oft ein Störfaktor und ich weiß, wie penetrant und ungut er sein kann. Da habe ich aber leider gar keine Idee, was man tun könnte. Es kann sich natürlich in einem Kurs mit 8 Teilnehmern und einem Trainer nicht immer alles um meinen Sohn drehen.

HeikeLeo hat geschrieben:Aber wir haben tolle Nachbarn mit gleichaltrigen durchaus auch speziellen Kindern, so dass wir wirklich ausgesprochen viel Gruppenaktivität haben - und da bin ich selbstverständlich meistens dabei.
Es gab ein paar wenig betreute afrikanische Kinder, die uns gerne besucht haben. Sie sind leider weggezogen. Mit ihnen konnte man nur im häuslichen Bereich spielen, weil es nicht berechenbar war, wann sie auftauchen würden - aber bei uns gab es immer Kekse und Spiele. Sie haben dann noch andere Kinder mitgebracht, die ebenfalls weniger behütet waren. Das kam uns entgegen, war aber nicht wirklich planbar - das heißt, wenn wir anderweitig einen Kurs hatten, musste entweder das eine oder das andere Event sterben.
Leider haben sie dann auch Kinder bei uns angeschleppt, die uns beklaut haben. Ab da habe ich nur noch die beiden Brüder reingelassen - bis sie dann weggezogen sind.

Ach ja, die Kommunikationssprache war viel mit Händen und Füßen und gebrochenem Deutsch. Und nachdem diese Kinder eingenässte Hosen sehr lange duldeten (gelegentlich habe ich ihnen Umziehsachen aufgedrängt), waren sie auch sonst sehr duldsam, das heißt sie konnten das ständige Lautieren meines nonverbalen Sohnes wegstecken - immerhin gab es im Gegenzug Kekse und ein Dach über dem Kopf (besonders bei Regen und im Winter) und bei uns bekamen die Kinder keine Schläge (manche der Kinder waren entsetzt, dass es bei uns keine Schläge gab, wenn mal ein Glas umkippte oder ein Keks auf dem Boden landete!). Ich war etwas entsetzt, dass es solche Kinder heute noch gibt (Alter 5 - 10). Aber sie haben uns gefunden und sie haben uns geholfen. Wir hatten dazumal wegen Baustelle einen Schotterhaufen vor der Haustür. So haben sie uns gefunden.

Liebe Grüße
Heike


Das hört sich sehr gut an. Leider kenne ich solche Kinder in unserer Umgebung nicht. Aber so könnte ich es mir auch gut vorstellen.
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Beitragvon NicoleWW » 05.01.2019, 12:11

Hallo Lisa,

wir waren auch viele jahre im selben Kinderhotel, in Trebesing im Smileyhotel, kleines Hotel, nette Leute, nicht jedes Jahr neues Personal und einige Familien traf man jedes Jahr wieder. Letztes Jahr haben wir uns für immer verabschiedet weil ich denke wir sind aus dem Kinderhotel rausgewachsen, mir wurde es zu wuselig und laut, auch unserer J. war es bei den Essenszeiten zu laut (was in einem Kinderhotel nun mal normal ist).

Im sommercamp sind sie auch nur mit bekannten Leuten zusammen, zumindest zum großen Teil, wenn natürlich ein 2. Stamm mit geht kennen sie diese Leute nicht. Aber in ihrem Zelt ist ihr Team welches sie kennen.

Zu Geburtstagen wird S. nur selten eingeladen, zu seinem letzten Geburtstag kam niemand (trotz Einladungen und Zusagen). Bei den Mädels klappt das besser auch bei J. wobei ich schon befürchte dass der nächste Kindergeburtstag zu dem sie eingeladen ist sie überfordern wird, das ist irgendein Krimievent, mit zugewiesenen Rollen.

Liebe Grüße
Nicole
Nicole (70, Morbus Bechterew, Asthma) mit



J.M. (92)

J.C. (93)

J.E. (95, ADHS, E80.4)

A.M. (04, F93.3, F98.8, F81,1)

S.F. (04,F84.5, F98.8, J30.3, E80.4, J45.0)

V.L. (07, J45.1, F98.0)

J.K. (07, F84.5, F98.0)

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Beitragvon Lisaneu » 05.01.2019, 19:56

NicoleWW hat geschrieben:Hallo Lisa,

wir waren auch viele jahre im selben Kinderhotel, in Trebesing im Smileyhotel, kleines Hotel, nette Leute, nicht jedes Jahr neues Personal und einige Familien traf man jedes Jahr wieder. Letztes Jahr haben wir uns für immer verabschiedet weil ich denke wir sind aus dem Kinderhotel rausgewachsen, mir wurde es zu wuselig und laut, auch unserer J. war es bei den Essenszeiten zu laut (was in einem Kinderhotel nun mal normal ist).

Im sommercamp sind sie auch nur mit bekannten Leuten zusammen, zumindest zum großen Teil, wenn natürlich ein 2. Stamm mit geht kennen sie diese Leute nicht. Aber in ihrem Zelt ist ihr Team welches sie kennen.

Zu Geburtstagen wird S. nur selten eingeladen, zu seinem letzten Geburtstag kam niemand (trotz Einladungen und Zusagen). Bei den Mädels klappt das besser auch bei J. wobei ich schon befürchte dass der nächste Kindergeburtstag zu dem sie eingeladen ist sie überfordern wird, das ist irgendein Krimievent, mit zugewiesenen Rollen.

Liebe Grüße
Nicole


Bei uns ist es auch im Winter immer dasselbe, familiäre Kinderhotel, wo schon seit 25 Jahren dieselbe Betreuerin ist und wo sich die Jungs schon super auskennen :) . Im Sommer waren wir schon 3x am gleichen Bauernhof. Da würde ich auch gerne mal wieder ins Kinderhotel fahren (als die Kinder noch nicht in der Schule waren haben wir da die Nachsaison genutzt), aber die Preise während der Sommerferien sind dort ziemlich heftig - das vierfache von den Kosten des Bauernhofs! Gut, am Bauernhof ist nur das Frühstück dabei und im Kinderhotel Vollpension mit Getränken, aber trotzdem! Wenn sich kein überraschender Geldsegen einstellt wird es im Sommer wieder der Bauernhof werden :wink: .

Na, vielleicht kommt bei meinen Jungs auch mal die Zeit, wo es meinem älteren Sohn im Kinderhotel zu laut sein wird! Bei Alexander ist das nicht möglich.

Aber ich merke jetzt schon wieder, wie sich mein älterer Sohn gegen alles "organisierte" sträubt. Mein Mann will ihn mal wieder zum Ski fahren mitnehmen und mein Sohn ist begeistert. So weit, so gut. Aber als Flachländer kann er nun mal nicht so perfekt Ski laufen und eigentlich wäre im Winterurlaub für ihn noch ein Skikurs geplant. Aber das will er partout nicht! Einmal argumentiert er, schon "alles" zu können, dann meint er wieder, gar keine langen Abfahrten fahren zu wollen, dann kommt er mit dem Argument, er habe Angst, sich im Kurs zu verletzen...

...in Wirklichkeit überfordert ihn vermutlich einfach die Vorstellung, wieder einmal in einer Gruppe ihm nicht bekannter Kinder etwas tun zu müssen was ihm eine ihm nicht bekannte Skilehrerin sagt. Solche Situationen sind immer sehr stressig für ihn und entsprechend oft ist er frustriert, was er mit lautem kreischen zeigt. Naja, und das macht ihn natürlich auch nicht unbedingt liebenswerter für Kinder und Skilehrer.

Bin schon gespannt, wie es dieses Jahr wird!
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Autist + ADHS

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