Ospolot und Verhaltensauffälligkeiten

Hier geht es um Epilepsie und die Behandlung verschiedener Epilepsie-Formen mit Medikamenten.

Moderator: Moderatorengruppe

HeidiNic
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 11
Registriert: 08.10.2017, 13:28

Ospolot und Verhaltensauffälligkeiten

Beitragvon HeidiNic » 02.01.2019, 20:53

Hallo,
mein Sohn bekommt seit drei Jahren Ospolot und ist eigentlich gut eingestellt. Nur jetzt häufen sich Probleme mit seinen Emotionen. Bei Freude und bei Wut dreht er richtig auf. Das geht teilweise so weit, dass er sich dabei selbst verletzt.
Sollte ich das beim nächsten Kontrolltermin mal ansprechen? Ist es möglich das eine Nebenwirkung solche Verhaltensauffälligkeiten zeigt? Habt ihr auch schon solche Veränderungen feststellen können/müssen? Würde gerne eure Erfahrungen lesen . Vielen Dank!

Werbung 1
 
Angela77
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 8835
Registriert: 02.09.2010, 21:25

Beitragvon Angela77 » 02.01.2019, 22:36

Hallo Heidi,
hier häufen sich die Verhaltensprobleme, wenn Ospolot -bedingt durchs Gewichtszunahme - aufdosiert bzw. angepasst werden muss.
LG
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

Benutzeravatar
Alexandra2014
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 2462
Registriert: 04.12.2014, 14:04

Beitragvon Alexandra2014 » 03.01.2019, 08:38

Hallo!

Wir hatten Verhaltensprobleme bei jedem Ausschleichversuch, bzw. nach Absetzen. Kam Ospolot wieder rein, war Kind wieder „ruhiger“ und ausgeglichen.

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

Anna-Nina
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 158
Registriert: 09.12.2017, 20:26

Beitragvon Anna-Nina » 03.01.2019, 19:43

Hallo,
wir hatten auch Verhaltensauffälligkeiten unter Ospolot. E.´s Verhalten war nicht mehr tragbar und wir mussten Ospolot nach knapp vier Wochen schon wieder absetzen. Dann gabs Keppra und alles war noch um ein zehnfaches schlimmer....
Unter Apydan zusätzlich wurde es dann besser und als Keppra raus war, war es schon recht gut. Seit drei Montaten haben wir jetzt Valproat dazu und seither ist alles super!
LG


Zurück zu „Krankheitsbilder - Epilepsie“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast