gesetzliche Betreuung für Kind-was bedeutet das

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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monika61
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Re: Betreuung

Beitragvon monika61 » 19.12.2018, 13:50

Stefan M. hat geschrieben:Eine Frage hätte ich noch:

Wer kann mich rechtlich neutral beraten, was die Betreuung so nach sich zieht, ausser natürlich die Betreuungsstelle,


Hallo,

schau mal hier:

…"TIPP
In vielen Orten gibt es sogenannte Betreuungsvereine, von denen man sich
beraten lassen kann, wenn man Fragen zur Anordnung und Durchführung
einer rechtlichen Betreuung hat. Auch un-terstützen die Betreuungsvereine
ehrenamtliche Betreuer bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben.".....

Komplette Infos Seite 9:
https://bvkm.de/wp-content/uploads/2017 ... frei-2.pdf

LG
Monika

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Stefan M.
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Betreuung

Beitragvon Stefan M. » 19.12.2018, 14:27

Hallo Monika,

Danke für die Tipps. Es findet ja ein Gespräch in der Betreuungsstelle statt, dann werde ich das anwenden.

Ich bin nicht zerstritten, wir sind ja schon eine ganze Weile geschieden.

Aber wie Du es richtig erkannt hast, sie macht es sich sehr leicht. Und ich die Arbeit, wobei im letzten Moment, wenn alles schon gelaufen ist, die Bedenken kommen und alle Leute incl. ich blöd dastehn .

Aber dein Tip ist nicht schlecht.

AgnesH
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Beitragvon AgnesH » 19.12.2018, 16:36

Vielleicht kannst du nachweisen, dass du in der Vergangenheit sowieso derjenige warst, der sich um alles kümmerte. Warum sollte dann nicht zu deinem Gunsten entschieden werden, dass du die Betreuung nach Volljährigkeit übernimmst?

Stefan M.
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Betreuung

Beitragvon Stefan M. » 19.12.2018, 17:43

Agnes, ganz einfach.

Ich sags mal so: Weil es viele Menschen, Männlein wie Weiblein gibt, die sich hinsichtlich des Rollenbildes und der Beziehung desjenigen zu den Kindern noch in den 1950 Jahren wähnen, wo die Mama die Kinder versorgt und der Papa das Geld heimbringt.

Diese Leute finden sich oft bei Behörden, in der Arbeit und ja auch in Amts- und Familiengerichten.

Ich kann da ein Liedchen davon trällern, glaub mir.

Wenn Du da sagst, wir sind aber im 21 Jahrhundert, dann schauen die dich ganz groß an.

Deutschland ist in der Hinsicht sehr rückständig.

Jörg75
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Beitragvon Jörg75 » 19.12.2018, 20:42

Hallo Stefan,

die Betreuungsstelle macht es sich hier aber auch etwas leicht - die entscheiden nämlich erstmal nichts, die machen nur einen Vorschlag ans Gericht. Wenn die also dich auffodern, die Mutter mit ins Boot zu holen, dann ist das eine Bitte von denen, sonst nichts ... wie gesagt: Entscheidungskopemtenz haben die keine!

Entscheiden tut der Richter am Ende!

Wenn Du beraten werden möchtest, dann bei einem Betreuungsverein oder bei einem Rechtsanwalt (am besten einem, der auch Erfahrung im Betreuungsrecht hat), letzters kostet aber sich Geld.

Wenn Du alleiniger Betreuer wärst, dann wäre die Mutter deines Kindes raus! Sie kann dann zwar och Bedenken anbringen - zu sagen hat sie dann aber nichts mehr!

Gruß
Jörg
K., *2013, Extremfrühchen (27. +3 SSW), ICP, GdB 100 G aG H B, PS II+/ PG 4
J., *2016, aktuell keine Besonderheiten

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Stefan M.
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Betreuung

Beitragvon Stefan M. » 19.12.2018, 21:00

Hallo Jörg,

stimmt, aber jetzt dreh ich den Spieß um und halte mich nur noch an meinen Antrag.

Die sollen entscheiden und ich mache da gar nichts mehr- vielleicht noch Teilnahme an dem Gespräch und das wars. Halt mich da sonst raus, ist nicht mein Job.

Danke für Eure Tipps. Ehrlich.

Geh jetzt noch ein Bierchen trinken.

Ich wünsche Euch noch ein schönes Weihnachten.

Schön, dass es dieses Forum gibt.


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