Vitalstoffanalyse bei einseitiger Ernährung ?

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PaulaW
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Vitalstoffanalyse bei einseitiger Ernährung ?

Beitragvon PaulaW » 17.12.2018, 11:12

Ihr Lieben,

unser Sohn ernährt sich sehr einseitig sodass ich mich frage, ob er alle
Nährstoffe erhält über die Nahrung.

Er hatte jetzt verstärkt mit Tics zu tun, die glücklicherweise durch die Gabe von Magnesium Schüssler Salzen verschwunden sind.

Jetzt überlege ich, ob wir sein Blut mal analysieren lassen ob er wegen seiner unausgewogenen Ernährung Mangelzustände hat.
Er ist soweit ganz gesund, aber halt immer sehr schnell erschöpft. (Auch durch seine Muskelhypotonie)

Habt Ihr gute Erfahrungen gemacht bzw haltet Ihr das für sinnvoll ?

Wenn ja, macht Ihr die Untersuchung beim Facharzt oder Kinderarzt ? Unser KiA hat uns mal gesagt dass er ihm kein Blut abnehmen möchte und dies auch nicht nötig sei wegen seiner häufigen Infekte.

Ans SPZ sind wir auch nicht mehr angebunden wegen schlechter Erfahrungen. Falls unbedingt nötig würden wir das natürlich dort machen lassen.

Herzlichen Dank,
liebe Grüsse

Paula
Muskelschwäche, Entwicklungsverzögerung, Wahrnehmungsstörung, Feinmotorische Probleme, Konzentration, PG3, 70% GdB, GBH

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HeikeLeo
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Beitragvon HeikeLeo » 17.12.2018, 15:08

Liebe Paula,

wenn er schnell erschöpft ist und häufig Infekte hat, spricht einiges für einen Eisenmangel. Da sind entweder kleine Eisentabletten gut, Kräuterblut oder täglich ein Eisensprudel einer Eisensprudeltablette von dm. Gerade das Eisen muss man sehr lange substituieren und das ärztlich aufgeschriebene Eisen ist immer zu hoch dosiert dafür zu kurz verschrieben. - Wir hatten bei einem Sohn einen deutlichen Eisenmangel (Ferritin nicht mehr nachweisebar). Das Auffüllen hat drei Jahre (!) gedauert, damit er überhaupt in den unteren Normbereich kam. Der Blut-Hb, das was normalerweise getestet wird, war aber nicht sehr auffällig. Wenn Du auf Schüssler Salze stehst - da gibt es auch ein Eisenpräparat.

Du könntest Vitamin D und Jod in die Überlegungen einbeziehen. Ein Test dafür scheint mir aber nicht sinnvoll. Gerade bei Vitamin D gibt es gar keinen bekannten "gesunden" Wert. Man kennt nur den Normwert. Aber gerade in den nördlichen Breiten ist normal möglicherweise zu wenig. So wie früher Jod in Süddeutschland.

Liebe Grüße
Heike


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