Eigene Ausgaben ab dem 18.Lebensjahr

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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Heike Neumann
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Beitragvon Heike Neumann » 31.12.2018, 18:16

Hallo,

also die gerichtliche Betreuung und die Grundsicherung an sich sind ja zwei paar ganz verschiedene Schuhe....Die Grundsicherung hängt auch nicht mit der Betreuung zusammen.

Bei der gerichtlichen Betreuung, wenn man auch die Betreuung für den Bereich Finanzen hat, muss man jährlich dem Gericht einen Bericht abgeben. Es ist bei uns hier ein Vordruck, den man ausfüllen muss. Das mache ich jedes Jahr auch so.
Darin muss man bestimmte Fragen beantworten und auch aufführen, wie hoch der Stand des Konto ist und was man z.B. für den Betreuten im abgelaufenen Jahr alles bewältig hat.
Jedoch ist es bei Betreuern, die gleichzeitig Eltern des Betreuten sind, nicht so, dass man alles haarklein belegen muss. Das ist nur bei Berufsbetreuern der Fall.

Bei der Grundsicherung ist das etwas anders. Die Miete und Nebenkostenvorauszahlungen für die Wohnung zahlt das Amt direkt an uns als Vermieter der Wohnung.
Unser Sohn hat 2 Konten bei der Bank. Ein Konto, wo die Einnahmen, also Grundsicherung und Arbeitsentgelt der WfbM drauf kommen und das 2. Konto für ihn als reines Haushaltsgeldkonto, wo er wöchentlich von dem 1. Konto einen Betrag für Lebensmittel und eine Summe als Taschengeld zur freien Verfügung überwiesen bekommt. Und nur über dieses Konto besitzt er eine EC-Karte, so dass gesichert ist, dass er keine Schulden machen kann.

Und alles, was nicht von dem Geld des 1. Kontos verbraucht wird, wird für die Beschaffung von Kleidung oder eben, wenn es mal knapp wird und weitere Ausgaben notwendig werden, benutzt. Und bis jetzt reicht es sogar soweit, dass wir einen kleinen Puffer für eine Reise im nächsten Jahr ansparen konnten  8)
Das Ganze läuft jetzt schon seit über einem Jahr so und es zeigt sich, dass das genau richtig ist. So vermischt sich nichts von seinem Geld mit unserem Geld und es spart einem lästiges Buch führen über die Einnahmen und Ausgaben.

Und auch bei der Grundsicherung gab es noch nie Probleme mit irgendwelchen Nachweisen, weil alles schön getrennt ist.

Vielleicht wäre das ja für euch auch eine Alternative. :wink:

L.G. Heike
Heike, Uwe, Marc (1995) Asperger Autismus(F84.5), Epilepsie, Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens, Neurodermitis (lebte 10 Jahre in der Mansfeld Löbbecke Stiftung); Anica (1997) gesund, Sternenkind Luca *+13.07.2001(Anencephalus 17.SSW) und Finjas (2005) Neurodermitis

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Beitragvon Ellert » 31.12.2018, 19:23

Wir bekommen die Grundsicherung komplett auch den Anteil Miete, Strom, Müll etc
DAGMAR mit
Ellert 24.SSW &
3 fitten Schwestern
www.mini-ellert.de

Chantal-Marie
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Beitragvon Chantal-Marie » 01.01.2019, 00:58

Bei uns kommt die komplette Grusi seit 3 Jahren am 1. jeden Monats vom Konto unserer Tochter auf mein Konto. Da gabs noch nie Probleme. Auf dem Konto unseres Mädels bleibt nur ihr horrender Lohn von 134 €.

Ich fülle auch jedes Jahr den Antrag vom Betreuungsgericht aus, ich lasse mir von der Bank einen Auszug machen was auf dem Konto plus Sparbuch ist, dazu die Kontoauszüge und gut ist.

Für die Grusi kriege ich im Dezember immer die Bewilligung bis 31.1. und gleich danach den Antrag ab 1.2. den fülle ich aus, lege Strom, Wasser und Ölrechnungen bei, dazu wieviel Personen im Haus leben und dann wird ausgerechnet was uns zusteht. Alles easy................

Gute Idee, Müllabfuhr habe ich noch nie beigelegt. Mache ich diesmal.
Liebe Grüße von Chantal-Marie und Mama


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