Kurzzeitpflege bzw. stationäre Aufnahme und MRSA-Test

Diese Rubrik braucht man einfach immer! Sie umfasst alle Infos, Tipps, Fragen und Antworten zu Themen, die sich nicht in die oben genannten Kategorien einordnen lassen.

Moderator: Moderatorengruppe

Susanne 61
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 705
Registriert: 12.08.2007, 21:41
Wohnort: Baden-Württemberg

Kurzzeitpflege bzw. stationäre Aufnahme und MRSA-Test

Beitragvon Susanne 61 » 12.12.2018, 11:01

Hallo Leute,
die Johannes-Diakonie Mosbach plant ein Wohnheim für geistig Behinderte ca. 12 km von uns entfernt. Der Bau ist schon in vollem Gang, geplante Fertigstellung September 2019. Würde also für unsere Dorothea, bis dahin 18 Jahre alt und mit der Schule fertig, gut passen.
Beim Vorstellungsgespräch im Mai wurde auf meinen Vorschlag ein Kurzzeitpflege-Wochende beschlossen, damit alle Beteiligten mal sehen können, wie das so läuft und ob das für Dorothea passen könnte.
Dieses "Probe-Wochenende" sollte stattfinden vom 14.-16.12. in einer weiter entfernten Einrichtung desselben Trägers.
So weit, so gut. Alles paletti, was? :D
Nun ja, Aufnahmebedingung auch für diese Kurzzeitpflege von 3 Tagen: Ein MRSA-Test! Also ein Abstrich mit Wattestäbchen aus Nase und Hals.
Nun ja, Leute, ihr könnt euch denken, weshalb ich jetzt hier schreibe: Zwei Versuche beim Hausarzt gescheitert, eine derartig "invasive" Maßnahme lässt sie - zumindest derzeit - mitnichten zu!
Wie kann ich sie dazu bringen, überhaupt mal den Mund aufzumachen, wenn sich jemand mit Wattestäbchen nähert? Nase ginge vielleicht mit Gewalt, aber dazu muss ich auch erstmal einen Arzt finden, der das mitmacht...
An diejenigen, deren Sohn oder Tochter bereits in einer Einrichtung lebt. War das bei euch auch Vorraussetzung? Bin jetzt etwas ratlos...
LG,
Susanne
Susanne mit Dorothea, 17 Jahre, frühkindlicher Autismus und drei gesunden Geschwistern 25, 28 und 29 Jahre

Werbung
 
Benutzeravatar
Engrid
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 13209
Registriert: 24.10.2011, 10:36

Beitragvon Engrid » 12.12.2018, 11:42

Hallo Susanne,

das wäre bei uns auch ein Problem.

Würde es gelten, wenn Du zuhause das machst, oder wenigstens in der Praxis/Klinik, oder muss ein Arzt/eine Krankenschwester den Abstrich machen? Wenn Du das auch kannst, könnte man in der Richtung weiter überlegen.

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

Nuria
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 160
Registriert: 18.04.2009, 23:18

Beitragvon Nuria » 12.12.2018, 11:58

Könnte sie es selbst machen?
Wie putzt sie Zähne bzw. wer putzt sie ihr? Vielleicht das Stäbchen parallel mit der Zahnbürste in den Mund schieben, und einmal kurz in den Rachen vordringen?
Das ist keine 100% korrekte Abnahme, aber bei einer Besiedlung sollte der Keim dann schon mit gefunden werden.
Oder noch alternativer: Schneuzt sie sich die Nase?
Dann das abstreichen.
Viel Glück
Nuria
Nuria mit drei Kindern:
J.(m) geb.1995
A.(w) geb.2001, Pflegekind, V.a.FAS, leichte geistige Behinderung
L.(m) geb.2014, Pflegekind, Frühchen 24.SSW

Sabine1970
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 841
Registriert: 11.01.2008, 17:00

Beitragvon Sabine1970 » 12.12.2018, 12:20

Hallo Susanne,

bei meinem Sohn musste im letzten Jahr auch ein Test gemacht werden.
Wir waren dazu beim Zahnarzt, ging problemlos.
Ich bin der festen Überzeugung, dass ich das auch selber hinbekommen hätte, mit dem Stäbchen in die Nase und den Mund.

Frage doch nochmals beim Arzt an....

LG Sabine

Sabinä1984
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 49
Registriert: 04.09.2018, 17:59
Wohnort: Bayern / Chiemsee

Beitragvon Sabinä1984 » 12.12.2018, 17:30

Hallo Susanne 61,

Ansonsten frag doch mal ob die Nase alleine reichen würde. Da es ja ein und der selbe weg ist. Und keime die in der Nase sind, sind im Rachen auch.

Glg Sabine

Susanne 61
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 705
Registriert: 12.08.2007, 21:41
Wohnort: Baden-Württemberg

Beitragvon Susanne 61 » 12.12.2018, 20:52

Hallo Leute,
danke für eure Tips.
Nein, auch ich komme ihr mit einem Wattestäbchen nicht bei bzw. in die Nase. Habe ich schon mehrfach versucht und wir üben natürlich weiterhin... :D
Nuria: Man käme schon rein in den Mund, zusammen mit der Zahnbürste, das könnte gehen - vielleicht aber auch nicht, denn inzwischen ist sie misstrauisch gegenüber Wattestäbchen! Aber mit Sicherheit nicht bis weit hinten in den Hals...
Oder würde ein Abstrich von der Zunge genügen oder von der Wangenschleimhaut? Muss mal nachfragen...
Nase schneuzen, ja, wenn sie Schnupfen hat. Ist aktuell nicht der Fall und wenn, käme sie dann ja auch nirgends damit rein... :(
Sabine 1970: Zahnarzt ist leider keine Option, da waren wir gerade und mit Ach und Krach hat sie den Mund so weit aufgemacht, dass er mal kurz reinschauen konnte. Aber nicht mit dem kleinen Handspiegel, nur ohne "Werkzeug".
Sabinä1984: Nase allein, daran denke ich jetzt auch, aber auch das ginge nur mit Gewalt. Und eben dies wollte der Hausarzt nicht...
Mann, ist das wieder (mal) schwierig! :(
LG,
Susanne
Susanne mit Dorothea, 17 Jahre, frühkindlicher Autismus und drei gesunden Geschwistern 25, 28 und 29 Jahre


Zurück zu „Sonstiges“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast