Fahrdienst zur Schule über persönliches Buget

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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nicoleNRW
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Fahrdienst zur Schule über persönliches Buget

Beitragvon nicoleNRW » 10.12.2018, 19:27

Hallo an Alle,

unsere Tochter hat nun den Förderort von KB Schule zur LB Schule gewechselt .Kommen aus NRW.
Wir haben die Schule 15 Minuten von uns gewählt,diese liegt in einem anderen Kreis und ist nicht zuweisende Schule des Schulamtes gewesen.

Wir mussten vom Schulträger aus unterschreiben,dass wir die Beförderung selbst übernehmen,nur damit wurden wir aufgenommen.

Die Beförderung zu der anderen Schule ,ca 1Std Fahrtzeit wäre übernommen worden.

Nun habe ich gehört,dass wir es evtl über Eingliederungshilfe/persönliches Budget schaffen könnten,dass wir doch noch eine Beförderung bekommen könnten?
Hat da jemand Erfahrung ?

Unsere Tochter hat einen SBA mit 80%GBH und Pflegegrad 3.

Viele Grüsse Nicole
3 leibl. Kinder zwischen 13-19Jahren
1 AT geb 07 mit 870 gr 35 cm in der 30 SSWehem. Extremfrühchen,SGA,operierter Ductus arteriosus..,,FAS ?
1 PS mit diversen Baustellen
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nicoleNRW
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Beitragvon nicoleNRW » 11.12.2018, 09:26

Hat keiner eine Idee,ob man da was machen kann ?
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monika61
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Beitragvon monika61 » 11.12.2018, 09:45

Hallo Nicole,

das Persönliche Budget ist nur eine Leistungsform und keine zusätzliche Leistung.
Schau mal hier:
https://www.REHAkids.de/phpBB2/viewtopi ... rm#2095941

Man muss also grundsätzlich einen Anspruch auf die Leistung haben.

Vielleicht ist dieses Urteil dazu interessant:
http://www.forum-munterbunt.de/index.ph ... -Schülerb/

https://www.juraforum.de/recht-gesetz/v ... men-599225

LG
Monika

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Beitragvon JasminsMama » 11.12.2018, 09:58

Hallo Nicole,

leider kann ich Dir da nicht wirklich weiterhelfen.

Bei uns war es so, dass wir die Beförderung genehmigt bekommen haben, obwohl wir auch nicht die Schule gewählt haben, die vom Schulamt vorgeschlagen wurde. (Wir wohnen in BW)

Ich habe beim Kreis, der bei uns für die Beförderung zuständig ist, dargelegt, warum wir die andere Schule gewählt haben und dann wurde die Beförderung übernommen.

Wir mussten nur etwas zuzahlen, wenn unser Kind in den Hort statt nach Hause gefahren wurde, nach der Schule.

Mit Eingliederungshilfe und persönlichem Budget kenne ich mich leider nicht aus. Für die Eingliederungshilfe ist doch das Sozialamt zuständig oder? Dort würde ich an Deiner Stelle mal nachfragen.

LG und alles Gute
Sandra
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Jasmin Marie 05/02 globale Entwicklungsverzögerung, vis. Wahrnehmungsstörung, Lernbehinderung, starke Hyperopie rechts, hochpathologisches EEG (Besserung seit Jan. 12),
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Beitragvon nicoleNRW » 11.12.2018, 10:06

Das Problem ist,dass Schulamt hatte gesagt:"wir weisen zu einer LB Schule 1 Std von uns entfernt hin,wenn ihr meint,dass ihr die LB Schule nur 15 Minuten von euch entfernt nehmen wollt (anderer Kreis),dann könnt ihr das gerne machen,einen Fahrdienst bekommt ihr dann aber nicht,und ihr müsst das selber übernehmen !"

Ich finde dass wirklich unlogisch,den langen Weg würden sie doch auch zahlen ?
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Beitragvon LasseUndJohannes » 11.12.2018, 14:06

Hi,
Erstmal um die Widerstände einschätzen zu können ... Wäre für das Amt die Beförderung deiner Tochter zu der Schule teuer als wenn man sie zu der Schule im eigenen Kreis befördern würde? Selbst wenn die Schule viel weiter weg ist kann es trotzdem günstiger sein weil auf der Strecke sowieso ein Sammeltaxi schon fährt. Für die Schule im anderen Kreis wäre dann Einzelbeförderung notwendig? Oder bräuchte deine Tochter sowieso eine Einzelfahrt?

Dann wäre es wichtig, die einzelnen Akteure zu kennen. Wer entscheidet über die Schulzuweisung. Schulamt? Wer ist für den Transport zuständig, ggf. Organisation und Kostenübernahme getrennt? Wir haben vor Jahren Mal eine Einzelfahrt durch gekämpft. Da war das Schulamt für die Schulzuweisung zuständig, die Schule für die Organisation vom Transport und das Schulverwaltungamt für das bezahlen. Das herauszufinden war die erste große Hürde.

Es könnte auch nach hinten losgehen, aber du könntest einfach die Kostenübernahme beim zuständigen Amt beantragen.
Johannes 2008, extremes ADHS, Fehldiagnose (?) Autismus
Benedikt 2014, non verbal, auto aggressiv, ADHS, atypischer Autismus

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Beitragvon Britta70 » 11.12.2018, 14:17

Hallo Nicole,

möglich ist auch, dass der Kreis damit Druck aufbauen will, dass man die kreiseigene Schule wählt, damit diese ausgelastet ist. Das wurde bei uns damals versucht. Ich bin mir auch nicht sicher, ob der Kreis für die kreisfremde Schule etwas zahlen muss? - Vielleicht weiß da jemand anderes Bescheid?
Wir (BW) haben unsere Wunschschule damals bekommen, weil die Entfernung exakt gleich war; wäre sie größer gewesen, hätten wir es vermutlich nicht genehmigt bekommen. Bei uns wird, soweit ich weiß. der Fahrdienst nach km bezahlt.
Das ganze Thema ist immer sehr wenig transparent, es hängen so viele Interessen und natürlich enorme Kosten daran.

LG
Britta
Amelie (*05), hypoxischer Hirnschaden durch near-missed SIDS, Z. n. BNS-Epilepsie, Button, Tetraspastik, Tetraparese, cerebral blind, Hüftluxation links (operiert 2014), starke Skoliose (operiert 2016)

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Beitragvon JasminsMama » 12.12.2018, 15:56

nicoleNRW hat geschrieben:Ich finde dass wirklich unlogisch,den langen Weg würden sie doch auch zahlen ?


Ich denke, es geht darum, dass zu der anderen Schule schon Kinder mit dem Fahrdienst fahren.
Euer Kind würde da quasi mit aufspringen und somit kämen keine weiteren Kosten auf das Schulamt zu.

LG
Sandra
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