Wer klagt? Sohn oder Mutter als Betreuerin

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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Rita2
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Wer klagt? Sohn oder Mutter als Betreuerin

Beitragvon Rita2 » 06.12.2018, 20:24

Hallo,

ich bin Betreuerin für meinen Sohn. Wenn ich eine Klage für meinen Sohn einreichen will, braucht dann er eine Rechtschutzversicherung (da die Klage ja wegen ihn geführt wird) oder ich (da ich ja klagen muß als seine Betreuerin)?

Viele Grüße
Rita
Rita mit Sohn *Dezember 1995, ohne Diagnose,
cerebrale Koordinations- und Tonusregulationsstörung mit Zehenspitzengang, kognitive und sprachliche Entwicklungsstörung, süßer Bengel

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maritatina
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Beitragvon maritatina » 06.12.2018, 21:08

Hmm. Denke mal da fragst Dein verfahrenspfleger. Ist Ja normalerweise ein Anwalt. Er kann dich dabei beraten.wüsste ich jetzt auch nicht.auf alle Fälle kann Mann prozesskostehilfe beantragen.wenn derjenige Grundsicherung oder alg2 bekommt.
Frag mal nach.
Ich warte noch auf Bescheid wegen Verlängerung Betreuung. Sind ja fast 7 Jahre schon rum.
lg Marita
Tina 8.4.94 Frühk.Hirnschädigung mit CP,MC,Spastik,Epelepsie,rechts konvexe Kyphoskoliose,Sehb.(leichte)Störung der Blutg.Coxalgie,Hüftdysplasie
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Kaja
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Beitragvon Kaja » 06.12.2018, 23:20

Hallo Rita,

dein Sohn klagt, vertreten durch dich.

Viele Grüße Kaja

Mamamarti
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Beitragvon Mamamarti » 07.12.2018, 13:09

Hallo Rita,
ich verstehe die Frage nicht ganz. Willst du fragen, ob du eine Rechtschutzversicherung für dich oder für deinen Sohn abschließen sollst? Ich weiß nicht, ob dein Sohn überhaupt eine Versicherung abschließen kann.
Bei uns ist mein Mann der Versicherungsnehmer und die übrigen Familienmitglieder sind mitversichert. Achte darauf, das die erwachsenen Kinder nicht von der Versicherungsleistung ausgeschlossen sind und das die Versicherung Sozial und Verfahrensrecht drin hat.
Ich klage gerade für meinen Sohn und in der Klage steht der Kläger Herr … , gesetzlich vertreten durch seine Mutter und Betreuerin...
LG Marti

Stuffi81
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Beitragvon Stuffi81 » 24.02.2019, 13:31

Ist schon etwas her, aber vielleicht hilft die Antwort ja noch (oder anderen).

Als rechtliche Betreuerin trifft du immer nur Entscheidungen im Namen des Betreuten.
Wenn kein Einwilligungsvorbehalt vorhanden ist, darf er aber auch, solange er es versteht, selbst Anträge stellen.
Vater(32): ADS/ ADHS, Legasthenie
Mutter(35): ADS/ ADHS, Dyskalkulie
Tochter (12): ADS/ ADHS, Dyskalkulie
Sohn(10): ADS
Sohn(3): ADHS, verdacht auf Autismus...


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