Vorstufe Shunt-OP

Mit einem besonderen Kind sind Eltern oft Dauergäste beim Kinderarzt. Hinzu kommen Krankenhausaufenthalte und Besuche bei Spezialisten und im Sozialpädiatrischen Zentrum.
Welche Untersuchungen machen Sinn? Wo ist mein Kind in guten Händen? Zahlt die Krankenkasse alle Behandlungen? Fragen über Fragen...

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Kerstin FF
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Vorstufe Shunt-OP

Beitragvon Kerstin FF » 06.12.2018, 19:39

Hallo!

Ich benötige bitte Eure Meinung und Antworten.
Momentan kann ich nicht klar denken und fühle mich komplett überfordert.

Ich bin zur Zeit mit meinem Sohn nach einer Ulzibat-OP zur Reha. Dort bekommt er intensive Krankengymnastik und auch für die Schule können wir einiges in die Wege leiten. Er ist - bis auf die Motorik (ICP, Level III) - kognitiv normal entwickelt wenn auch etwas langsamer. Das ist der Grund für die Reha gewesen.

Die Ärzte haben aufgrund seines Kopfumfanges von 54 cm (8,5 Jahre) sich das MR, den Verlauf des Kopfumfanges und die augenärztlichen Unterlagen geben lassen und sind der Meinung dass der Hirndruck zu hoch wird wenn der Kopf zum Wachsen aufhört. Im Hirn gibt es zu viel Hirnwasser und um zu vermeiden dass sich Druck aufbaut, würden sie empfehlen jetzt die beiden Kammern mit einem kleinen Loch zu verbinden und dann abwarten ob das ausreicht um einen Shunt zu vermeiden.

Wie würdet Ihr weiterverfahren?
Da es sich nicht um einen Notfall handelt, habe ich den Luxus eine zweite Meinung einzuholen. Würdet ihr in die Klinik gehen, die das MR schon gesehen hat aber damals keine OP-Indikation gesehen haben?
Würdet ihr eine Vorsorge-OP machen?

Vielen Dank für Eure Antworten und Meinungen.
Viele Grüße
Kerstin
Kerstin mit Felix (4/10) spastische Tetraparese, Hüftluxation, Strabismus

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