Inklusion von schwer mehrfachbehinderten Kindern ab der 5.Kl

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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Engrid
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Beitragvon Engrid » 11.12.2018, 08:27

kati543 hat geschrieben:Alle GE-Kinder sind sabbernde, stark lautierende Monster, die nur gelagert, gefüttert und therapiert werden müssen. Leute! Wie redet ihr von unseren Kindern? Das ist ein Forum für Eltern von behinderten Kindern! Habt ihr wirklich so wenig Respekt? Meint ihr, nur weil ihr ein GE-Kind kennt, kennt ihr ALLE? Dürfen unsere Kinder keine Individuen sein?

Ich ziehe mich hier zurück. Es wurde nach positiven Erfahrungsberichten aus der Inklusion gefragt. Was kam sind Seitenweise Hasstriaden auf Inklusion von Menschen, die damit zumeist keine Erfahrung hatten.


Inge hat geschrieben:[center]*unterschreib*
Ergänzend noch dazu: Inklusion ist kein Gnadenakt, sondern ein Menschenrecht.
Gestern war übrigens der Tag der Menschenrechte. [/center]

Danke Kati und Inge! Ich unterschreibe auch. Grüße
Engrid

mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
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finnja
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Beitragvon finnja » 11.12.2018, 09:59

Hallo,

unabhängig vom ersten Beitrag:

Solange sich Gymnasien als allgemeinbildende Schulen, in denen die ALLGEMEINE Hochschulreife erworben werden kann, davon ausnehmen, behinderte Menschen in ihrer Mitte "zu ertragen", sind wir von der Umsetzung unserer Normen noch weit entfernt...

Ich möchte mal unbedingt ein paar Dinge anmerken:

1.) mehr als 50% aller Schüler gehen auf das Gymnasium, was faktisch JEDEM elitären Anspruch widersprechen würde...

2.)WAS für Eliten produzieren wir denn dort? Können wir uns als Gesellschaft es leisten, zukünftige Entscheidungsträger (die meisten Entscheidungsträger haben Abitur) SO auszubilden? Wie soll es einmal eine inklusive Gesellschaft geben, wenn der Großteil der Gesellschaft in der Schule über Jahre hinweg die Erfahrung des Aussortierens machte? Leistungsschwächere und massive Normabweichungen gar nicht kennt?!

3.)Was ist mit all den (unter)durchschnittlichen Schülern, die bis zu einem (unter)durchschnittlichen Abitur schlechte Schulerfahrungen machten??? Da lagen die Eltern dann richtig?

4.)Können wir es uns generell weiter leisten, dass Bildungserfolg (unabhängig von Behinderung) mit der sozialen Herkunft korreliert???

5.)Anzunehmen, dass Abitur tatsächlich etwas über Leistungsfähigkeit aussagt ist schon sehr, sehr naiv und an der Wirklichkeit vorbei... Irgendwie fand in den letzten Jahren ein downgrade statt...

6.) Warum zur Hölle sollten sich Gymnasien aus der PFLICHT (!!!!) zur Inklusion herausnehmen dürfen? Eigentlich sind sie ja angeblich geradezu prädestiniert dafür: Elternschaft, die ihre Kinder überdurchschnittlich unterstützt, Schülerschaft, die weniger mobbt, sich sozial mehr engagiert, generell weniger Verhaltensauffälligkeiten etc..

Mein Senf dazu,

lG Finnja

PS.: Dass hier in diesem Forum das grundsätzliche Recht zur Inklusion in Frage gestellt wird, ist harter Tobak... In direkter Diskussion würde ich sagen: Was für´n Lellabebb!
Sohn 06 ,SBA seit 06 mit 100 GdB und PS II (die nicht seit 06), Mutation, mit Auswirkungen in allen möglichen Bereichen,
PS 06, AVWS, V.a. FAS(D)
PT 07, FAS mit gB, lebt inzwischen in einer Einrichtung
LT 12, so normal, wie bei uns als Eltern möglich ;-)

monika61
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Beitragvon monika61 » 11.12.2018, 11:11

Engrid hat geschrieben:
kati543 hat geschrieben:Alle GE-Kinder sind sabbernde, stark lautierende Monster, die nur gelagert, gefüttert und therapiert werden müssen. Leute! Wie redet ihr von unseren Kindern? Das ist ein Forum für Eltern von behinderten Kindern! Habt ihr wirklich so wenig Respekt? Meint ihr, nur weil ihr ein GE-Kind kennt, kennt ihr ALLE? Dürfen unsere Kinder keine Individuen sein?

Ich ziehe mich hier zurück. Es wurde nach positiven Erfahrungsberichten aus der Inklusion gefragt. Was kam sind Seitenweise Hasstriaden auf Inklusion von Menschen, die damit zumeist keine Erfahrung hatten.


Inge hat geschrieben:[center]*unterschreib*
Ergänzend noch dazu: Inklusion ist kein Gnadenakt, sondern ein Menschenrecht.
Gestern war übrigens der Tag der Menschenrechte. [/center]

Danke Kati und Inge! Ich unterschreibe auch. Grüße


Ich unterschreibe das auch :!:

Wenn ich mir dann noch Inklusion zum Thema "Wohnen" anschaue,
wird mir Angst und Bange.... :(
Auch da gibt es keine Inklusion für schwermehrfach behinderte Menschen.
Diese Menschen bleiben auch hier zurück, aussortiert in Wohnheimen...
...falls es den Anliegern denn genehm ist:

https://twitter.com/IngeRosenberger/sta ... 2912775168

Mit Inklusion hat das doch nichts zu tun...oder? :(

Wir dürfen nicht zulassen, das bestimmte Menschen (u.a. aufgrund der Schwere
ihrer Behinderung) generell von Inklusion ausgeschlossen werden :!:


Gruß
Monika

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Beitragvon Inge » 11.12.2018, 14:34

Danke Monika. Ja, genau so sieht es aus. Menschen mit schwersten Behinderungen werden ausgrenzt. Seit Jahrzehnten und immer noch.
[center]
Sie ist anders als die andern, und ihre Sprache geht weit an uns vorbei.
Doch wenn sie lächelt, lächelt sie mit Leichtigkeit dir dein ganzes Herz entzwei.

'Sommerkind' von Wortfront


Viele Grüße
Inge

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Beitragvon Inge » 11.12.2018, 14:36

Dieser aktuelle Bericht passt m.E. auch gut hierher:

[...] Man stehe inmitten der anderen Eltern und es heißt: "Sie aber nicht, dieses Kind aber nicht, das ist hier nicht willkommen", schildert Roth ihre Erfahrungen. "Und das tut dann natürlich auch erst mal richtig weh, weil das war das erste Mal so richtig, dass ich vor eine Mauer gelaufen bin mit dem Kind." Natürlich weiß sie, dass ihre Tochter "eine besondere Herausforderung für das Schulsystem" sei. Allerdings hat Deutschland 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert und sich damit verpflichtet, die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben umzusetzen, eben auch in der Schule. [...]

Quelle und kompletter Text: HR
[center]
Sie ist anders als die andern, und ihre Sprache geht weit an uns vorbei.
Doch wenn sie lächelt, lächelt sie mit Leichtigkeit dir dein ganzes Herz entzwei.

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Viele Grüße
Inge


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Alexandra2014
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Beitragvon Alexandra2014 » 11.12.2018, 18:19

Dario hat geschrieben:
Ainslie2009 hat geschrieben:Misslingt die Woche, kann ich als Elternteil noch darauf bestehen, dass das Kind das Gymnasium besucht.


Und genau dieses sog. Elternwahlrecht finde ich absoluten Schwachsinn, der das System total konterkariert. Die wenigsten Eltern können (und wollen) objektiv sein, wenn es um ihr eigenes Kind geht. :wink:

Aufgrund dieser natürlichen Befangenheit der Eltern (das meine ich ganz wertfrei) ist es für mich nicht nachvollziehbar, ausgerechnet den Elternwillen zum KO-Kriterium zu machen. Es müssen objektive Kriterien her, z.B. ein bestimmter Notendurchschnitt oder ein Aufnahmetest.


Und was sagt so ein Notendurchschnitt nach der 4. Klasse aus, bei einem 10 Jahre alten Kind? Leider gar nichts. Genau deswegen ist dieser als Zugangsvoraussetzung für das Gymnasium überhaupt nicht geeignet.

Ich gehörte in der Grundschule zum schlechteren Mittelfeld, ich war noch sehr verspielt. Deswegen bekam ich keine Empfehlung für das Gymnasium. Für meine Eltern war das in Ordnung so, aber ich wollte auf gar keinen Fall auf die Realschule und unbedingt auf‘s Gymnasium. Meine Eltern haben diesem Wunsch entsprochen.
Es war nicht immer leicht, auch auf dem Gymnasium war ich anfangs im hinteren Mittelfeld - und immer noch sehr verspielt. Vieles ging rechts rein und links wieder raus...
Das änderte sich, als es auf die Oberstufe zuging, als es konkreter darum ging, was ich mal machen möchte und wie ich dahin komme. Ich hatte ein Ziel und musste anfangs hart dafür arbeiten, auch um die Lücken der vergangenen Jahre aufzuholen.
Ich wählte in der 11 noch die dritte Fremdsprache (Latein), weil sie damals noch Vorraussetzung für die Studienzulassung war.
Mein Abi habe ich mit einem 1er Durchschnitt gemacht und später stellte sich heraus, dass ich eigentlich hochbegabt bin.
Auch das Studium habe ich mit Bestnoten beendet. <– ich erinnere nochmal: ich hatte keine Gymnasialempfehlung. :wink:

Jetzt könnte man sagen „Einzelfall“. Das sehe ich allerdings anders, da es sowohl bei meinem Mann, als auch bei meinem Schwager ähnlich war. Beide hatten keine Gymnasialempfehlung, beide haben aber Abitur und Studium geschafft und sind sehr erfolgreich in ihren Berufen.

Auf der einen Seite heißt es, Kinder seien Individuen, die sich unterschiedlich entwickeln, aber auf der anderen Seite müssen sie mit 10 Jahren einen gewissen Notendurchschnitt vorweisen, um voraussagen zu können, ob sie 9 Jahre (!) später das Abitur schaffen?

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

Alexandra2014
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Beitragvon Alexandra2014 » 11.12.2018, 18:56

Hi!

Zum Thema: ich wurde letztes Jahr von der Sekundarschule angeschrieben und das Kind wurde zu einem Schnuppertag eingeladen, obwohl man dort bereits wusste, dass es nur inklusiv gehen würde.
Leider ist es dort so, wie Kati es von deren Förderschule beschreibt: das Kind würde nur geparkt, aber nicht gefördert.
Da wir das Vergnügen schon in der Regelgrundschule hatten, aus der wir nach 6 Monaten geflüchtet sind, wollten wir das nicht nochmal.

Grundsätzlich finden wir Inklusion super und außerhalb der Schule leben wir das auch. Leider ist die Umsetzung an den Schulen hier derart mies (Mobbing durch Mitschüler, das nicht unterbunden wird, zu wenig Lehrer insgesamt, keine Förderung, nur ein Lehrer in großen Klassen, pauschale Ablehnung von Schulbegleitern aus Kostengründen usw.), dass es schon mehrere Dienstaufsichtbeschwerden, Klagen und Zeitungsartikel darüber gab.
Es ändert sich aber nichts...

Zum Glück gibt es hier sehr wohnortnah eine private Förderschule, die einen exzellenten Ruf genießt und auch jedes Kind wirklich dort abholt, wo es steht und nach besten Möglichkeiten fördert.
Unser Kind ist erst seit letztem August dort und geht das erste Mal im Leben wirklich gerne zur Schule, ist richtig aufgeblüht. Sie ist dort eine der fittesten und genießt es sehr, anderen zu helfen.

Dennoch finde ich es sehr schade (um es vorsichtig auszudrücken), dass es hier einfach nicht gelingt, Inklusion so umzusetzen, wie es in anderen Ländern erfolgreich vorgelebt wird, obwohl es ein Menschenrecht ist.

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

r.bircher
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Beitragvon r.bircher » 11.12.2018, 18:59

Hallo Alex

Ich denke, da haben wir in der Schweiz eine ganz gute Lösung gefunden. In der Schweiz ist in den meisten Kantonen bis zur 6. Klasse alles zusammen. Dann wird getrennt in drei Stufen. Real, Sekundar, und Gymnasium. Wobei das übertreten noch bis zur 8. Klasse möglich ist. Man MUSS allerdings für die einzelnen Stufen Notenschnitte erreichen. Es ist also wirklich Schulleistungs getrennt.

Wobei bei uns ein Starker Trend zur Berufsbildung mit Berufsmaturität ist und dann weiter studieren. Ich hab den Eindruck, dass die wirkliche Elite mittlerweile auf dem 2. Bildungsweg kommt. Sie haben bereits Praxis Erfahrung, wissen was arbeiten heisst und sind meist nicht so ziellos wie die meisten Gymmi Schüler die nach bestanderer Matura noch immer nicht wissen was sie wollen.

Es ist hier egal ob behindert oder nicht. Du musst die Anforderungen erfüllen. Die Trennung heisst aber nicht, dass die Gymmi Kinder am Nachmittag nicht mit denen aus der Real oder Sek Fussball spielen. Und genau da liegt dann der Unterschied zur Heilpädagogischen Schule. Diese Kids sieht man nämlich nicht mit den anderen Kindern zusammen. Und genau da muss man ansetzen finde ich!

Gruss Raphael
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Alexandra2014
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Beitragvon Alexandra2014 » 11.12.2018, 20:55

r.bircher hat geschrieben:Die Trennung heisst aber nicht, dass die Gymmi Kinder am Nachmittag nicht mit denen aus der Real oder Sek Fussball spielen. Und genau da liegt dann der Unterschied zur Heilpädagogischen Schule. Diese Kids sieht man nämlich nicht mit den anderen Kindern zusammen. Und genau da muss man ansetzen finde ich!

Gruss Raphael


Hallo Raphael,

hier ist das Problem eher, dass gar keine Kinder mehr miteinander spielen. Beide Elternteile arbeiten, überall Ganztagsschulen, die erst nachmittags enden und außer Fernsehen, Playstation und Smartphone geht sowieso kaum noch etwas.
Man sieht hier keine Kinder mehr auf der Straße spielen, zusammen Fahrrad oder Inliner fahren, oder gar Fußball spielen.

Mein Kind war vier Jahre im Regelkindergarten und auch erst in der Regelschule. Spielkontakte gab es nur wenige, trotz dessen. Einladungen zum Geburtstag genau zwei.
Nun ist mein Kind Autist und hat dementsprechend Probleme mit der Interaktion mit anderen Kindern, egal auf welche Schule sie geht...

Gruß
Alex

PS: in Berlin hat die Grundschule auch 6 Jahre. Hier kann das ja jedes Bundesland selbst gestalten.
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

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kati543
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Beitragvon kati543 » 12.12.2018, 09:45

Hallo Raphael,
ich muss Alex hier echt zustimmen. Deutschland kämpft jetzt schwer dafür überall den Ganztag einzuführen und eigentlich gibt es den schon fast flächendeckend. Hessen befürwortet ja irgendwie den gebundenen Ganztag - ich kenne hier kaum Schulen, die anders unterrichten. Die Kinder müssen früh 8:30 Uhr spätestens in der Schule sein und Schulschluss ist 16:15 Uhr - das reicht geradeso, dass ich keine Probleme mit der Pflegeversicherung bekomme. Aber die Kinder sind natürlich völlig fertig wenn sie nach Hause kommen.
LG
Katrin
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D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)


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