Bei Anfall mit dem Rolli fallen?

Hier geht es um Epilepsie und die Behandlung verschiedener Epilepsie-Formen mit Medikamenten.

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Beitragvon Ellert » 04.12.2018, 18:29

Den Unfallbericht hatte ich angefordert, sie prüfen jetzt ob Datenschutz gilt und ich ihn nicht bekomme
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Beitragvon bellsaskia » 05.12.2018, 20:52

Hallo,

Datenschutz :lol: Den finde ich gut! Ihr habt vermutlich die Betreuung, oder kann dein Sohn das beantragen?

Hmm ich würde ja ganz dreist eine Schweigepflichtsentbindung hinschicken. :wink: Problem an der Sache ist vermutlich, dass die jetzt genug Zeit haben, das irgendwie passend umzuschreiben.

Hoffe ihr bekommt schnell Klarheit!

LG

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Beitragvon Ellert » 05.12.2018, 21:09

Nein, sie rücken es nicht raus
ich hatte auch argumentiert dass wir in betreuung den Anspruch haben
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Beitragvon jenny mit j+m » 05.12.2018, 21:25

Hallo Dagmar, bei Euch liegt doch auch die Kombination Beihilfe/PKV vor, oder?
Auf einem der Erstattungsanträge, ich meine bei der Beihilfe, muss ich immer angeben, wenn ein Unfall zugrunde lag und dann den Unfall schildern.
Kannst Du das als Begründung angeben?
Datenschutz ist ja mal „interessant“. Wessen Daten sollten denn da vor wem geschützt werden, wenn Ihr als Betreuer die gesetzlichen Vertreter seid?

Gruß, Jenny
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Beitragvon Ellert » 05.12.2018, 21:26

GENAU DAS HABE ICH
aber dann kam das mit nein, das dürfe man nicht rausgeben
man könne uns aber etwas schreiben....
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Beitragvon Britta70 » 06.12.2018, 09:17

Hallo Dagmar,

Datenschutz bezieht sich wahrscheinlich darauf, dass sie jemanden aus der Einrichtung schützen wollen, der in dem Bericht genannt wird und einen Fehler gemacht hat. Bei den (wenigen) Vorfällen bei Amelie im Wohnheim habe ich auch fast nie heraus bekommen, wer der Verursacher war (obwohl wir das eine Mal, wo wir den Namen wussten, überhaupt keinen "Stress" gemacht haben - Fehler können passieren). Ich finde immer, dass das keine gute Vertrauensbasis ist.

Biete ihnen entweder an, den Namen zu schwärzen; wenn du es aber genau wissen willst, musst du wohl Strafanzeige stellen. Man kann natürlich auch damit drohen: wenn wir die Unterlagen nicht bekommen, dann stellen wir Strafanzeige... Aber auch das will gut überlegt sein, im Zweifel wird dann in Zukunft gar nichts mehr angesprochen.

Oder du sprichst mit der Beihilfe, dass die den Bericht anfordern und bittest die Beihilfe um eine Kopie?

LG
Britta
Amelie (*05), hypoxischer Hirnschaden durch near-missed SIDS, Z. n. BNS-Epilepsie, Button, Tetraspastik, Tetraparese, cerebral blind, Baclofenpumpe (seit 2013), Hüftluxation links (operiert 2014), starke Skoliose (operiert 2016)

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Beitragvon Ellert » 06.12.2018, 09:22

Also, ich wollte weder Krach machen noch Schuld zuweisen.
Es kann imemr was passieren und mir könnte das auch passieren daheim.
Mir geht es jetzt um die Aussage sie hätten alles richtig gemacht und der Rolli wäre zu klein und schuld, denn das bezweifle ich massiv.
Wir haben die Nummer kleiner hier daheim und der ist knapp aber niemals zu klein, seit der letzten Einstellung ist er nichtmehr gewachsen, der Rolli eher auch nicht geschrumpft.

Das Thema Rolli hatten wir in der Schule ja schon
erstens verstehen die nicht dass beihilfe und Debeka mit sowas knausern und
dann kennen sie nur die globigen schweren Teile, nicht die der 4ma3ma, die super für Ellert sind zum alleine fahren
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Beitragvon Beatrix C. » 06.12.2018, 11:06

Hallo Dagmar,

wie Du das so schilderst klingt das schon sehr nach Vertuschen von einem Fehlverhalten. Was soll dass, das sie den Bericht nicht herausrücken ! Find ich alles ziemlich merkwürdig. Das das Kind selber den Rolli zum kippen bringt... möglich denk ich, kommt drauf an wie er krampft. Bei Nicolas würde das nicht gehen, der zuckt halt nur leicht. Aber wie war das, sie saßen dabei? Also so schnell kippt nun auch der Rolli nicht dass man ihn nicht noch halten kann, denk ich jedenfalls. Mit der Notaufnahme dass ist allerdings auch sehr kurios, kann ich nicht nachvollziehen. Hoffe Du kannst noch etwas erreichen.

Bezüglich Versicherung hatte ich aber auch einen kuriosen Fall in der Schule. Nicolas hat sich wohl die Brille selbständig heruntergerissen (das kann er schon) dann wäre sie auf sein Fußbrett und er hätte sie selber derart demoliert, dass der Bügel gerade von der Brille abstand, also das Gelenk völlig hin war... sher eigenartig ;-) wo er sich doch gar nicht bewegen kann... hmmm, vor allem die erste Aussage gegenüber unserem Taxifahrer war, da ist jemand mit dem Rolli drüber gefahren, was ja Sinn machen würde ... arrrrgh.... und ich darf das dann zahlen, die Schule ist dafür nicht versichert...

Liebe Grüße

Beatrix
"Bewahre Dir Deine Illusionen, denn wenn Du sie verloren hast existierst Du wohl noch aber Du hast Aufeghört zu leben." (M.Twain)
* Beatrix mit Nicolas (17.01.2003) - ICP, Tetraspastik, Epilepsie - und Lorenz (17.01.2003) - ICP, leichte Ataxie, leichte Spastik im linken Bein, seit 2007 Epilespie*

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Beitragvon Anne_mit_2 » 06.12.2018, 11:30

Liebe Dagmar,

ich gehöre zwar überhaupt nicht in dieses Unterforum, aber ich habe so meine Erfahrungen mit Unfallberichten etc. Daher melde ich mich mal hier zu Wort.

Poche doch bei der Einrichtung darauf, dass sie Dir als Schadensursache ein Hilfsmittel genannt haben. Das bedeutet, dass Du als Betreuerin wegen Deiner Sorgfaltspflicht gegenüber dem Betreuten jetzt den genauen Ablauf (ohne Namen beteiligter Personen) durch einen Hilfsmittelfachmann rekonstruieren und überprüfen lassen musst. Sonst wärest Du am Ende haftbar, wenn aus demselben Grund nochmal etwas passiert und das dann schlimmer ist.

Du solltest Ihnen auch deutlich sagen, dass sie natürlich alle Namen schwärzen können oder durch Betreuer A bzw. Mitarbeiter B ersetzen können. Wichtig ist für Dich nur die genaue Schilderung des Vorfalls, damit der Hilfsmitteltechniker die Unfallgefahr schnellstmöglich abstellen kann.

Viele Grüße,
Anne

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Beitragvon jenny mit j+m » 06.12.2018, 17:56

Hallo Dagmar,

es bleibt ja dabei, dass Du bei der Beihilfe angeben musst, dass ein Unfall zugrundeliegt, das ergibt sich ja auch aus der Krankenhausrechnung.
Irgendetwas schreiben müssen sie also, denn sonst wird das mit der Erstattung nichts. Letztlich geht es der Beihilfe ja darum, dass sie prüfen wollen, ob es einen Unfallverursacher gibt, von dem sie sich ihre Erstattungen an Dich ersetzen lassen kann, aber das kann die Einrichtung nicht zu Deinem Problem machen.
Sie haben Dir gesagt, sie könnten was schreiben? Ja, dann sollen sie das mal machen. Ob das nun „Unfallbericht“ oder sonstwie heißt ist dann auch egal, ob die Wahrheit drin steht, erfährst Du so auch nicht, aber Du hast schon mal etwas in der Hand.

Ich wünsche Dir, dass sich das schnell lösen lässt.

Gruß, Jenny
Jenny mit J. und Marte, gestorben 11/07 im Alter von 1 1/2 Jahren, schwere körperliche und geistige Behinderung durch Hirntumor


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