Bei Anfall mit dem Rolli fallen?

Hier geht es um Epilepsie und die Behandlung verschiedener Epilepsie-Formen mit Medikamenten.

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Beitragvon Ellert » 01.12.2018, 10:27

also ist man in der Werkstatt nicht versichert wie in der Schule ?
Unfallversicherung wurde uns ja gekündigt als die Pflegestufe dauerhaft feststand
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Beitragvon angela » 01.12.2018, 12:46

Hallo Dagmar,


nicht wenn ein Anfall der Auslöser war.

Es gibt schon Versicherungsschutz, allerdings muss das ganze mit einer Arbeit zusammenhängen.

Im Förderbereich selbst sieht es ganz schlecht aus mit Versicherungsschutz. Die Klienten sind nicht wirklich Beschäftigte einer Werkstatt. Das ist Voraussetzung für den Versicherungsschutz.

Eric wurde zweimal mit RTW in die nächste Klinik gebracht (Anfall, zunehmende Schwellung im Mundbereich nach Kontakt mit *keiner weiß es*) , wir mußten, Dank Zuzahlungsbefreiung, wenigstens keine 10€ für die Fahrt zahlen.

LG - Angela

PS. Ja, ich fand die Regelung zu Schulzeiten auch besser.
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Beitragvon Ellert » 01.12.2018, 13:15

Tja, meiner arbeitet ja nicht.
Ich bezweifle halt in dem Fall dass er richtig gesichert war im Rolli und daher sind die Kosten ja schon entstanden durch Dritte trotz Anfall.
Aber dann zahlen wir halt die 20.-
sind ja RTW 10.-, Notarzt 10.- auch wenn ich der Ansicht bin Ellert trifft da keine Schuld, der kann sich nicht sichern

Viel schlimemr fand ich die Notaufnahme hier in Ludwigsfelde
wenn jemand vielleicht beim Krampfen auf den Kopf gefallen ist lässt man den eigentlich nicht 2,5 Stunden liegen und denkt sich die Eltern werden schon rufen wenn was ist..
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Beitragvon angela » 01.12.2018, 13:46

Hallo Dagmar,

also selbe Situation wie bei meinen...

Es muss doch wenigstens ein Unfallbericht geschrieben worden sein. Intern, für die Akte.

Den würde ich anfordern.

Da muss sich doch feststellen lassen ob Ellert gesichert war im Rollstuhl.

An deiner Stelle würde ich direkt in der Werkstatt vorbeifahren und den Bericht anfordern und warten bis du ihn hast. So kann da nix umgeschrieben werden.

Und ich würde mal die Aufsichtspflicht ansprechen.

Dank Franz hab ich zu viele schlechte Erfahrungen mit der Werkstatt machen müssen.
Wohin gegen es bei Eric immer gut klappte und ehrlich kommuniziert wurde. Selbe Werkstatt...

Die Notaufnahme in die Eric gebracht wird finde ich auch immer sehr speziell :roll:

LG und hoffentlich hat sich Ellert nicht ernsthaft verletzt bei der Aktion?

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Beitragvon Ellert » 01.12.2018, 13:49

huhu

in meinen Augen hatte er nichts
nicht mal eine Beule
lässt mich noch mehr zweifeln vor allem da die zweite Aussage war er sei mit Essen und Teller vor deren Augen umgefallen und lag in Scherben, nichts war auch nur irgendwie mt Essen verschmutzt *seltsam*
Erst wollten sie dass wir ihn holen ( ist über ne Stunde Weg) als wir sagten das geht so schnell nicht kam der Notarzt ins Spiel, sehr verworren alles denn wenn wirklich so ein schlimemr sturz ist, was ollen wir ihn dann holen, , wir müssten ja auch erstmal zum Arzt .
Bisher waren wir mit der werkstatt zufriedener als in der Schule
sowas KANN passieren, aber ehrlichs ollte man sein.

Ich kann ja mal frech den Unfallbericht anfordern, aber mit welcher Begründung ? Braucht den die Krankenkasse ?
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Beitragvon angela » 01.12.2018, 13:50

Noch etwas,

der Beckengurt am Rolli war bei Franz mal nicht sehr gut befestigt. Er hat es bei einem Anfall tatsächlich geschafft trotz der Sicherung aus dem Rolli zu fallen. Es sind schon irre Kräfte die da wirken können.

Wobei der Rollstuhl selbst nicht kippte.

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Beitragvon angela » 01.12.2018, 13:52

Für deine persönliche Akte, Dagmar  8) .

Du musst gar keine Begründung angeben, anfordern und gut ist.

LG - Angela
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Beitragvon Rosi vD » 01.12.2018, 19:32

Hallo ,

natürlich kann man über den Kippschutz kippen !
Fragt etwas Impuls...bei nem Anfall wirken ja ziemliche Kräfte.

Sehr leicht ist JEDER Rolli allerdings SEITLICH kippbar... da braucht es wirklich nicht viel...

Grüsse,
Rosi

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Beitragvon Sylke » 04.12.2018, 07:28

Wenn er nur mit Beckengurt gesichert ist, könnte es schon passieren.....
Mal angenommen er kippt seitlich nach rechts oder links vorne weg, und wird dann tonisch......
Wenn er also keine Armlehnen dran hat KÖNNTE es möglich sein das sich durch die Wucht der Schwerpunkt kurzzeitig verlagert.......

Erscheint mir aber auch sehr unwahrscheinlich irgendwie.....
Kimberly ist größer und schwerer wie Dein Sohn, aber sowas ist noch nie passiert!
Außer sie war nicht angeschnallt! Wobei Kimy eine Weste zum anschnallen hat
Sylke (*3/70) mit Kimberly (*5/05),
Unseren Alltag rund ums Dravet-Syndrom kann man bei Facebook nachlesen- Aufmerksam machen und aufklären über diese Krankheit ist das Ziel!
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Beitragvon Lisa Maier » 04.12.2018, 17:12

Hallo Dagmar,

den Sturz würde ich nicht ausschließen, egal ob Kippschutz oder nicht. Ich habe selbst schon einen Hilfsmittelunfall gesehen, der so 'orginell' war, daß, wenn man den mir geschildert hätte, ich es nie geglaubt hätte.

Viele Grüße

Lisa


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