Therapiestuhl + Antirutsch-Streifen

Hier könnt ihr die Hilfsmittel eurer Kinder vorstellen, z. B. Reha-Buggy, Pflegebett, Stehtrainer, Therapieliege usw. - gerne auch mit Foto.
Ihr könnt hier übrigens auch Fragen bezüglich Technik und Anwendung verschiedener Hilfsmittel stellen.

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phoebe87
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Therapiestuhl + Antirutsch-Streifen

Beitragvon phoebe87 » 17.11.2018, 23:50

Hallo. Habe eine Frage bezüglich eines Therapiestuhles und dieser streifen. Kann ich mir die Sachen einfach verschreiben lassen muss ich auf was achten? Die Streifen würden auf die Treppe kommen da der kleine Mann versucht alleine hoch und runter zu gehen. Hält sich am Geländer fest rutscht aber immer. Therapiestuhl da der junge Mann seinen normalen trip trap vor lauter Wut Kaputt gemacht hat.. Er aber auf einem sitzen muss für zum Essen sonst rennt er laufend weg, oder für mal was am Tisch zu machen, bezüglich Konzentration, Begrenzung , er zu klein für einen normalen noch ist....
Geht das?!
Danke.
Lg s.
Krümmel 10 /15...
Hypodysplastische Nieren, Chronische Niereninsuffizienz, Kleinwuchs, Gedeihstörung/Fütterstörung, Kombinierte Entwicklungsstörung ( Kognitiv +Sprache), ausgeprägter knick- senk- Fuß ( Gangstörung) Stillkind...
Großer Krümmel 06/13
Kombinierte Entwicklungsverzögerung- Verdacht ADHS

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LovisAnnaLarsMama
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Beitragvon LovisAnnaLarsMama » 18.11.2018, 07:53

Hallo Phoebe,
google mal den Filou von Geuther, der ist stabil und recht günstig zu bekommen. Die Beantragung eines Therapiestuhls kann sehr lange dauern, die Teile sind ja sehr teuer und unter Umständen sitzt ihr dann monatelang ohne Stuhl da.
Lg
Meine drei kleinen Wunder: Wunderkind (2009), Schneckenkind (2011) und der kleine Bruder (2015): Hemiparese, expressive Sprachenwicklungsstörung, Epilepsie und diverse Baustellen nach Asphyxie/Frühgeburt

LovisAnnaLarsMama
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Beitragvon LovisAnnaLarsMama » 18.11.2018, 11:43

Hallo Phoebe,
zum einfach verschreiben lassen muss ich noch etwas anmerken:
unser Kinderarzt macht so etwas überhaupt nicht. Er ist sehr auf sein Budget fixiert, sagt ehrlicherweise, dass er von Hilfsmitteln überhaupt keine Ahnung hat und verweist bei solchen Dinge an das SPZ. Wenn ihr eins habt, was das macht ist gut. Es ist aber einfacher, wenn dann auch eine Diagnose genannt werden kann- sonst ist die Ablehnung über die Krankenkasse garantiert.
Rutschschutz für Treppenstufen würde wohl unter Wohnumfeld verbessernde Leistungen fallen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Kasse das mitmacht- wahrscheinlich sind ABS-Socken eine bessere Lösung. Passende Klebestreifen kosten auch nicht die Welt und du ersparst dir den Aufwand/Ärger mit der Kasse.
Lg LovisAnnaLarsMama
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Yvonne und Kjeld
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Beitragvon Yvonne und Kjeld » 19.11.2018, 14:38

Hi,
also ich habe für unseren SOhnemann gleich 2 Therapiestühle innerhalb kürzester Zeit genehmigt bekommen (eien für zu Hause und einen für die Kita). Ich habe mit den Sanihaus besprochen, welcher der Richtige ist, eine Verordnung vom Kinderarzt und eine von unserem Arzt in der Uniklinik ausstellen lassen (die KIA wollte nur iene ausstellen) und noch eine Din A4 Seite als Begründung dazugeschrieben. Damit war das ganze schnell bewilligt.

LG Yvonne
Enya *08.14 gesund
Kjeld *03.16 globale Entwicklungsverzögerung, Wahrnehmungsstörungen, Brille, Hörgerät, Epilepsie, insgesamt auf dem Stand eines ca 18-20Monate alten Kindes PG4, GdB100
Svea *10.18 gesund

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Beitragvon rafima » 20.11.2018, 09:12

Hallo,
wir haben gerade nach einem 1 Jahr dauerndem Kampf um den Therapiestuhl aufgegeben.
Wir hatten die Hilfsmittelverordnung und mehrere Empfehlungsschreiben vom SPZ beigelegt, aber die AOK und MDK haben abgelehnt.
Unser Sohn könne sitzen, und der Stuhl ist nur für Kinder mit Lähmungen oder Spastiken :roll:
Nicht aber für unruhige Kinder, die weglaufen, klettern, Begrenzung benötigen.
Unser Sohn hat zusätzlich eine Hyperphagie und Adipositas, aber auch das war kein ausreichendes Argument.

Wir haben das Widerspruchsverfahren bis zum Widerspruchsausschuss durch, aber dann nicht geklagt.

Jetzt guckt das SPZ, ob wir Spenden bekommen. Aber das zieht sich auch ewig hin.
Daher haben wir jetzt den Tripp Trapp behelfsmäßig umgebaut.
Rollen dran (da kann ich unseren übergewichtigen Sohn leicht wieder an den Tisch schieben, wenn er sich in der Wut wegschubst). Als Poporutschbremse so etwas ähnliches wie ein Abduktionskeil, aus Holz selbst gebaut. Und nun haben wir auf eigenen Kosten noch einen Gurt dazugekauft, den er nicht öffnen kann. Mit Sicherheitsverschluss. Vom Rehabedarf.

Der Therapiestuhl wäre zwar besser, aber ich kann nicht mehr weiterkämpfen.
Rafima mit Rasselbande

R. *06, M. *08, B.*12,
N. *13, (frühkindlicher Autismus, Verdacht auf syndromale Entwicklungsstörung, GB 70 mit G,B,H, PG 4) und D.*16

Senem
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Beitragvon Senem » 20.11.2018, 09:20

Hallo rafima,

das ist ja heftig!!

Die Begründung verstehe ich nicht!! Denn Kinder oder Jugendliche die Epilepsie haben, bekommen sogar einen Therapiestuhl. Obwohl sie auch auf einem normalen Stuhl oder so sitzen könnten :roll: :?
Gruß

Selbstbetroffen mit einigen Baustellen

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Beitragvon Makbuled » 20.11.2018, 11:24

Guten Tag ich habe langem kampf ein Therapiestuhl bekommen die Sitzeinheit ist Sonderbau erst wollte meine GKV und die MDK hat abgehlent ich Spastik LG Makbule
Geboren am 22.06.1995 Tetraspastik,Epilepsie,Muskelhypotonie Rumpfbetont,Shuntversorgter Hydrocephalus Asthma Balkenfehlbildung, Neurologische Schluckstörung Speiseröhre Funktionstörung , Rollstuhlfahrerin seit 2008 Shunt-Op 05/2018 V.a Unklare Gendefekt

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Beitragvon LovisAnnaLarsMama » 20.11.2018, 11:32

Unsere Krankenkasse verweist auch drauf, dass ein Therapiestuhl nur bei körperlichen Problemen übernommen wird. Alles andere läuft unter "soziale Teilhabe"...
Lg
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