barrierearme/ altersgerechte Umgestaltung- was genau?

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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kati543
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Beitragvon kati543 » 16.11.2018, 15:48

Hallo,
ich versuche mich mal.
Elektrik - Nein
Fenster - zumindest anteilig ja, da Weglauftendenz und abgesenkt
Tür - siehe Fenster
Raumteilung - Nein

Das Problem was du aber haben wirst ist die Nachweisbarkeit der einzelnen Kostenpunkte. Die Kasse zahlt dir nicht das neue Fenster, wohl aber den Aufpreis für den abschließbaren Griff und das Absenken des Griffs.
Ebenso bei der Tür. Die Kasse zahlt für den barrierefreien Eingang - nicht mehr und nicht weniger.
Sind die Punkte getrennt auf der Rechnung aufgeführt, wirst du den Zuschlag wahrscheinlich mit ordentlicher Begründung bekommen. Von den Kosten müsste es reichen, dass du allein dadurch schon auf die volle Zuschlagshöhe kommst.

LG
Katrin
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D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)

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Sandra_mit_Rasselbande
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Beitragvon Sandra_mit_Rasselbande » 16.11.2018, 15:52

Danke Kati,

das hilft mir. Uns danke fürs erklären.
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Inga
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Beitragvon Inga » 16.11.2018, 19:41

Hallo Sandra, lass dir von deinen Firmen Kostenvoranschläge schreiben, was die Veränderungen gekostet hätten, wenn man sie hätte machen können. Also Griff versetzen usw.
Zudem nimm die Posten noch mal auseinander und begründe sie ausführlich und wenn möglich mit Attesten / Arztbriefen / ..., also Rolläden mit Blendungsempfindlichkeit und Abschotten und zudem mit Zitat aus dem MDK-Gutachten, dass es keine Vorhänge sein dürfen begründen usw.
So müßtest du hoffentlich einiges durch bekommen.

@ all
Was gerecht ist oder nicht ist halt immer Ansichtssache.

Ich fand es z.B. nicht gerecht, dass uns diese Anschubfinanzierung verwährt wurde. Grund: Wir haben fast 3 Jahre mit der KK um den Wohngruppenzuschlag gestritten. Als er endlich durch war, wurde dann gesagt, dass die WG ja nun schon 3 Jahre bestehen würde und somit die Frist für diese Gelder verstrichen wären. Den beantragten Wohngruppenzuschlag haben wir aber nicht rückwirkend ab Antragstellung bekommen sondern erst ab Gerichtsverhandlung. Ist das fair???

Sandra investiert über 100.000 € wegen der Behinderung ihrer Kinder, wer würde da nicht versuchen einen Bruchteil davon zurück zu bekommen? Wer hat so viel Geld, dass er das alles mal locker bezahlt?
Ich glaube Sandra hat sich nicht drum gerissen 3 behinderte Kinder zu haben. Nun hat sie diese aber und versucht für die ganze Familie das Beste daraus zu machen. Viele Resignieren da einfach. Da finde ich Sandras Art viel produktiver!

Gruß,
Inga die Sandra jeden Cent gönnt, die sie am Ende dann hoffentlich bekommt und dabei keine Angst hat, dass sie meinen Kindern damit dann irgendwelche Hilfsmittel / Therapien verwehrt weil dann kein Geld mehr in den Kassen ist.
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Senem
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Beitragvon Senem » 16.11.2018, 19:59

Inga hat geschrieben:
die Sandra jeden Cent gönnt, die sie am Ende dann hoffentlich bekommt und dabei keine Angst hat, dass sie meinen Kindern damit dann irgendwelche Hilfsmittel / Therapien verwehrt weil dann kein Geld mehr in den Kassen ist.


Auch wenn es off topic ist:

ich denke du berufst dich auf das, was ich neulich schrieb....

Es klingt bei dir irgendwie alles so einfach, was es definitiv nicht ist.

Und ich denke, wenn bei euch plötzlich irgendwelche Hilfsmittel abgelehnt werden, würdest du es auch nicht schön finden.

Das hat nicht´s mit gönnen zu tun....

Aber nun gut.
Gruß

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Inga
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Beitragvon Inga » 16.11.2018, 20:14

Ach Senem, klar, mein Leben ist total einfach.
Logisch, wie sollte es auch anders sein, schließlich habe ich mir das Leben so ausgesucht, dann ist es sicher auch immer easy.
Und klar, wir bekommen natürlich immer alles sofort bewilligt, bei uns wird auch NIE was angelehnt...

Senem meinst du das wirklich?
Glaub mir, wir kämpfen sehr häufig um das Recht unserer Kinder, ihnen wird durchaus nicht alles geschenkt.
Und glaub mir, ich habe dem Staat schon mehrere Milllionen € erspart, indem ich die Pflegekinder habe und ich kaufe auch regelmäßig gebrauchte Hilfsmittel und habe der KK somit auch schon Gelder im 5-stelligen Bereich gespart. Vor 2 Wochen habe ich z.B. einen Buggy (NP 3000 €) und vorgestern einen Walker (NP 3500 €) gebraucht gekauft. Das dort gesparte Geld darf Sandra dann gerne als Anschubfinanzierung von der KK bekommen. Gleicht sich dann wieder aus... :wink:
Wenn man das so rechnen könnte, wäre es echt einfach.
Aber ob die KK Sandra das Geld zahlt oder nicht wird nichts daran ändern, ob dein nächster HiMi-Antrag bewilligt oder abgelehnt wird!

Gruß, Inga
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Beitragvon Sandra_mit_Rasselbande » 16.11.2018, 20:38

Senem, frag dich doch mal was dir lieber ist:

In einer Einrichtung leben (müssen) oder die Wahl zu haben ob du mit deinen Geschwistern zusammen leben kannst, wenn du das Bedürfnis hast auch ein Leben lang.


Ich muss das hier nicht machen. Mir könnte das alles total egal sein.

Ich war mal kurz davor Kind 4 in eine Einrichtung zu geben. Weißte was das kostet? :lol:

Ich schone jeden Monat dein Budget für deine Luxushilfsmittel (wird wohl nen Grund haben warum das immer abgelehnt wird? *Sarkasmus off*) indem ich auf Kosten meiner Gesundheit, der Gesundheit meines Mannes und unserer gesunden Tochter. Auf kosten UNSERER sozialen Teilhabe, auf Kosten unserer Ehe. Aber zum Besten unserer Kinder.

Aber wir haben’s ja leicht.

 8)

Inga: kein Ding. Wir beantragen einfach die Wohnumfeldverbesserung dazu (Semem, 19500€ *Schnappatmung* , sanieren unser Bad mit Sanierungsrückstau auf Luxus (ich wollte schon immer rutschhemmende Fliesen und ne Badewanne mit Tür. Die sind so sexy Glamour) und dann passt das ja wieder total super  8)

*dieses Post könnte Spuren von Sarkasmus enthalten*
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Beitragvon Senem » 16.11.2018, 20:47

[quote="Sandra_mit_Rasselbande"]
.

Ich schone jeden Monat dein Budget für deine Luxushilfsmittel (wird wohl nen Grund haben warum das immer abgelehnt wird? *Sarkasmus off*)

Also Luxushilfsmittel sind es ganz sicher nicht :roll:

Aber ich weiß ja, wie du es meinst....
Gruß



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Beitragvon Sandra_mit_Rasselbande » 16.11.2018, 21:11

Ich hoffe es Senem.

Ich habe hier um einen realistischen Rat gefragt. Den habe ich bekommen, überdenke meine Haltung und ändere meinen Plan.

Mehr wollte ich doch gar nicht :?

Diese unterschwelligen Unterstellungen nerven mich gerade. Das liegt einfach etwas an der Situation hier.

Ich saß heute bei der Autismusberatung und habe nur geheult.

Ich mache ne Psychotherapie :? Weil das was hier passiert kaum jemand vorstellen kann.

Ich habe ne Typ2 Diabetes bei einem normalen BMI. Einfach so. Sagt mein HA: reduzieren Sie ihren Stress :lol:

Weißte. Ich mach das hier echt gerne, ich blühe da voll drin auf und studiere extra nochmal um später Eltern beraten zu können.

Ich glaube das wir die richtigen Eltern für diese nicht einfachen Kinder sind.

Immer höre ich: Boh! Du bist so stark.

Ja. Und jetzt ist mal Ende der Fahnenstange.

Einen Teil der Investiotion zurück zu erhalten, bedeutet hier eine massive Entlastung. Ich flieg davon nicht nach Malle :lol: ich kann nicht mal 2 Stunden das Haus verlassen :? (Ich studiere online)

Sondern es fließt wieder in Personal das Entlastung bringen soll, damit dieses System funktioniert.

Das was wir an Personalkosten haben (und trotzdem noch 24/7 eingespannt sind :? ) deckt bei weitem nicht das ab, was wir refinanzieren.

Das arbeitet mein Mann rein.

Aktuell bin ich 24/7 nur für Kind 4 da. Nur für ihn. Weil diesen Job niemand übernehmen kann.

Sag mir also nicht das ich anspruchsvoll bin und mir hier auf Kosten der Allgemeinheit meine Ruine an Haus saniere :lol:

Ich gehe um 00:00h schlafen und stehe um 5:00h auf. Wenn ich Glück habe schlafe ich 5 Stunden, wenn ich Glück habe kann Kind 4 in der Schule sein bis 11:00h

In der Zeit tue ich was für mich (lernen)

Zu sage andere haben es leicht ist so easy.

:roll:

Lauf mal eine Woche in unseren Schuhen.

Weißte. Ich arbeite ehrenamtlich, berate Eltern. Wenn wir klagen reichen wir unsere Erkenntnisse an andere Eltern weiter.
Jedes WE beraten wir Eltern die kurz davor sind hinzuschmeißen. Ich über die Optionen die sie haben uns Entlastung zu erhalten. Mein Mann pädagogisch.

Wir haben uns das nicht ausgesucht. Aber wir geben unser Bestes damit es den Kindern hier, ohne Veränderung gut geht.

Auch immer im Blick das die Balance stimmen muss. Ich werde das nicht so lange auf Gedeih und Verderb tragen und unsere Tochter leidet.


Mich trifft diese Unterstellung einfach. Punkt.
Sandra mit Zirkusfamilie

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Tochter (10)

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