Inkontinenzmaterial für Erwachsene

Hier könnt ihr Fragen rund ums Thema Ernährung stellen. Usern, deren Kinder über eine Sonde ernährt werden, möchten wir hier ebenfalls eine kleine Austauschplattform bieten.

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AnnaF2008
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Inkontinenzmaterial für Erwachsene

Beitragvon AnnaF2008 » 14.11.2018, 16:17

Hallo

ich habe eine Frage für einen männlichen Verwandten. Er hatte eine Prostata-Op ist ist derzeit inkontinent. In welchem Maße ist sein Geheimnis :-)
Es handelt sich (hoffentlich) um eine vorübergehende Störungen die aber (laut Operateur) normal wäre.
Wie verhält sich das denn mit der Verordnungsfähigkeit von Inkontinenzeinlagen bzw. Netzhöschen? Er ist privat versichert und bekommt einen Teil davon von der Beihilfe.
Oder kauft man das privat z.B. im Drogeriemarkt?

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten.

AnnaF2008

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Jakob05
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Beitragvon Jakob05 » 15.11.2018, 09:13

Er kann sich das von seinem behandelnden Arzt verordnen lassen, da es ja eindeutig krankheitsbedingt ist.
Wenn er nur Vorlagen braucht, ist es aber wahrscheinlich einfacher sie selbst zu kaufen, DM ist da für Männer schon ganz gut ausgestattet. Normalerweise vergeht das Problem nach einigen Monaten von selbst, sogar im hohen Alter.
Cordula (65) mit I. (86), M. (88 mehrfachbehindert, HF-Autist), J. (†28.07.05,*02.08.05,37.SSW) + K. 10/07 (GS, HD, Rachenfehlbildung,Tracheostoma)

AnnaF2008
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Beitragvon AnnaF2008 » 15.11.2018, 14:23

Hallo

Danke für die Antwort.
Seine Frau hat ihn jetzt mal in die Apotheke geschickt, dass die ihm zeigen, was sie so haben. Dann wird er sich ein Rezept holen.
DM-Drogerie ist auch im Ort, da kann er auch mal schauen.
Mensch, Frauen sind da, glaube ich, unkomplizierter.

VG AnnaF2008

rena99
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Beitragvon rena99 » 15.11.2018, 15:11

Hallo Anna,

ja, Frauen sind da eindeutig unproblematischer. Aber die haben da ja auch jahrelange Erfahrung mit Binden und Tampons :-)

Die Apotheken beraten da eigentlich ganz gut und ziemlich diskret. Da bekommt man verschiedene Modelle auch erst einmal zum Ausprobieren. Mein Vater hat da allerdings auch ein riesiges Drama draus gemacht. Unsere Apotheke hatte dafür extra eine diskrete Ecke...

Das kann übrigens bis zu 6 Monate dauern, bis die Nerven so wieder zusammengewachsen sind, dass die Kontinenz wieder da ist. Ärzte sagen immer: mindestens 6 Wochen. Ich kenne aber niemanden, bei dem es nach 6 Wochen wieder geklappt hätte. Nur haben die Ärtze offenbar keine Lust auf die Diskussionen....

LG
Rena
Rena mit Tochter (V.a. Autismusspektrumsstörung, Zwangsstörung)
"Jeder Zwang ist Gift für die Seele." (Ludwig Börne)


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