Integrationshilfe ist bereits zwei Wochen krank

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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Mika K.
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Integrationshilfe ist bereits zwei Wochen krank

Beitragvon Mika K. » 13.11.2018, 09:18

Wir haben zu Beginn des Schuljahres zu einem kleinen Anbieter gewechselt und wurden darauf hingewiesen, dass es keine Vertretung gibt falls die Integrationshilfe krank werden würde. Bisher sei unsere Integrationshilfe aber noch nicht aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen. Wir fühlten uns also gut versorgt.

Wir haben uns bewusst für diesen kleinen Anbieter entschieden, da wir beim letzten Anbieter sehr häufige I-Helfer Wechsel hatten. Wir wollten Verlässlichkeit und eine dauerhafte Betreuung für unseren Sohn.

Leider ist nun genau dieser Fall eingetreten:
Unsere Integrationshilfe ist nun die zweite Woche krank (die Ursache wurde mir nicht mitgeteilt) und ich befürchte dass unsere Integrationshilfe ggf. auch noch länger ausfallen wird.

An unserer Förderschule dürfen die Kinder bei Krankheit der Integrationshilfe zwei Tage ohne Begleitung in die Schule kommen, danach müssen die Kinder zu Hause bleiben. Da sonst die Einsätze der Integrationshilfe von den Kostenträgern in Frage gestellt werden würden. Das kann ich sehr gut nachvollziehen.

Was passiert aber, wenn die I-Kraft zB. 6 Wochen oder länger ausfällt?
Soll mein Kind dann 6 Wochen oder länger zu Hause bleiben ?

Ab welchem Zeitpunkt muss der Anbieter eine neue Integrationshilfe suchen?

Betreuen muss ich mein Kind in dieser Zeit nun sowieso. Kann ich darauf bestehen mein Kind in der Förderschule zu begleiten, damit es dort nicht so lange Fehlzeiten hat?

Wie gehe ich mit dieser Situation am besten um?

Ich bin dankbar für einen regen Gedankenaustausch gerne auch mit Rechtsgrundlagen.

LG Sandra
Sandra und Uwe mit
Nico (*18.08.04) gesund und
Mika (*20.08.06) Lesch-Nyhan-Syndrom, neurogene Blasenfunktionsstörung seit 02/2018 bei Bedarf intermittierender Fremdkatheterismus, einige Zahnextraktionen unter Vollnarkose zum Schutz vor Selbstverletzungen

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Michaela44
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Beitragvon Michaela44 » 13.11.2018, 11:07

Du kannst dich an den zuständigen Kostenträger wenden, er ist (eigentlich) verpflichtet, Abhilfe zu schaffen.
Asperger Autistin
mit neurodiverser Familie

kati543
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Beitragvon kati543 » 13.11.2018, 14:39

Hallo Sandra,
hast du mal über ein PB nachgedacht? Dort könntest du 2 I-Kräfte auf Teilzeit beschäftigen und in den Vertrag festlegen, dass sie sich bei Krankheit gegenseitig vertreten.
Nach unseren diesjährigen Problemen mit den Teilhabeassistenzen bin ich auch beinahe soweit nur noch über das PB zu gehen.
Du könntest dich auch mal bei der THA melden und Gute Besserung wünschen und sanft nachfragen, ob die Krankheit noch sehr lange dauern wird, da dein Kind nicht in die Schule darf.
LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)


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