Berufsbildungswerk, bräuchte dringend Hilfe bzgl. Gutachten

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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TatjanaR
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Berufsbildungswerk, bräuchte dringend Hilfe bzgl. Gutachten

Beitragvon TatjanaR » 05.11.2018, 14:04

Hallo!


Ich dachte, nun wäre alles geklärt... aber auf einmal kommen noch mehr Fragen auf uns zu; Einschränkungen , Heimfahrten ..

Wir bräuchten dringend Eure Hilfe, Euer Wissen, Euer Ohr.
Weswegen ich mich schon im Vorfeld für Eure Zeit bedanken möchte.

Zur Situation:
Sohn (20 Jahre, allerdings nur auf dem Papier, gesetzlich vollmündig), Epileptiker mit Grandmal-Anfällen (alle paar Wochen),therapieresistent entwicklungsverzögert, besucht aktuell ein Berufsbildungswerk.
Es handelt sich dabei um ein große Einrichtung deren Fokus auf: "Lernbehinderung, Epilepsie, ADHS oder psychische Einschränkungen" liegt.

Nach dem ersten Anfall dort, war für viele Profis dort erstmal Panik angesagt.
Vieles wurde geklärt; man ist es zudem dort auch nicht wirklich gewohnt, dass Eltern sich dort für ihren Nachwuchs einsetzen.
Daneben sind Diebstahl, Drogen und auch eine andere Art und Weise der Kommunikation unter den Jugendlichen ein Thema.
Das möchte ich nur am Rande benennen, um zu erklären, was die Therapeuten/ Bildungsbegleiter/ Pädagogen/ Psychologischer Dienst usw so an der Tagesordnung haben. :oops:


Vor dem Berufsbildungswerk wird doch vom medizinischen Dienst ein Gutachten erstellt > entsprechend auch die Einschränkungen. Danach muss sich ja das Berufsbildungswerk richten.
Darin wird auch unteranderem benannt:
Frage
Ist sie/er in der Lage, regelmässig ein öffentliches Verkehrsmittel zu benutzen?
Antwort:
Aus heutige Sicht nein


Frage: Sind Familienheimfahrten während der BvB mit öffentl. Verkehrsmittel möglich oder ist er auf einen Fahrdienst angewiesen?
Nein, er ist auf einen Fahrdienst angewiesen.



Daraufhin gibt es nun eine Kostenübernahme vom Arbeitsamt, dass an 2 Wochenenden die Hin.-und Rückfahrt mit dem Taxi bezahlt > 1.000 Euro.

Bisher haben wir es so gehandhabt, wenn es unserem Sohn wirklich gut ging.. durfte er mit öffentlichen Verkehrsmitteln alleine nach Hause fahren. Wenn er sich nicht in der Lage fühlte, haben wir ihn geholft. (Fahrtzeit mit dem Auto je nach Verkehrssituation zwischen 1,5 und 3 Stunden pro Weg!)

Nun hat mir das Berufsbildungswerk mitgeteilt, dass diese Heimfahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erlaubt sei. Speziell in seinem Fall! Gerade weil er vom medizinischen Dienst diese Einschränkung auferlegt bekommen hat.
Und da es sich um sozusagen einen "Arbeitsweg" vom Berufsbildungswerk hin und zurück handelt, wäre .. bedingt dadurch dass der gegen den ärztlichen Dienst handelt, .. er evt sogar nicht versichert.
Also noch nicht mal krankenversichert> was ja im Umkehrschluss bedeutet würde, dass wir die etwaigen Krankenhaus oder was auch immer Kosten wir selbst tragen müssten.
Stimmt das??????????????????????

Wie geschrieben, an 2 Wochenenden zahlt das Arbeitsamt die Rückfahrten.. bedingt durch den medizinische Einschränkung wären die anderen Wochenenden mit Monat KEINE Privatangelegenheit mehr.
Und wir MÜSSEN ihn dann abholen.
Oder der dürfte dann nur alle 2 Wochen nach Hause fahren. Was aber nicht für uns in Betracht kommt, da sich unser Sohn dort nicht wohl fühlt.
Er ist immer total happy, wenn er daheim ankommt. Wir werden alle extremst herzlichst von ihm begrüsst und gedrückt mit den Worten: "Bin ich froh, dass ich wieder daheim bin!"
Dazu hat er hier noch einen kleinen Bruder von fast 3 Jahren, die beiden lieben sich sehr. Also jede Menge Bindung zu seiner Familie, sprich intakten Elternhaus. Von meiner Meinung mal ganz abgesehen, dass man gerade bei einem gehandicapten jungen Menschen diese Verbindung pflegen sollte.

Meine "heutige Gesprächspartnerin am Telefon" fragte natürlich, ob das unser Sohn auch so empfinde.
Daraufhin berichtete ich ihr von den seinen Alltagserzählungen, was mehr von "Fuck you Goethe " in sich trägt. Und dass ich allerdings auch genau diesen Eindruck von unseren Besuchen bestätigen kann.
Sie meinte dann: "Das ist Realität!"
Ich daraufhin: "Aber nicht die unsrige! Wenn ich bei Ihnen eine Ausbildung machen sollte, wäre ich schon weg. Ich persönlich würde mit solch einem Umgang in keinster Weise klar kommen. Wir wohnen auch nicht in solch einer Gegend. Wir haben uns jedoch für Ihr Haus entschieden, da Sie (neben Epilepsie) auch das grösstmöglichste Angebot an Ausbildungsberufen haben. Was bringt uns das beste Haus, mit dem besten Klientel, wenn dieses nichts für unseren Epileptiker anbieten kann?"

Ein weiterer Punkt ist, dass in der ergänzenden Beschreibung unteranderem steht: KEINE ALLEINARBEITSPLÄTZE.
Was die Pädagogen nun veranlasst, dass er nichts alleine machen darf. Zum Beispiel auch kein Leergut im nächsten Laden abzugeben, für die Wohngruppe nicht einkaufen gehen darf.
Die Dame meinte, dass diese beiden Punkte zwecks Fahrten und kein Alleinarbeitsplatz ihn schon emmens einschränken würden. Sie hätte noch nie solche massiven Einschränkungen bei einem Epileptiker erlebt.


Nun sollen wir mit unserem Spezialisten nochmals sprechen, dass er ein entsprechendes Gutachten an den medizinischen Dienst vom Arbeitsamt schickt... dass unser Sohn eben doch mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren darf.
WAS ABER ZU FOLGE HABEN KÖNNTE, DASS MAN DEN TAXIDIENST STREICHEN WÜRDE.
Dieser Punkt und der Satz "KEINE ALLEINARBEITSPLÄTZE" schränkt nun auch die Freizeit unserer Sohnes dort ein.
Sie möchten, dass er keine Alleingänge mehr in seiner Freizeit macht (unter der Woche ist er dort im Internat).

Auch das soll nun unser Spezialist lockerer definieren > medizinische Dienst vom Arbeitsamt> wie lange er denn alleine arbeiten dürfte, mit regelmässig (zum Beispiel ein Arbeitskollege) nach ihm schauen würde.


Ehrlich gesagt, ich bin fix und fertig. Jetzt soll ich mehr oder weniger entscheiden, was gut für ihn ist.. was uns wichtig ist. Einerseits möchte ich ihn auch fitter für den Alltag machen, soll dann aber auf diese Unterstützung verzichten, weil er sonst noch mehr in seinen Aussichten eingeschränkt ist.
Aber er hat nun mal diese ollen Grandmal-Anfälle, .. aber ich kann ihn doch desewegen nichts einsperren.

Man hat mir auch an diesem Telefongespräch vermittelt, dass ihn die Betreuungskräfte von der Wohngruppe eigentlich nicht gehen lassen dürften.
Daraufhin ich: "Was wollen die Betreuer machen? Wenn sie ihn festhalten, ist das Freiheitsberaubung. Das einzigste was sie tun können, ist es zu dokumentieren!"


Unser Sohn war viele Jahre in der SRH Neckar Gem. . Da gab es all diese Einschränkungen nicht. Klar, wurde es dokumentiert, wenn er gegangen ist.. it ja auch in Ordnung.
Doch wenn unser Sohn entgegen dem Wunsch nach Gruppenbildung von Seiten der Betreuer nun doch alleine den dortigen Sportverein aufsucht, haben wir dadurch irgendwelche Nachteile???????????????
Ist er trotzdem versichert????????????????


Muß er sich sein Dasein vom Berufsbildungswerk vorschreiben lassen??

Wie würdet Ihr reagieren?
Ich weiss gerade nicht, was ich tun soll????
Was wir machen sollen?

Mit meinem Mann habe ich nun schon während seiner Arbeitszeit gesprochen. Wir werden es zukünftig so gestalten: Das Taxiunternehmen fährt 2 Wochenenden.. dann macht mein Mann eines.. und das andere ich.
Fast alle Ausbildungsberufe finden in deren Hause statt, so dass bzgl Ausbildung und Fahrten dort keine Einschränkungen zu erwarten sind.
Nur wenn es dann an die Praktikas beim zukünftigen Arbeitgeber geht, dann wäre es wieder Thema.

Ich bin bestimmt keine Über-Mama... und mein Mann kein Über-Papa. Sind wir leidenschaftlich und kämpferisch? Oooooh jaaaaaa! Aber ohne diese charakterlichen Eckdaten wären doch viele Kinder hiesiger User nicht dort, wo sie jetzt gerade stehen.


Was würdet Ihr machen?

Gruß T.

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HeikeLeo
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Beitragvon HeikeLeo » 05.11.2018, 14:33

Liebe Tatjana,

Was würdet Ihr machen?


Ich würde mein Kind dort abmelden und nach einer anderen Ausbildungsstelle suchen.

Liebe Grüße
Heike

TatjanaR
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Beitragvon TatjanaR » 05.11.2018, 14:34

Nachtrag:
Wenn wir ihn nicht abholen würden, dürfte er nur alle 2 Wochen für 2 Tagen nach hause.

TatjanaR
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Beitragvon TatjanaR » 05.11.2018, 14:44

Hallo

Kann man dann innerhalb dieser BvB-Zeit von 11 Monaten wechseln?

Gruß T.

GabySP
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Beitragvon GabySP » 05.11.2018, 15:09

Hallo Tatjana

ich kann dir jetzt nur etwas zu den Fahrkosten sagen. Ihr erhaltet Fahrkosten nach § 73 SGB IX für zwei Familienheimfahrten im Kalendermonat. Normalerweise bekommt man die Kosten für die billigste Variante im ÖPNV oder eben als Kilometerpauschale für die kürzeste Strecke erstattet.sollte er aufgrund der Merkzeichen kostenlos im ÖPNV fahren können, werden keine Kosten erstattet.Lediglich bei Vorliegen schwerwiegender gesundheitlicher Gründe werden die Kosten für den Taxitransport auf Antrag mit entsprechendem Gutachten erstattet, so wie im Fall deines Sohnes. Mehr als diese Kosten sind tatsächlich nach dem Gesetz nicht vorgesehen. Die Kosten für weitere Heimfahrten sind tatsächlich euer Privatproblem. Wenn ihr dann aber euren Sohn die anderen Wochenenden die gleiche Strecke allein fahren lasst, obwohl es ein Gutachten gibt, dass er nicht allein fahren kann (sonst würdet ihr auch keine Taxikosten erstattet bekommen), halte ich das für grenzwertig. Sofern die Agentur für Arbeit als Kostenträger davon Kenntnis erhält, müsste sie eigentlich tätig werden und die Voraussetzungen für den Taxitransport erneut prüfen. Im Zweifelsfall würdet ihr diese Kosten so nicht mehr erstattet bekommen und wenn es ganz blöd kommt, die bereits geleisteten Mehrkosten zurückerstatten müssen.
Insofern würde ich, was die Fahrkosten angeht, tatsächlich keine Welle machen und es so durchziehen, wie du geschrieben hast, also ihn immer holen/bringen und keinesfalls mehr allein am Wochenende fahren lassen.

LG Gaby
Asperger-Sohn, 01/2000

TatjanaR
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Beitragvon TatjanaR » 05.11.2018, 15:29

Hallo Gaby SP


Vielen Dank für Deine ehrliche Rückmeldung. :lol:

Ich habe jetzt schon mal nach anderen Einrichtungen geschaut, nichts in unserer Nähe.. da ist jenes Berufsbildungswerk noch am nächsten. :roll: Alle anderen, die zu dem Krankheitsbild einigermaßen passen würde > anderes Bundesland.

Gerade habe ich wegen einer weiteren Frage, die Dame nochmals kontaktiert.
Man wünscht sich diese Einhaltung besagter Einschränkungen auch für seine Freizeitgestaltung.. und auch, dass er nicht alleine unterwegs ist. Bezogen auf den : "Kein Alleinarbeitsplatz", im Gutachten.

Das mit den Heimfahrten werden wir nun durchziehen, also dass er eben diese Fahrten Berufsbildungwerk <>Zuhause..
Aber es scheint so, als ob auch seine Freizeit eben nicht seine private Angelegenheit ist, da diese unter der Woche das Internat ist. Ganz gleich ob er sich an die Essenszeiten hält, er pünktlich aufsteht.. er darf nicht alleine fort. :shock:
Jetzt ist er schon gefrustet, was er mit seiner Epilepsie alles nicht lernen darf.. von den kognitiven Einschränkungen mal abgesehen.. dann diese Zustände dort.. und jetzt soll er sich auch noch ans Zimmer geißeln :evil: ?

Gruß T.

GabySP
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Beitragvon GabySP » 05.11.2018, 15:59

Hallo Tatjana,

im Grunde ist es wie die sprichwörtliche Katze, die sich in den Schwanz beißt. Dein Sohn soll selbständig werden, darf es aber irgendwie nicht lernen.
Ich habe dich aber richtig verstanden, dass er nicht unter Betreeung steht? In diesem Fall sollte doch die Freizeitgestaltung nicht vom BBW vorgegeben werden dürfen. Klar muss er sich an die Hausregeln halten, aber sie können ihm doch nicht verbieten, das Gelände während der Freizeit zu verlassen. Das geschieht doch dann auf seine eigene Verantwortung. Anders sähe es aus, wenn er minderjährig wäre. Da würde ich auf jeden Fall noch mal ins Gespräch gehen, u.U. den Kostenträger mit ins Boot holen. Eine Einigung ist im Normalfall nämlich definitiv im Interesse des Kostenträgers, um die Kosten nicht ins Immense laufen zu lassen.

Du kannst dich sicherlich nach einem anderen BBW umsehen, solltest aber vorher mit dem Kostenträger darüber reden, inwieweit er einen Wechsel mitträgt. Aber ob ein anderes BBW dann wirklich besser ist...?

LG Gaby
Asperger-Sohn, 01/2000

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Beitragvon TatjanaR » 05.11.2018, 16:03

Hallo Gaby

Du hast mich richtig verstanden: Er ist vollmündig; hat keine gesetzliche Betreuung! :-)

Auf jeden Fall würde ich bzgl. Wechsel alles abklären lassen und nichts im Alleingang unternehmen, keine Frage.

Die andere Frage ist tatsächlich, wie Du es schon richtig erkannt hasat, ob ein anderes BBW wirklich besser ist???????

Vielen Dank für Deine Zeit, Gaby.:-)


Gruß T.

konik
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Beitragvon konik » 05.11.2018, 16:23

Hallo ,

Ja das mit den Fahrten stimmt.
Fakt ist was im Gutachten steht muss gemacht werden. Klar ist auch man bekommt nur 2 Heimfahrten im Monat gezahlt . Willst du , das er alleine gehen kann muss ein erneutes Gutachten vom Arzt her das dann natürlich auch an das Arbeitsamt gehen muss zwecks Änderung. Dann muss er aber an 4 Wochenenden mit dem Zug fahren oder du holst ihn . Taxi gibt es dann nimmer.
Die Anweisung ist sehr deutlich und ich denke das es aus rechtlicher Sicht genau so stimmt. Das natürlich in der Freizeit wie beim Arbeiten.
Ob mit Arztbrief das lockerer gesehen wird fraglich , die müssen sich da ja dran halten. Stell dir vor er geht alleine weg und es passiert was ! Dann würden Alle Laut werden von wegen Aufsichtspflicht zwecks EPI.
Ich würde an deiner Stelle abwägen wie oft ist es schwierig sind das nur ganz wenige Momente im Momat wie genau ist es in diesen Situationen .
Ist zu verantworten das Risiko einzugehen . Denn wie groß das ist weisst nur du. Kann er selber abschätzen wie es ihm geht usw .
Ich glaube aber nicht das es mit Arztbrief einfach ändern lässt ohne das AA mit einzubeziehen.

Ob die Einrichtung für euch geeignet ist und in wie fern das Umfeld schwierig ist puh , klar ist nur das sich in dem Bereich psychisch Kranke schon mehr Leute aufhalten die mit genau solchen Dingen zu tun haben. ....ob dein Sohn damit umgehen kann , wird wohl davon abhängen wie eben dein Sohn drauf ist, ob er sich abgrenzen kann usw.


LG

Konik

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Helena*
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Beitragvon Helena* » 05.11.2018, 16:57

Hallo Tatjana,
was mir beim lesen spontan in den Sinn kommt: man kann ihn doch nicht einsperren und allein auf das Zimmer im Internat verweisen. Das ist doch keinerlei gesellschaftliche Teilhabe!

Wenn er nicht allein gehen kann/soll müsste man ihm doch eine Freizeitassistenz/Begleiter zusätzlich finanzieren. Wer der Träger sein müsste weiß ich nicht ob das auch übers Arbeitsamt laufen könnte öder über die Eingliederungshife.

LG helena


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