Bedeutsamkeit Pflegegrad 2 oder 3

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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ninona
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Bedeutsamkeit Pflegegrad 2 oder 3

Beitragvon ninona » 02.11.2018, 18:48

Hallo zusammen,

ich habe mal eine rein theoretische Frage.
Macht es in bestimmten Situationen einen Unterschied ob jemand Pflegegrad 2 oder 3 hat?

Ich denke da an Haftpflichtversicherung, Berufsunfähigkeit, Unfallversicherung, Flugreisen etc....

Mir ist schon klar, dass es auf die jeweiligen Versicherungsbedingungen ( und anderes) ankommt. Trotzdem die Frage an euch, gab es bei euch Situationen in denen im alltäglichen Leben ( unabhängig von den finanziellen Leistungen der Pflegekassen) die zwei besser als die 3 gewesen wäre?

Würde mich über eure Erfahrungen freuen.
Viele Grüße
Ninona

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phoebe87
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Beitragvon phoebe87 » 02.11.2018, 19:32

Hallo also nee eigentlich nicht. Bei uns hatte es keinerlei Bedeutung. Wieso auch? Die Interessiert das nicht. LG und
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Hypodysplastische Nieren, Chronische Niereninsuffizienz, Kleinwuchs, Gedeihstörung/Fütterstörung, Kombinierte Entwicklungsstörung ( Kognitiv +Sprache), ausgeprägter knick- senk- Fuß ( Gangstörung) Stillkind...
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TanjaJ1972
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Beitragvon TanjaJ1972 » 02.11.2018, 21:20

Hallo,
da wär ich mir aber nicht so sicher, daß es egal ist ob PG 2 oder 3.
Klar, man muß im einzelnen in die Versicherungsbedingungen schauen, aber aus der Erfahrung kann ich sagen, daß mein Sohn mit PflegeSTUFE 1 damals in der Unfallversicherung noch als versicherbar galt, bei Hochstufung in PflegeSTUFE 2 dann allerdings nicht mehr versicherbar war.

Damals gabs halt noch Pflegestufen, statt Pflegegrade, aber es wäre durchaus möglich, daß hier auch genau zwischen Pflegegrad 2 und 3 dann der "Cut" erfolgt.

LG
Tanja
Tanja mit N1. (*2003, Kabuki-Syndrom) und N2. (*2006, gesund)

Sheila0505
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Beitragvon Sheila0505 » 02.11.2018, 22:10

Jupp Tanja, ab PG 3 ist bzgl Unfallversicherung definitiv ein spürbarer Cut.
Mit PG II hat man noch höhere Chancen.

Sonst fällt mir spontan aber nichts ein, was einen spürbar nachteiligen Unterschied machen würde.


LG Sheila

JohannaG
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Beitragvon JohannaG » 02.11.2018, 22:20

Ja, kann ich auch bestätigen: Unfallversicherung gibt es bestenfalls bis PG 2.
Gruß, Johanna
Johanna, *73, Morbus Bechterew;
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phoebe87
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Beitragvon phoebe87 » 02.11.2018, 22:36

Wir hatten ja den 3 und da gab es keine Probleme und jetzt den 2. Vielleicht kommt das auf die Versicherung an?!
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ninona
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Beitragvon ninona » 02.11.2018, 23:12

Vielen Dank euch allen!
Das hat mir schon mal sehr geholfen, wenn jemanden noch etwas einfällt freue ich mich über eine weitere Rückmeldung.

Praktische Erfahrungen sind in solchen Fällen unersetzlich.

Viele Grüße
Ninona

Sheila0505
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Beitragvon Sheila0505 » 02.11.2018, 23:36

Hallo Phoebe, hattest du das schwarz auf weiß?

Unser Versicherungsvertreter hatte uns auch bestätigt, dass PG III überhaupt kein Problem wäre. Speziell bei uns mit der "mündlichen" Begründung: Bei Abschluss war noch kein PG gegeben, daher alles gut.
Aber schriftlich bekam ich es dann auf Nachfrage auch nicht. Ich habe dann nachtelefoniert um es schriftlich zu bekommen und siehe da => wir flogen raus.

Signal Iduna wurde hier mal genannt und bei geistigen Behinderungen die Bruderhilfe, wenn ich mich recht erinnere.
Aber wenn du bzw dein Kind tatsächlich mit PGIII (schriftlich bestätigt) unfallversichert bleiben konntet, dann wäre es super nett von Dir wenn du mir schreiben würdest wo das war. Gerne auch via PN. Meine Jungs flogen ja raus und seither sind sie nicht mehr unfallversichert. Anfangs hatte ich noch nach Versicherungen gesucht, es dann aber doch letztendlich aufgegeben. Ich würde sie aber gerne wieder versichern, daher würde ich mich echt über Infos diesbzgl freuen.

LG Sheila

TanjaJ1972
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Beitragvon TanjaJ1972 » 03.11.2018, 09:24

Hallo,
bei uns wars genauso wie bei Sheila:
Wir hatten die Versicherung direkt im ersten Lebensjahr abgeschlossen, da war von Behinderung und Pflegestufe noch nicht die Rede... Hätte ich nicht selbst nachgefragt, würde ich vermutlich heute noch die Versicherungsbeiträge zahlen und im Schadensfall trotzdem dann leer ausgehen....
Nur weil man Beiträge zahlt, heißt das nicht, daß man weiterhin versichert ist. Im Zweifelsfall verweist die Versicherung nämlich dann auf ihre Versicherungsbedingungen, wo drinsteht, daß Pflegegrad 3 nicht versicherbar ist und dann war es das.
LG
Tanja
Tanja mit N1. (*2003, Kabuki-Syndrom) und N2. (*2006, gesund)

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Lisaneu
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Beitragvon Lisaneu » 03.11.2018, 09:26

Es macht auch in anderer, positiver Hinsicht einen Unterschied. Über die Magistratsabteilung 11 in Wien hat man erst AB PG3 die Möglichkeit, regelmäßig Unterstützung in Form von ambulanten, ausgebildeten Betreuungspersonen zu bekommen und zahlt nur einen kleinen Selbstbehalt (ca. Euro 2,75/h).
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Autist + ADHS
Sohn 7/2012, gehörlos + kurzsichtig + frühkindlicher Autist
Mama und Papa stark kurzsichtig (Kommentar eines Optikers: Wie habt ihr euch überhaupt gefunden?)


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