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SimoneD.
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Beitragvon SimoneD. » 01.11.2018, 18:31

rena99,
Ich glaube so wie Du sieht es die TK auch. Erstmal Vertrauen in Schule in kleiner Lerngruppe.
Das es in der TK funktioniert liegt laut TK am kleinen, geschützten Rahmen, den gleichen Abläufen und das das Medikament seine Wirkung tut.

Das Jugendamt war ja beim letzten Gespräch dabei und hat die Idee mit der Waldorfschule und dem heilpädagogischen Hort ja mibekommen. Eine andere Idee bzw einen anderen Schulvorschlag hatten die auch nicht...und einen heilpädagogischen Hort wussten sie auch nicht.
Wie funktioniert das denn, wenn der Hort woanders ist als die Schule???

Es handelt sich übrigens um diese Schule:

https://www.rssbochum.de/paedagogik/foerderschule/

Die einzige wohl in der Umgebung mit C-Zweig (Förderschule).
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Michaela44
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Beitragvon Michaela44 » 01.11.2018, 19:35

Wenn der Hort woanders ist als die Schule kommt es auf die Weglänge und die Eigenständigkeit des Kindes an. Entweder alleine zu Fuß oder mit ÖPNV oder mit einem Fahrservice. Die Kosten dafür werden übernommen.

Ich hatte dir doch eine Liste aller öffentlichen und privaten Schulen inkl. Förderschulen geschickt (bzw. den Link zu der Liste). Da gab es doch noch mehr Förderschulen als die Waldorfschule.
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SimoneD.
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Beitragvon SimoneD. » 01.11.2018, 19:52

Michaela44
Der link funktionierte nicht. Dort hätte ich mich einloggen sollen als städtischer Mitarbeiter...und wenn es eine Liste der städtischen/staatlichen Förderschulen ist, habe ich da keine Handhabe wrnn mein sohn nicht den entsprechenden Förderschwerpunkt hat.
Es ist ja nicht so, dass ich nicht schon mit Leuten der stadt gesprochen habe. Keiner konnte mir eine Schule nennen oder hat mich in irgendeiner Art und Weise unterstützt.
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SandyErgo
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Beitragvon SandyErgo » 01.11.2018, 20:31

Bei uns (Sachsen) läuft das so, dass die Kids mit dem üblichen Schultaxi - da die Förderschule nicht vor Ort ist - in die Schule fahren. Dort werden sie dann, mit dem Transporter des Trägers der Einrichtung, nach Schulschluss abgeholt > obwohl der Hort wohl auch fussläufig zu erreichen ist. Nach Ende des Hortes werden sie dann mit dem Fahrzeug der Eirichtung auch wieder nach Hause gebracht.
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Beitragvon Michaela44 » 01.11.2018, 20:59

https://m.bochum.de/C125708500379A31/cu ... D898BOCMDE

Ich versuche es noch mal. Auf der Seite befindet sich das Schulverzeichnis. Die Förderschulen findest du an zwei Stellen, einmal die öffentlichen einmal die privaten.
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SimoneD.
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Beitragvon SimoneD. » 01.11.2018, 21:29

Das Webverzeichnis nützt mir nicht viel, einfach nicht das passende dabei ist. Eine normale Regelgrundschule kommt nicht mehr in Frage und bei den Förderschulen ist es rar, da er die entsprechenden Förderschwerpunkte nicht hat.
Vielleicht ist daher die Waldorf Förderschule ja wirklich erstmal die beste Lösung?!
Es sei denn die ganzen Testungen (Teilleistung/Aufmerksamkeit) ergeben irgendetwas, woraus sich eine Schulform ergibt..

Ich danke Dir trotzdem.
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Beitragvon Michaela44 » 01.11.2018, 22:01

Welchen Förderschwerpunkt hat N. denn?
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svennie
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Beitragvon svennie » 01.11.2018, 22:02

Hallo Simone,
eine Regelgrundschule würde für mich auch nicht mehr infrage kommen nach Euren Erfahrungen. Hattest Du nicht auch mal die Förderschule Lernen oder emotionale und soziale Entwicklung in Betracht gezogen? Vielleicht könntet Ihr Euch diese als Alternative auch noch ansehen. Dass das Medikament bei Deinem Sohn gut wirkt, freut mich sehr. Habt Ihr Nebenwirkungen? Abilify ist bei uns ja auch immer am Horizont wegen der starken Reizbarkeit meines Sohnes, nachdem Risperidon leider gescheitert ist. Bislang kommen wir noch ohne aus.
LG
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Beitragvon SimoneD. » 01.11.2018, 22:23

N. hat den Förderschwerpunkt sozial-emotional.
Allerdings wurden wir auf der E-Schule vom Direktor abgelehnt mit den Worten dass Autisten an seiner Schule keine gute idee sei. Das seine Schüler (aus anderen gründen auffällig) kein Verständnis für Autisten hätten und er mir nicht garantieren könnte, dass N. dort nicht vermöbelt wird.
Damit war für uns die E-Schule raus!

Die Förderschule Lernen habe ich mir angeschaut und auch im Unterricht hospitiert, aber irgendwie sah ich meinen Sohn dort nicht und die Direktorin kann und will ihn ohne den Förderschwerpunkt Lernen nicht nehmen.
Trotz der langsamen Verarbeitungsgeschwindigkeit im Test wäre N. wahrscheinlich auf der FS Lernen unterfordert.

Svennie,
N. verträgt das Aripiprazol sehr gut. Nebenwirkungen bemerken wir keine. Unter Risperidon hat er ja innerhalb kürzester Zeit zugenommen. Das ist dabei gar nicht. Ganz sind die Ausbrüche natürlich nicht weg. Es gibt immer noch Situationen, wo N. sich nicht steuern kann. Die sind aber deutlich weniger geworden - ok, liegt auch am Setting der Tagesklinik. Er ist aber generell zugänglicher und flexibler. Irgendwie umgänglicher.
Liebe Grüße von Mönchen :-)
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SandyErgo
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Beitragvon SandyErgo » 01.11.2018, 22:56

Am ehesten hätte ich dir auch eine E-Schule empfohlen > wenn ihr von dort aber schon die Aussage habt, das die Schülerschaft sehr problematisch ist, ist das natürlich nicht von der Hand zu weisen.
Wobei, wenn ich bei uns hier die L-Schule und die E-Schule miteinander vergleiche > da ist eher das Klientel an der L-Schule das Problem - fremdgefährdetes bzw. auch fremdverletztendes Verhalten mind. eines Schülers (wo nun endlich mal was dagegen getan wird); Schüler, die immer wieder den Unterricht stören >> in der E-Schule ist Ruhe und ich habe aus dieser Einrichtung noch nichts negatives gehört.

>> Das kann man natürlich nicht verallgemeinern, es hängt immer stark vom Konzept der Schule ab und auch von den Schülern.

Aber für euch bleibt dann wirklich kaum noch eine Schule, die halbwegs zu eurem Sohn passt. Denn ähnlich wie bei einer L-Schule sind die Klassen in einer E-Schule kleiner, es wird aber eben nach Regellehrplan unterrichtet. Wobei es aber bei kleineren Defiziten immer noch möglich ist, dass Kind noch spezieller zu fördern (erlebe ich momentan bei meinem Sohn > die Lehrerin versucht immer wieder, ihn noch zusätzlich etwas zu fördern).
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