MRT - Narkose?

In dieser Rubrik könnt ihr euch über diverse Krankheitsbilder austauschen - z. B. Skoliose, Kyphose, Cerebralparese usw.

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MelSch
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MRT - Narkose?

Beitragvon MelSch » 30.10.2018, 13:54

Hallo!

Bei meinem 4jährigen Sohn soll zum Außschluss eines Hirndefektes ein MRT gemacht werden.

Ich habe echt Angst, da ICH eine Allergie auf Propofol habe.
Jetzt frage ich mich ( der Narkosetermin zur Aufklärung ist erst im Dezember), ob das MRT nicht auch mit Dormikum gemacht werden kann?

Kann mir jemand was dazu sagen?
Vielen Dank und liebe Grüße!
MelSch

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MamaPina
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Beitragvon MamaPina » 30.10.2018, 14:39

Hallöchen,

ich rate Dir, in der Klinik anzurufen um dich dort nach Einzelheiten zu erkundigen. Ärzte geben auch gerne Tipps wie Ängste der Kinder und ihrer Eltern abgebaut werden können.

LG.

Ullaskids
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Beitragvon Ullaskids » 30.10.2018, 14:44

Hallo,
vielleicht kannst du ja darum bitten, dass vor dem MRT ein Allergietest auf Propofol gemacht wird - falls nicht ohnehin ein anderes Medikament möglich ist.

Wenn der Narkose-Aufklärungstermin direkt vor dem MRT ist, solltest du das allerdings jetzt schon klären.
Viele Grüße,
Ulla mit Tochter (14): Gendefekt, Epilepsie etc.

Ullaskids
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Beitragvon Ullaskids » 30.10.2018, 14:46

P.S.
Ich glaube nicht, dass deine Angst durch Tipps oder Gespräche abgebaut werden kann, da sie real ist...
Viele Grüße,
Ulla mit Tochter (14): Gendefekt, Epilepsie etc.

HeikeLeo
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Beitragvon HeikeLeo » 30.10.2018, 15:13

Liebe MelSch,

mein Sohn hatte in dem Alter auch zweimal eine MRT-Untersuchung. Das erste Mal bekam er nur Dormicum und rannte im ganzen Haus herum.

Nachdem ich das erzählt hatte, wurde das Dormicum bei ihm nicht mehr eingesetzt. Wahrscheinlich geht das auch andersrum. Es gibt ja nun auch andere Mittel als Propofol.
Gerade wenn es in der Familie vorliegende Unverträglichkeitten gibt, dann verzichtet die Anästhesie darauf - aber man muss es ansprechen. Eventuell reicht ohnehin das Dormicum. Und es gibt auch noch anderes.

Liebe Grüße
Heike

MamaPina
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Beitragvon MamaPina » 30.10.2018, 15:18

Ullaskids hat geschrieben:P.S.
Ich glaube nicht, dass deine Angst durch Tipps oder Gespräche abgebaut werden kann, da sie real ist...


HalloUllakids,

die Unsicherheiten, die eine Mutter bewegen, kann ein Arzt doch sehr schnell beseitigen.

Wenn ein Arzt auf meine Ängste und Fragen im Vorfeld eingeht, ist es für mich sehr hilfreich wenn ich Tipps bekomme, wie ich mich und auch mein Kind auf
Untersuchungen, speziell im MRT ,gut vorbereiten kann. Mich beruhigt ein intensives Gespräch im Vorfeld. Es gibt auch Termine für ein Telefonat.

LG

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Beitragvon Ullaskids » 30.10.2018, 16:05

Hallo MamaPina,
aber hier geht es doch nicht um eine allgemeine Angst, ein mulmiges Gefühl wegen der Narkose, dem Kontrollverlust o.ä., weder bei der Mutter noch beim Kind, sondern um eine konkrete familiäre Vorbelastung, für die konkrete Maßnahmen besprochen werden sollten.

Und nicht ein beruhigendes „machen Sie sich keine Sorgen, Frau XY, und bringen Sie das Lieblingskuscheltier mit“.
Viele Grüße,
Ulla mit Tochter (14): Gendefekt, Epilepsie etc.

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Beitragvon MamaPina » 30.10.2018, 16:19

Ullaskids hat geschrieben:Hallo MamaPina,
aber hier geht es doch nicht um eine allgemeine Angst, ein mulmiges Gefühl wegen der Narkose, dem Kontrollverlust o.ä., weder bei der Mutter noch beim Kind, sondern um eine konkrete familiäre Vorbelastung, für die konkrete Maßnahmen besprochen werden sollten.

Und nicht ein beruhigendes „machen Sie sich keine Sorgen, Frau XY, und bringen Sie das Lieblingskuscheltier mit“.


Hallo Ullakids,

darum ist der behandelnde Arzt genau die richtige Adresse. :wink:

LG

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Beitragvon Ullaskids » 30.10.2018, 16:26

MamaPina hat geschrieben:
Ullaskids hat geschrieben:Hallo MamaPina,
aber hier geht es doch nicht um eine allgemeine Angst, ein mulmiges Gefühl wegen der Narkose, dem Kontrollverlust o.ä., weder bei der Mutter noch beim Kind, sondern um eine konkrete familiäre Vorbelastung, für die konkrete Maßnahmen besprochen werden sollten.

Und nicht ein beruhigendes „machen Sie sich keine Sorgen, Frau XY, und bringen Sie das Lieblingskuscheltier mit“.


Hallo Ullakids,

darum ist der behandelnde Arzt genau die richtige Adresse. :wink:

LG


Hallo,

ja, aber mit einer ganz anderen, konkreten Fragestellung :wink:
Viele Grüße,
Ulla mit Tochter (14): Gendefekt, Epilepsie etc.

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MelSch
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Beitragvon MelSch » 30.10.2018, 17:47

Hallo ihr Lieben!

Danke für die Antworten! Ich weiß von unserer Ärztin im SPZ, daß in der Praxis, in der das offene (!) MRT gemacht wird, standartmäßig Propofol verwendet wird.

Telefonisch wurde ich auf das Aufklärungsgespräch verwiesen. Dieses findet wohl 2 Tage vor dem Termin statt. Ich hoffe, daß Dormicum ausreicht und mein Kind nicht paradox reagiert (also aufdreht). Da es ja wirklich nur um's Stillhalten geht, wird ja keine Vollnarkose gemacht...

Vor der Untersuchung selbst habe ich keine Angst. Selbst wenn mein Bub Propofol verträgt, wäre MIR Dormicum lieber.
Natürliche bespreche ich das alles mit dem Arzt! Ich wollte mich hier nur mal umhören.

Ich habe dank meiner Allergie/Unverträglichkeit schon ein paar Ärzte zum Schwitzen gebracht, da mir nicht geglaubt wurde. Das brauche ich bei meinem Kind nicht auch noch.

Liebe Grüße,
MelSch


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